DBM-Yachtcharter: Mitsegeltörns als Kojencharter

Logbuch

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Logbucheintrag Nr. 01/2012 vom Sonnabend, 12.Mai 2012  13.05.2012 
Sonnabend, 12.Mai 2012, 1445 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45° 32,4‘ N; 013° 37,3‘ E, bei Izola vor Anker, Wetter: 29,8°C, Wind aus NW 1-2 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Viele warten sicher schon auf den ersten Logbucheintrag dieser Saison. Es ging leider nicht früher, aber ab jetzt wird es wöchentlich wieder 1-2 neue Berichte geben.
Der erste Törn vom 28.04.2012 bis 05.05.2012 war ein sehr spezieller und deshalb wird es dazu einen gesonderten Bericht, etwas umfangreicher, geben.

Nun ist die erste Crew 2012 an Bord. Conny und Sigurd, Carola und Ralf, Conny und Peter.
Wir haben gerade abgelegt und nach kurzer Zeit den Anker vor Izola geworfen. Ich wollte noch mal nach dem Kühlwasser schauen, irgendwie kam da nicht genug? Wie auch immer: nachdem die naheliegenden Dinge ohne Befund gecheckt wurden, gebe ich mich erstmal zufrieden. Behalte es aber im Auge.
Die Crew nutzt den Stopp zum Baden. Für Anfang Mai angenehme 29,8° Luft und 21,8° Wasser sind für alle überraschend und natürlich erfreulich.
Allerdings wird die Kaltfront, die schon über Deutschlan zog uns Morgen auch erwischen. Wir schauen einfach mal.
Dann gab‘s noch einen kleinen Imbiss und wir tuckern weiter Richtung Umag. Der Wunsch der Crew nach Venedig zu segeln ist noch nicht ganz vom Tisch, aber wir müssen erstmal schauen, wie es mit einem Liegeplatz wird, denn es findet ein Rennen des Americas-Cup statt.
Das erstmal für heute. Fotos folgen noch.
 

Segeltraum-Stammtisch 2012  23.01.2012 
Das war der Segeltraum-Stammtisch 2012

Danke an alle die beim Segeltraum-Stammtisch 2012 dabei waren!
Danke an alle, die zum Gelingen des interessanten Nachmittags beitrugen!

Für die, die nicht dabei sein konnten, wollen wir einen kleinen Bericht bringen und ein paar Fotos zeigen. Vielleicht werdet Ihr ja neugierig auf den nächsten Stammtisch?!

Was bekamen die Gäste an diesem verregneten Samstagnachmittag geboten?
Zunächst natürlich Lust und Laune auf neue Segeltörns – was angesichts des Wetters draußen sicher eine wilkommene Abwechslung war – wenn auch nur in Gedanken und Träumen.
Aber es ging zum Stammtisch ja um den Segeltraum – sicher jeder Teilnehmer/in hat diesen irgendwann – irgendwo. Solche träume sollten „reifen“.
Das Ganze in einer sehr gemütlichen Atmosphäre im Steigenberger Hotel Thüringer Hof in Eisenach bei Kaffee und Kuchen.

Nach einer herzlichen „offiziellen“ Begrüßung der Gäste war es angesichts des Unglücks des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia wichtig, dazu ein paar Sätze zu sagen. Zur Verantwortung des Schiffsführers, zur Sicherheit allgemein und im Speziellen, Und auch zur Sicherheit auf der „Tiamo“, die nach wie vor ganz groß geschrieben wird. Die Sicherheit der Gäste an Bord der SY „Tiamo“ wird immer an erster Stelle stehen. Diejenigen, die schon auf der „Tiamo“ mitgesegelt sind, können das sicher bestätigen.

Im ersten Bericht „Unter Segeln nach Venedig“schwärmte Dr. Aribert Spiegler von einem Segeltörn zur wohl berühmtesten Lagunenstadt der Welt. Mit kleinen Geschichten und spassigen Randbemerkungen gelang es unserem sehr guten Freund und zweimaligen Mitsegler auf der „Tiamo“ die Erlebnisse so „schmackhaft“ zu machen, dass wohl jeder gern dabei gewesen wäre. Danke, lieber Aribert, für diese tolle Präsentation.

Die anschließende Klönpause wurde ausgiebig genutzt, um sich auszutauschen und Fragen zum Venedig-Törn zu stellen. Und es gab auch die gute Möglichkeit mehr über das Land Slowenien zu erfahren. Gast an diesem Nachmittag war Frau Neumann von der Reiseagentur Slowenien-Individuell, siehe Homepage Homepage Slowenien-Individuell (bitte klicken). Sie zeigte tolle Foto-Impressionen und stand für Fragen zur Verfügung. Eine gute Gelegenheit sich zu informieren um vielleicht vor oder nach dem Segeltörn noch ein paar Tage Landurlaub in Slowenien zu machen.

Und dann ging es ums Gewinnen. Wir hatten drei attraktive Preise zur Verfügung gestellt. Und natürlich schaute wohl jeder an diesem Nachmittag auf den Hauptpreis – eine einwöchige Segelreise an Bord der „Tiamo“.
Aber eine kleine Hürde galt es noch zu meistern: Der Skipper wollte doch tatsächlich noch seemännisches Wissen abfragen, damit man für den Preis ausreichend qualifiziert ist. Es wurden solche wichtigen Fragen gestellt wie:
Welche Seite ist die Backbordseite des Schiffes? (da wo der Backofen steht?)
Was bezeichnet man als Ankergeschirr? (Das beim Ankern zum Picknick an Land verwendete Geschirr?)
Oder
Wo steht aktuell der Geschwindigkeits-Weltrekord für Segelyachten?

Die Köpfe rauchten, wie man an den Fotos sieht. Alle schlugen sich tapfer und so wanderten die Zettel ohne Ausnahme in den Lostopf. Die Spannung wurde aber noch etwas gehalten, denn auf die Verlosung mussten alle noch bis zum Ende der Veranstaltung warten.

Weiter ging es mit einem Bericht über „Sanftes Delfin-Watching“.
Der vorjährige Törn im Mai war mit 8 Delfinsichtungen und um die 25 bis 30 gesichteten Delfine natürlich ein besonderes Erlebnis für die Crew und auch für mich.
Darüber hinaus gab es bei diesem Törn natürlich wieder erzählenswerte Geschichten, tolle Fotos und Videoaufnahmen.
Dieser besondere Segeltörn „Sanftes Delfin-Watching“ wird auch 2012 (18.-25.Mai) wieder durchgeführt, es sind noch Plätze frei.

Eine weitere Klönpause dauerte es noch, bis dann endlich die Verlosung der Preise des Gewinnspiels losging.
Unsere kleine Glücksfee Shawn-Monique zog die Gewinner:

- Den 3.Preis – eine Flasche ausgezeichneten slowenischen Rosé vom Weingut Bordon erhielt Conny N.
- Der 2. Preis – ein Gutschein für einen Segeltörn im Wert von 150,-€ ging an Monika B.
- Und der mit großer Spannung erwartete 1. Preis – ein Gutschein für eine einwöchige Segelreise auf der „Tiamo“ wurde von Christina R. gewonnen

Herzlichen Glückwunsch!

Leider kann man in einem kurzen Bericht die tolle Atmosphäre des Nachmittags schlecht wiedergeben. Genausowenig wie ein Törnbericht das Gefühl beschreiben kann, wenn die Segel gesetzt sind und der Bug die Wellen teilt. Deshalb: Miterleben, Mitmachen und Dabeisein! Wir laden alle Interessierten dazu sehr herzlich ein.

Wir wünschen uns, dass es für alle ein Nachmittag war, der in sehr guter Erinnerung bleibt – und vielleicht Lust auf einen Segeltörn macht.
Es hat uns viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf eine Fortsetzung 2013.

P.S. Ein „harter Kern“ ging anschließend noch ins „Leander“, der Weinwirtschaft im „Steigenberger“ und es wurden noch viele Geschichten um und über das Segeln erzählt. Hier und da mit einem Augenzwinkern, denn je später der Abend wurde, desto größer wurden die Stürme und höher die Wellen.

Und schon einmal zum Vormerken:Im Januar 2013 wird es wieder einen Segeltraum-Stammtisch geben. Den Termin teilen wir Ende des Jahres mit, so früh wie möglich.

Fotos:
Segel-Quiz – die Köpfe „rauchen“
Die angehenden MitseglerInnen sind aufmerksame Zuhörer
Vor der Verlosung des 1. Preises
Die glückliche Gewinnerin der Segelreise, schon „Tiamo-erfahren“
 

Special-Angebote Januar  22.01.2012 
Special-Angebote
vom 20.01.2012



Sanftes Delfin-Watching
Termin: Fr, 18.05.2012 bis Fr, 25.05.2012
675,-€ pro Person /Woche, zzgl. BK


Unter Beachtung der von Tier- und Umweltschutzorganisationen empfohlenen Leitlinien für sanftes Delfin-Watching werden wir von Bord der SY „Tiamo“ aus die Delfine der Adria beobachten. Ein besonders emotionales Erlebnis

Buchten-Bummeln über Pfingsten
Termin: Fr, 25.05.2012 bis Mi, 30.05.2012
430,-€ pro Person /Törn, zzgl. BK


Dieser Törn ist um 2 Tage verkürzt und wird für MitseglerInnen ausgerichtet, die beruflich stark eingespannt sind und etwas weniger Zeit haben. Trotzdem wird natürlich Alles dabei sein, was einen Segeltörn ausmacht – Buchten-Bummeln, Häfen, Entspannen.

One-Way-Törn: Izola bis Zadar
Termin: Fr, 15.06.2012 bis Fr, 22.06.2012
645,-€ pro Person /Woche, zzgl. BK


One-Way-Törn: Zadar bis Izola
Termin: Fr, 22.06.2012 bis Fr, 29.06.2012
645,-€ pro Person /Woche, zzgl. BK


Diese beiden One-Way-Törns bieten die Möglichkeit etwas weiter nach Süden zu segeln als sonst, bis in die traumhaften Kornaten.
Der Rücktransport zum Ausgangshafen wird organisiert oder es ist eine Abreise aus Zadar per Flug möglich. Auch eine Rückfahrt per Mietwagen ist eine gute Alternative.

Skipper-Training mit SKS-Prüfung
Termin: Fr, 13.04.2012 bis So, 22.04.2012
780,-€ pro Person /Woche, zzgl. BK


Das Skippertraining (optional mit anschließender SKS-Prüfung in Portoroz) wird wie gewohnt in Izola durchgeführt. Inhalte: SKS-Prüfungsvorbereitung und mehr (nach Wunsch der Teilnehmer)

Weitere Info’s auf Anfrage. Hier Download der Angebote (bitte Klicken)

Oder einfach auf Anfrage Angebote 2012 klicken und per e-mail Kontakt aufnehmen.
 

Segeltraum-Stammtisch mit Gewinnspiel  16.12.2011 
Einladung zum Segeltraum-Stammtisch 2012


Nachdem wir 2011 einen ganz tollen und gelungenden Start für unseren Segeltraum-Stammtisch hatten war schnell klar: es gibt eine Fortsetzung.
Wobei der Name möglicherweise etwas irreführend sein könnte: Es treffen sich nicht nur Mitseglerinnen und Mitsegler der „Tiamo“, sondern alle die möchten. Vom Profi-Skipper bis zu Neulingen oder einfach auch nur Neugierigen. Am Einlass muss natürlich kein „Segelschein“ vorgelegt werden und auch das „Meilenbuch“ ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme an dem gemütlichen Nachmittag rund um das Segeln. Willkommen sind wirklich Alle, ausdrücklich ohne die Bedingung schon einmal gesegelt zu sein oder segeln zu wollen.

Für 2012 haben wir natürlich wieder einen interessanten und kurzweiligen Nachmittag geplant, dieses Mal im Steigenberger Hotel Thüringer Hof in Eisenach.
Es erwarten Sie:

- Interessante Törnberichte, die Lust auf die neue Saison machen
- Viel Zeit zum Klönen mit Kaffee und Kuchen
- Ein Gewinnspiel mit dem Hauptpreis: eine einwöchige Segelreise auf der „Tiamo“


Download Poster Segeltraum-Stammtisch 2012 (bitte klicken)

Segeltraum-Stammtisch 2012

am Sonnabend, 21. Januar 2012 um 14.00 Uhr
im Steigenberger – Hotel Thüringer Hof,
Karlsplatz 11, 99817 Eisenach


- Reisebericht „Mit dem Segelschiff nach Venedig“
Dr. Aribert Spiegler
ein guter Freund und schon zweimal an Bord der „Tiamo“ dabei wird Sie mit seinen tollen Fotos und kleinen Geschichten über die wohl berühmteste Lagunenstadt - Venedig - verzaubern. Dabei beeindrucken seine besonderen Perspektiven und eine außergewöhnliche Motivwahl. Es wird Sie begeistern, Venedig von einer anderen Seite kennen zu lernen

-Klönpause: mit Kaffee und Kuchen, Gewinnspiel

-Der besondere Törn „Sanftes Delfin-Watching“
Dr. Bodo Meyer
wird über einen besonderen Segeltörn und Begegnungen mit den freilebenden Adria-Delfinen erzählen. Mit einmaligen Fotos und Videos...

- Klönpause

- Verlosung der Preise des Gewinnspiels

Hauptpreis: eine einwöchige Segelreise auf der „Tiamo“

(Ende ca. 17.00 – 17.30 Uhr)



Organisatorisches und Hinweise:

Anmeldungen zum Segeltraum-Stammtisch bitte schnellstmöglich formlos telefonisch, per Fax, per SMS an die bekannten Kontaktdaten zusenden.
Oder einfach auf Anmeldung Segeltraum-Stammtisch 2012 klicken und per e-mail Kontakt aufnehmen. spätestens bis zum Sonntag 15.01.2012

Für die Gestaltung des Nachmittags ist ein Unkostenbeitrag von 12,50EUR für Erwachsene und 9,50EUR für Schüler, Studenten und Auszubildende notwendig. Dieser enthält ein Kaffeegedeck im Wert von 7,50EUR. Mit der Entrichtung des Unkostenbeitrags ist gleichzeitig die Teilnahme am Gewinnspiel möglich. Mit Bestätigung der Teilnahme erhalten Sie die Bankverbindung für die Überweisung (bitte bis spätestens Donnerstag 19.01.2012)

Kontaktdaten

Dr.Bodo Meyer
Archfelder Straße 16, 99831 Ifta
Tel. +49-36926-72693
Fax +49-32223701458
Mobil +49-171-4581880
e-mail skipper@segeltraum.eu
 

Geschenk-Gutschein  03.12.2011 
Geschenk-Gutschein zu Weihnachten

Ein Segeltörn als Weihnachts-Überraschung

Zugegeben: Gutscheine zum Weihnachtsfest sind entweder heiss begehrt oder gehasst – es kommt immer darauf an, was sich hinter dem Gutschein verbirgt.
Ist es eine wirklich gelungene Überraschung, dann wird die oder der Beschenkte ganz sicher begeistert sein.

Und bei uns finden Sie die richtigen
Weihnachts-Überraschungs-Knüller ! ! !


Verschenken Sie einfach einen Weihnachts-Gutschein für einen Segeltörn auf der Adria

Wie geht das?
Ganz einfach:
Sie möchten Jemandem einen schon lange bestehenden Wunsch erfüllen, einen ganz besonderen Traum, der schon immer irgendwo im Hinterkopf „herumgeistert“ –

Unter weißen Segeln dahingleiten, dem leisen Plätschern der Wellen lauschen, wenn der Bug sanft die Wellen teilt , die Abendstimmung in einer Bucht mit kristallklarem Wasser bei einem Sundowner geniessen ………

Lassen Sie diesen Wunsch Wirklichkeit werden !



Wir bieten verschiedene Gutscheine an. Vom eintägigen Schnupper-Segeltörn ab 95,-€ bis hin zu einem einwöchigen Segeltörn für 645,-€.
Wir bieten auch Gutscheine für wirklich ganz besondere Segeltörns an.
Zum Beispiel:

Segeltörn nach Venedig mit Candle-Light-Dinner am Piazza San Marco - 355,-€ pro Person

oder

Sanftes Delfin-Watching von Bord der Segelyacht aus - 695,-€ pro Person

oder

Exclusiver Gourmet-Segeltörn – 1.025,-€ pro Person


Schauen Sie sich einfach unsere Gutschein-Angebote (bitte klicken) an.
Und wenn Ihr Wunschtörn nicht dabei sein sollte – wir erstellen Ihnen gern auch ein ganz individuelles Gutschein-Angebot. Fragen Sie einfach an unter:

Gutschein-Anfrage oder telefonisch/SMS unter +49-36926-72693 oder Mobil +49-171-4581880.

Selbstverständlich erhalten Sie einen grafisch ansprechend gestalteten Gutschein, der als Geschenk sowohl schick aussieht, als auch einen kleinen Ausblick auf den Segeltörn gibt.

Und wenn Sie einen Einblick erhalten möchten, was die oder der Beschenkte an Bord so erwartet schauen Sie sich die liebevoll erstellten Törnberichte (bitte klicken) von MitseglerInnen auf unserer Homepage an.

Wir würden uns freuen, wenn wir, gemeinsam mit Ihnen, Jemanden den Sie mögen, toll überraschen können.

Ihr Skipper
Dr. Bodo Meyer
 

www.segeltraum.eu - Buchungen 2012  01.11.2011 
Segeln Sie 2012 mit

Ab sofort können Sie Segeltörns für das Jahr 2012 buchen!

Es ist schon wieder soweit. Für die Segelsaison 2012 können Urlaubspläne geschmiedet werden!
Wir haben eine ganze Reihe von neuen Angeboten und interessanten Segeltörns ins Programm aufgenommen.
Ausführliche Informationen finden Sie in diesem Beitrag. Allerdings sollen und können das nur erste Anregungen sein, was möglich ist.
Gern beraten wir Sie/Euch wie gewohnt ganz persönlich und individuell. Ob im persönlichen Beratungsgespräch oder telefonisch oder per e-mail - Wir versuchen jeden Wunsch-Segeltörn zu organisieren. Voraussetzung ist dafür natürlich, dass wir Ihre Wünsche kennen. Deshalb also bitte:
Anrufen: 036926-72693 (ggf. Nachricht auf Anrufbeantworter hinterlassen) oder 0171-4581880 oder
Direkt mailen – bitte hier klicken oder
Anfrageformular der Homepage nutzen

Wir freuen uns über jede Mitteilung.

Bitte denken Sie auch daran, dass individuelle Segeltörnangebote langfristig geplant werden sollten.
Und nicht zuletzt: Frühbucher erhalten natürlich wie gewohnt auch für 2012 günstige Preise und Frühbucher-Rabatt
Fragen Sie einfach an, wir werden Ihnen ein Angebot machen, mit dem Sie zufrieden und entspannt Ihrem Segel-Urlaub 2012 entgegen sehen können.

Wenn Sie sich etwas einstimmen wollen oder noch eine letzte Entscheidungshilfe benötigen oder wer noch etwas „Anschub“ benötigt, um Lust auf einen Segelurlaub zu bekommen, der kann gern einmal auf unserer Homepage unter Logbuch unsere Törnerlebnisse des Jahres 2011 (und auch auch der vorher gehenden Jahre) verfolgen. Auch ausführliche und sehr liebevoll erstellte Törnberichte von MitseglerInnen sind auf unserer Homepage unter Törnberichte
zu finden.

Besonders möchte wir an dieser Stelle auf unsere Gutschein-Angebote hinweisen. Weihnachten ist nicht mehr fern und vielleicht möchten Sie, Verwandte, Freunde oder Geschäftspartner mit einem Gutschein für einen Segeltörn überraschen? Einen Gutschein für einen Tages-Schnuppertörn erhalten Sie bereits ab 95,-€ pro Person! – incl. Bordkasse

Und natürlich unser absolutes High-Light war in diesem Jahr: Sanftes Delfin-Watching. Bisher gelangen uns 2011 schon 32 Sichtungen mit bis zu 20 Delfinen pro Sichtung – fantastisch. Und immer wieder für die ganze Crew ein „Gänsehaut-Erlebnis“, wenn die frei lebenden Delfine in der Bugwelle der „Tiamo“ mitschwimmen, springen und uns neugierig anschauen.

Auch 2012 werden wir wieder unsere Spezial-Törns zur sanften Delfin-Beobachtung durchführen.
Nähere Informationen im Flyer „Sanftes Delfin-Watching“

Sehr gut angenommen wird unser Spezial-Skippertraining für Paare . Dabei wird ganz speziell trainiert, wie man die Yacht zu zweit „handeln“ kann, Tricks und Kniffe geübt, wie es auch unter schwierigen Bedingungen klappt.

Wir segeln 2012 wie gewohnt mit der „Tiamo“ von Izola /nach Izola. Für eine Woche als Standard-Angebot. Aber auch gern als 10-Tages-Törn oder 2 Wochen . Alle bekannten Törns, also das gemütliche Buchtenbummeln, die nordkroatischen Inseln oder Venedig können gebucht werden. Ohne „Fahrplan“, aber mit viel Entspannung und mit vielen Highlights unterwegs und an Bord. Darüber hinaus gibt es aber noch sehr viele weitere Angebote. Vom One-Way-Törn bis nach Dubrovnik, bis Skipper-Training, Gourmet-Törn und Vieles andere. Fragen Sie bitte auch bei ganz besonderen Wünschen an – wir versuchen Alles möglich zu machen.

NEUE ANGEBOTE 2012:

Midsommar im Stockholmer Schärengarten (nur im Zeitraum 17.06.2012 bis 15.07.2012)
Mit unseren Segelfreunden Werner und Rebecca werden wir mit zwei Yachten gemeinsam im Juni/Juli im Stockholmer Schärengarten segeln und die Sommersonnenwende erleben.

Gemütliches Segeln im Schutz der 24.000 Inseln, stille Ankerbuchten, lange Dämmerung, Lagerfeuer – all das macht den besonderen Reiz dieses Segeltörns aus.

Kopenhagen und Bornholm
Für Ostsee-Liebhaber haben wir für 2012 auch einen Törn von Rostock nach Kopenhagen und zurück und einen Törn „Rund Bornholm“ ins Programm genommen.

Foto-Segeltörn
Dieser Segeltörn vereint Hobby-Fotografen an Bord. Unter fachkundiger Anleitung geht es auf Motivsuche, werden die verschiedenen Einstellungen, Belichtungen u.v.a.m. diskutiert und ausprobiert.
Mit externer fachlicher Anleitung an Bord.

Karneval in Venedig
Zugegeben: Die Jahreszeit ist vielleicht nicht ganz so perfekt zum Baden und Sonnen. Auch an der Adria ist es im Winter etwas frischer. Aber: Zum Karneval nach Venedig zu segeln und dort 2 Tage zu bleiben ist natürlich etwas ganz Besonderes. (Heizung haben wir für alle Fälle an Bord)

Für alle Törns finden Sie freie Plätze unter:

Termine 2012

Alle Buchungswünsche bitte hier mitteilen:
Buchung 2012 oder telefonisch/SMS unter +49-36926-72693 oder Mobil +49-171-4581880.
Auch vorläufig unverbindliche Anmeldungen nehmen wir gern entgegen, bis Sie Ihre terminlichen und sonstigen Dispositionen treffen können.

Wir würden uns sehr freuen, Sie/Euch 2012 an Bord der "Tiamo" begrüßen zu dürfen.

Herzlichst
Ihr/Euer
Bodo Meyer  

Logbucheintrag Nr. 21/2011 vom Donnerstag, 27.Oktober 2011  30.10.2011 
Donnerstag, 27.Oktober 2011, 1510 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45° 32,2‘ N; 013° 37,4‘ E, bei Izola vor Anker, Wetter: 23,8°C, C, Wind aus SE 1-2 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Nun geht auch dieser Törn langsam zu Ende. Wir wollen es eigentlich nicht. Schön wäre es, wenn wir einfach noch etwas Zeit dranhängen könnten. Es geht allen Crews am letzten Tag ähnlich – etwas Schmerz und Wehmut vor dem Einlaufen in Izola ist immer da. Wir liegen in einer Bucht bei Izola vor Anker. Die Sonne scheint. Endlich. Denn 2 ½ Tage hatten wir Wolken und Regen. Nun haben wir hier am letzten Tag den wettermässigen Höhepunkt. Lufttemperatur 23,8° (natürlich im Schatten gemessen) ist für Ende Oktober sicher nicht schlecht. Und wir wollen nun endlich auch Baden. Wir haben es uns für den letzten Tag gelassen – Abbaden 2011. Aber über die Wassertemperatur schweigen wir lieber. Beim Reingehen gefühlte 16° , wenn man dann drin ist, ging es. Aber sicherheitshalber habe ich trotzdem eine wärmende Mütze aufgesetzt. :-)
Ein besonders schöner Saison-Abschluss für den Skipper war, wie diese junge Crew dankbar Alles an Erlebnissen aufgesogen hat. Wir hatten viel Spaß miteinander – trotz des teilweise ungemütlichen Wetters. Unsere Spielabende (es wird ja im Oktober schon recht früh dunkel) werden auf der „Tiamo“ wohl legendär werden – Wer ist der Saboteur?

Fotos

Endlich Sonne!
Abbaden 1
Abbaden 2
Abbaden 3
Nach dem Baden haben wir „bunt geflaggt“
Segel Abschlagen 1
Segel Abschlagen 2
Segel Abschlagen 3
Segel Abschlagen 4  

Logbucheintrag Nr. 20/2011 vom Dienstag, 25.Oktober 2011  25.10.2011 
Dienstag, 25.Oktober 2011, 1305 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45° 09,0‘ N; 013° 35,9‘ E, Marina Vrsar, Wetter: 21,4°C, C, Wind aus SE 4-5 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Der letzte Törn für die Segelsaison 2011 steht an. An Bord sind Fränzi, Michael, Tina, Tobias, Brita und René. Junge Leute, die eine Woche entspannen wollen.
Die Gruppe kannte sich vorher noch nicht. Jedenfalls nicht in dieser Zusammensetzung. Aber es „passt“, wie immer. Da kann auch das schlechtere Wetter, als die Prognose versprach, uns Nichts anhaben. Normalerweise sollte „Sonne satt“ sein. Das Hoch haben wir auch bekommen, aber darüber in der Höhe zirkulierte noch unbeständige Luft – und verdeckt leider die Sonne. Ein paar Sonnenstrahlen gab es dennoch schon. Und die Sonne hat auch noch Kraft. Mindestens 3 der Crew haben sich auch fest vorgenommen zu baden. Das Wasser soll noch 19° haben – wir haben es aber noch nicht probiert.
Vorgestern waren wir in Rovinj, abends natürlich auch im Pastrik. Mit leckerem Fisch. Und viel Spaß. An diesem Abend erhielten zwei Crewmitglieder neue Namen: „Majestät“ und „Tiger“ (sprich: Tieschor). Aus Gründen des Datenschutzes und der Wahrung der Persönlichkeitsrechte geben wir aber natürlich nicht bekannt, um wen es sich handelt.
Wir sind gespannt, was die Woche noch so bringt. Segeln konnten wir jedenfalls schon einige Meilen. Der Wind war bisher aber auch eher leicht. Nur am ersten Tag war noch etwas unangenehmer Wellengang von einer Bora zu spüren. Am Sonnabend haben wir gegrillt und einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen können. Vielleicht ungewohnt früh – gegen 18.00 Uhr. Es folgte eine ruhige Nacht vor Anker bevor wir weiter nach Rovinj segelten.

Nun haben wir die aktuellen Wetterdaten und die Prognose. Heute werden wir wohl einen Hafentag einlegen – es wird etwas ungemütlich draußen. Ein Tief zieht heran. Mit heftigem Wind, Gewitter sind möglich. Das wollen wir draußen nicht unbedingt erleben. Das heisst: heute Abend Käptn‘s-Dinner. (Damit die Crew bei Laune gehalten wird). Also mein Part. Die Crews, die schon an Bord waren wissen, was das heisst.
Morgen ist die Front (jedenfalls wenn die Wetterprognose zutrifft) durchgezogen und dann werden wir uns langsam wieder Richtung Norden bewegen.

Spruch der Woche:

Brita: „Auf den letzten schönen Abend“ (schon am Sonntag!!!)

Fotos

Die Crew – Michael fotografiert
Sonnenuntergang in Rovinj
blue man group
Was denkt sich der Skipper gerade wieder aus?
Sv. Euphemia im Spiegelbild der Adria
Abendstimmung in Rovinj
 

Logbucheintrag Nr. 19/2011 vom Sonnabend, 24. September 2011...  25.09.2011 
Sonnabend, 24.September 2011, 1305 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45° 09,2‘ N; 013° 34,9‘ E, Kurs 347°, Wetter: Luft: 26,8°C, Wasser: 24,7°C, Wind aus NW 2-3 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Rückfahrt nach Izola. Heute Morgen um 0800 Bordzeit ging die Crew in Pula von Bord. Deike, Jörg, Bernd, Lotar und Rainer werden den Tag in Pula verbringen und fliegen heute Abend nach Hause. Mir bleibt, die „Tiamo“ ebenfalls „nach Hause“, nach Izola zu bringen.
Das Wetter ist wieder fantastisch, leider bis jetzt zu wenig Wind um die etwa 55sm zu segeln. Ganz anders als die vergangene Woche. Es war immer guter Segelwind, manchmal vielleicht sogar etwas zu viel des Guten.
Auf jeden Fall eine sehr erlebnisreiche Woche für meine „Senioren-Crew“. Respekt!!! Sie haben so Einiges erlebt. Immerhin hat die Crew ein Durchschnittsalter von 71,8 Jahre und ist damit die älteste Crew an Bord der „Tiamo“. Also noch einmal: Ihr seid super drauf!
Nach unserem Hafentag am Montag in Cres mit weiteren Gewittern und starken südlichen Winden (Jugo) machten wir uns Dienstag auf den Weg. Es war allerdings Bora angesagt, sogar eine etwas kräftigere. Deshalb war der Plan nach Mali Losinj zu segeln. In der Landabdeckung dürften die Wellen zumindest nicht allzu groß sein. Soweit auch so gut, aber den gefürchteten Fallböen konnten wir natürlich auch nicht ausweichen. Das Timing des Reffens hat jedenfalls super geklappt. Wir segelten nur mit Genua los und gegen Mittag war die Genua auf Handtuchgröße (Foto) gerefft. Musste aber auch sein, denn mit 45kn Wind (Windstärke 9) war es in den Böen doch heftig. Sogar das Ölzeug musste ausgepackt werden. Aber bei Sonnenschein und guter Laune der Crew, die eine solche Bora das erste Mal erlebte. Beeindruckend und respekteinflößend. Ganz wichtig, dass man einen guten Wetterbericht hat, ständig beobachtet und überlegt handelt.
Wir waren recht schnell in Mali Losinj, legten wegen des Schwells bei Bora aber nicht am Stadtkai an, (die Schwimmstege sind ohnehin nicht mehr da – Pleite der Betreibers), sondern in der Marina. Dort lagen wir ruhig, die Bora pfiff noch die ganze Nacht bis Mittwoch Mittag.
Dann ging es weiter, endlich wollten wir auch einmal in einer Bucht übernachten. U Krivica hatten wir uns vorgenommen, nur ein kurzes Segelstück. An der Boje machten wir fest und genossen den Nachmittag. Es kamen dann noch einige Yachties dazu und bei den eng liegenden Bojen rückten uns einige ganz schön auf die Pelle.
Donnerstag ging es wieder Richtung Norden. Morgens wieder herrlicher Segelwind, bis 6 Bft. Mittags dann flaute der Wind ab, aber wir waren schon fast in unserer Bucht für die Nacht – U Maracol an der Insel Unije. Baden, sonnen, relaxen. Nachmittags wanderten wir, nachdem Bernd die Crew mit dem Beiboot übersetzte, in den Ort Unije. Ein verträumtes kleines Örtchen. Das kühle Bier am kleinen Hafen ließen wir uns schmecken. Und eine Knolle Knoblauch für Spaghetti aglio olio schnorrten wir uns von der Wirtin auch gleich noch.
Und gestern ging es dann zurück über den Kvarner. Die Windvorhersage war nicht so prickelnd. Die Prognose für Richtung und Stärke deutete auf motoren. Aber - der Wetterdienst irrte. Perfekter Segelwind aus NE, 5-6 Bft, in Böen auch mal 7. Nach 4 Stunden waren wir schon am Leuchtturm Porer, unterwegs erspähte Bernd in den Wellen sogar noch Delfine. Traumhaftes Segeln.
Auch die Sonne hat es diese Woche wieder gut gemeint. Die Wassertemperatur kühlte etwas ab, aber 24,7° sind ja immer noch sehr gut. Aber es soll ja auf der „Tiamo“ sogar „Warmduscher“ bei 27° Wassertemperatur geben, habe ich jedenfalls gehört.
Jetzt kommt langsam auch etwas Wind auf. Ich werde die Segel setzen und auch diesen Segeltag geniessen.


Fotos

Hafentag in Cres - Presseschau
Bernd und Bodo auf Polarexpedition?
Rainer und Lotar auch?
Jörg strahlt – tolles Segeln
Co-Skipperin Deike schaut konzentriert nach Fallböen
„Fährmann“ Bernd setzt die Landgang-Crew über
Ein kühles Ozujsko in Unije
 

Logbucheintrag Nr. 18/2011 vom Montag, 19. September 2011  20.09.2011 
Montag, 19.September 2011, 1145 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 44° 56,8‘ N; 014° 24,9‘ E, Cres, Wetter: 24,4°C, Wind aus SW 5 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Nach vielen Wochen Sonne, so lange kein Regen dass selbst die Einheimischen sich nicht erinnern können so etwas schon einmal erlebt zu haben, kam nun Regen, Wind und Gewitter. Mit Ansage. Der Wetterbericht sagte gestern den Durchzug einer Kaltfront voraus.
Wir machten gegen 1100 Uhr BZ in Pula die Leinen los. Bei schönstem Wetter, Wind aus SW, später drehend auf SE und zunehmend sagte der Seewetterdienst voraus. Zunächst war Sonne, blauer Himmel und sehr wenig Wind. Wir nahmen erst einmal bis zum Leuchtturm Porer an der Südspitze Istriens die „Diesel-Fock“. Dort frischte auch der Wind auf und wir setzten die Segel. Mit Groß und Genua und 4-5 Bft ging es Richtung Cres recht flott voran. Es machte Allen Spaß, ein perfekter Segeltag. 1800 BZ, die Front zog schon heran, legten wir in der noblen ACI-Marina Cres an, machten uns frisch und auf ging‘s zu Stjepan, die Crew wollte leckeren Fisch essen. Seebarsch, Kalamari, Scampi, Muscheln – dazu Schinken und Käse als Vorspeise. Einfach nicht zu beschreiben. Beim Abschied aus Stjepans Konoba ging schon leichter Nieselregen und Gewitter war in der Ferne zu sehen. Aber wir kamen trocken in der Marina an. In der Nacht ging‘s dann los. Bimini eingepackt, alle Luken dicht. Ein Gewitter folgte dem Anderen. Sturm und Hagel. Das volle Programm. Das Frühstück wurde kurzerhand nach hinten verschoben. Auch im Moment haben wir Regen. Lesestunde, Freizeit, Entspannung. Wir beschließen einen Hafentag einzulegen. Und Morgen schauen wir weiter.


Sprüche der Woche:

R.: „Mir geht’s gut – ich bin doch geschieden.“
R.: „Wer mich nicht so nimmt wie ich bin, der soll mich auch nicht so kriegen, wie ich werde.“

Fotos

Jörg am Steuer, Lothar am anderen
In der Konoba

 

Logbucheintrag Nr. 17/2011 vom Sonnabend, 17. September 2011...  17.09.2011 
Sonnabend, 17.September 2011, 1615 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 44° 52,4‘ N; 013° 50,8‘ E, Marina Pula, Wetter: 30,8°C, Wind aus SW 1-2 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Im Moment bin ich noch allein an Bord. Dieser Törn beginnt in Pula. Deshalb war ich gestern und heute von Izola nach Pula allein unterwegs. Auch dabei gab es einige Erlebnisse.

Gestern gegen 1500 Uhr machte ich in Izola die Leinen los. Alle Vorbereitungen waren noch nicht geschafft, aber ich hatte unterwegs ja noch genug Zeit und wollte die restlichen Arbeiten dann erledigen. Habe ich dann auch. Gegen 1800 Uhr habe ich an Deck gegessen, leider konnte ich nur motoren.
Ja, auch auf die Gefahr mich zu wiederholen – es kamen wieder DELFINE.
Kurz vor Sonnenuntergang sah ich sie schon von Weitem. Das Meer war spiegelglatt. Ganz weinige Schiffe waren noch draußen. Und die Delfine kamen an die „Tiamo“ heran, unterbrachen kurz ihren Zug nach Norden. Vier, fünf gleichzeitig drängelten sich regelrecht vor dem Bug und hatten ihren Spaß. Ich natürlich auch. Leider war der Akku meiner Kamera leer, so dass ich nur schnell ein paar Fotos mit dem Handy machen konnte. Qualität ist leider nicht ganz so gut, aber ich stelle sie trotzdem rein.
Und danach der Sonnenuntergang war auch wieder toll. Das Farbenspiel…
Bis etwa nach Rovinj wollte ich gestern kommen. Am Limski-Fjord suchte ich mir eine Bucht. Es war schon seit 2 Stunden dunkel als ich gegen 2130 BZ ankam. Die Fischer mit ihren Strahlern machten es nicht gerade angenehm, allein durch die Dunkelheit zu steuern. Aber der „Höhepunkt“ sollte noch kommen. In der Bucht war schon von Weitem laute Musik zu hören. Nicht ganz ungewöhnlich, aber die Lautstärke schon. Als ich in die Bucht kam verließ ein anderer Segler diese. Hätte ich auch lieber machen sollen.
Am Ufer hatte sich eine „Open-Air-Disco“ Platz gesucht. Mit Generator für den Strom und mit einer Lautstärke, wie ich sie bisher noch nicht von der Adria-Küste kannte. Ich dachte mir, dass sie irgendwann sicher aufhören. Pustekuchen – bis heute Morgen ging es. Um 0730 flüchtete ich dann, die Musik lief immer noch auf vollen Touren. Eine schlaflose Nacht.
Mit einem Stopp gegen Mittag zum Baden vor Peroj legte ich gegen 1530 Uhr in Pula an. Und erwarte die Crew. Bis dahin noch ein paar kleine Reparaturen, was so eben anfällt.

Heute Abend gegen 2000 BZ landet der Flieger und dann kommt die Crew an Bord. Dabei gibt es Wiederholungstäter: Bernd ist nach 2008 und 2009 schon das dritte Mal dabei und auch Deike und Jörg waren 2009 schon einmal an Bord. Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen und auf einen schönen Segeltörn.

Sprüche der Woche:

Kommen noch, wenn die Crew da ist, habe noch keine Selbstgespräche geführt. :-)

Fotos

Delfine vor dem Bug der „Tiamo“ 1
Delfine vor dem Bug der „Tiamo“ 2
Delfine vor dem Bug der „Tiamo“ 3
Himmel und Meer in rot
 

Logbucheintrag Nr. 16/2011 vom Mittwoch, 14. September 2011  14.09.2011 
Mittwoch, 14.September 2011, 0800 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45° 07,1‘ N; 013° 36,9‘ E, vor Anker, Wetter: 24,7°C, wolkenlos, windstill

Logbucheintrag des Skippers:

Die „Tiamo“ liegt vor Anker in einer traumhaften Bucht. Um 0700 Uhr lugte die Sonne über die Baumwipfel. An Deck habe ich den „obligatorischen“ Morgen-Espresso genossen. Stille in der Bucht, noch kein Windhauch. Die Schönheit des Augenblick ist kaum zu beschreiben

Gestern jagte wieder ein High-Light das nächste. Wir legten gegen 1000 BZ in Vrsar ab, leider mit Verlusten. Thomas wollte sich wahrscheinlich einen neuen Rasier-Apparat gönnen und suchte einen Vorwand. Er versenkte kurzerhand den Scherkopf im Hafenbecken. Zum Schein versuchte er noch einen Tauchgang. Angeblich war es in 7m Tiefe zu dunkel.
Mittags dann wollten wir Kerstin und Henning an der Insel Sv. Katarina aussetzen, sie hatten sich gerade zum Schwimmen fertig gemacht und waren im Begriff ins Wasser (27,9°C!) zu gehen. Etwas zu früh rief der Skipper: „Anker auf“. Sie retteten sich gerade noch an Bord. Grund für das Ankerlichten: Es wurden Delfine gesichtet.
Sie zogen nordwärts und wir näherten uns vorsichtig. Es waren 10-15 Delfine. Eine Schätzung ist immer schwierig. Aber sie waren neugierig genug, an die „Tiamo“ heran zu kommen und in der Bugwelle mit zu schwimmen. Wieder einmal ein tolles Erlebnis.
Dann in unserer Ankerbucht für die Nacht – das Käptn’s-Dinner. Mittendrin Foto-Kitsch-Sonnenuntergang, kurz danach ging auf der Ostseite der Mond auf. Wie gesagt: ein Höhepunkt jagte den anderen.

Heute Morgen gab es noch eine „Beichte“ der Crew an den Skipper, bei der wir alle sehr gelacht haben. Kerstin löste das ganze Drama aus, indem sie von ihrem Alptraum mit Wäscheklammern berichtete. Dabei kam dann zur Sprache: Vorgestern in Vrsar gab es ein „konspiratives Treffen“ der Crew in der Bar „ La Rosa“, ohne Skipper, der sich an diesem Abend ausklinkte (Ahnte er etwa, dass die Crew sich mal austauschen mußte?). Jedenfalls als sie so zusammen saßen – Thomas berichtete der Crew, dass er eine Wäscheklammer versehentlich von der Reling direkt in die Adria befördert hatte. „Mitwisser“ Henning hielt dicht. Der Skipper hatte nichts bemerkt. Hendrik darauf: „Mir ist auch schon eine reingefallen“. Und auch Henning und Kerstin „outeten“ sich als „Wäscheklammern-Killer“.
Anmerkung des Skippers an alle Leser, die schon an Bord waren, und nun ebenfalls gewisse Erinnerungen an „WOB“ (Wäscheklammer over board) haben: Natürlich merke ich den Schwund irgendwann. Eine zeitlang hilft die Wäscheklammer-Knappheit und erzeugt eine gewisse Begehrtheit, so dass die Wäscheklammern immer schön brav und vorsichtig abgenommen und im Körbchen verstaut werden. Bis es dann irgendwann nicht mehr geht und ich das Klammer-Körbchen mit den immer in Reserve bereit liegenden neuen Wäscheklammern auffülle.
Heute Morgen waren wir mangels Wind unter Motor im Limski-Fjord. Dort entdeckten wir etwas am Ufer treibend. Wir ließen das Beiboot zu Wasser und Henning und Hendrik identifizierten das „Etwas“ als einen toten See-Aal, ca. 1m lang.

Hier noch weitere
Sprüche der Woche:

Es gab viele weitere, nur hat sie keiner aufgeschrieben, wir müssen erstmal nachdenken

Fotos


Delfin vor dem Bug der „Tiamo“
Noch einmal: Sonnenuntergang vor Anker
Die Männer unter sich
Fender-Rodeo 1
Fender-Rodeo 2
 

Logbucheintrag Nr. 15/2011 vom Montag, 12. September 2011  12.09.2011 
Montag, 12.September 2011, 0900 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45° 04,6‘ N; 013° 38,1‘ E, Rovinj, Wetter: 24,7°C, heiter, 2-3 Bft aus SE

Logbucheintrag des Skippers:

Wir sind gerade mit dem Frühstück fertig. Nachher ist Landgang in Rovinj angesagt.
Die Crew diese Woche: Kerstin und Thomas aus Leipzig, Henning und Hendrik aus dem „Thüringer Bermuda-Dreieck“ Stadtilm-Ilmenau-Arnstadt. Wir haben gerade darüber gesprochen, was ich so in den heutigen Bericht schreiben könnte. Auf jeden Fall – wie immer – es wird viel gelacht. Und die Crew ist sehr eifrig bei allen Manövern, in der Küche und überhaupt. Und ansonsten: auch nie um eine „Begründung“ (Ausrede) verlegen, wenn merkwürdige Fragen vom Skipper kommen.
Im Moment werden gerade Ansichtskarten geschrieben. Ich höre so, Einer schreibt vom Anderen ab. Und die die nicht schreiben geben gute Ratschläge.
Wunsch der Crew ist, dass wir nach Venedig segeln. Deshalb werde ich nachher sorgfältig den Wetterbericht checken. Wenn dann geht es heute abend los und wir werden über Nacht segeln.
Bisher hatten wir super Wetter, gestern auch schönen Segelwind (siehe Foto). Es ging gut voran, obwohl wir kreuzen mussten. Abends haben wir lecker Fisch gegessen und noch einen Bummel durch Rovinj gemacht.

Soweit der erste Kurzbericht.


Hier noch die
Erste Auswahl der Sprüche der Woche:

Thomas: „Fotoapparat habe ich nicht mit, aber dafür rieche ich gut“ (beim Landgang in Rovinj)
Kerstin: “Ich kann den Knoten für die Polster noch nicht“ (am ersten Tag)

Fotos


Anreise der Crew – Hilfe sie sind für eine Polarexpedition ausgerüstet
Land in Sicht
Vor Anker
Segeln nach Rovinj
Wir warten auf den Grillfisch
 

Logbucheintrag Nr. 14/2011 vom Donnerstag, 08. September 201...  08.09.2011 
Donnerstag, 08.September 2011, 1120 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45° 17,9‘ N; 013° 32,3‘ E, Kurs 357°, Richtung Umag, Wetter: 28,4°C, heiter, 2-3 Bft aus NW

Logbucheintrag des Skippers:

Diese Woche hat es leider noch nicht früher geklappt, einen Logbucheintrag einzustellen.
Nun tuckern wir mit Dieselfock, leider reicht der Wind nicht zum Segeln, Richtung Izola. Vorher noch die Ausreiseformalitäten in Umag und Tanken.
Diese Woche sind an Bord: Iris und Stephan die schon 2009 dabei waren, Petra und Manuela, Ulrike und Christina. Drei „Gruppen“, die sich vorher nicht kannten und hier an Bord gemeinsam eine Woche Urlaub verbringen. Und es klappte, wie immer bei solchen Konstellationen, hervorragend. Wir hatten und haben sehr viel Spaß. Eine rundum gelungene Woche.
Christina hat viel zu schreiben. Sie erklärte sich bereit, unsere Erlebnisse erst einmal in Notizen festzuhalten. Es sind bis jetzt schon sehr viele Seiten geworden. Wir hoffen, da wir neugierig sind, dass wir noch eine Kostprobe zu lesen bekommen.
Apropos neugierig: Vorgestern lagen wir in Porec am Stadtkai – wie immer war es sehr interessant, die Urlauber vorbeischlendern zu sehen. Viele blieben stehen und fragten wieder Dies und Das. Und wir hatten unseren Spaß, die „Parade auf der Promenade“ abzunehmen.

Gestern Abend lagen wir in einer traumhaften Bucht bei spiegelglatter See. Es gab Käptn’s-Dinner. Zwischen drittem und viertem Gang hatte ich die Delfine bestellt. :-) Und es klappte wieder einmal, meine Freunde ließen mich nicht im Stich :-) Gegen 1940 Uhr in der Abenddämmerung sahen wir sie, nahmen den Anker auf und näherten uns vorsichtig. Zuerst sahen wir nur wenige Tiere, vielleicht 3-4. Dann, es war schon fast dunkel, waren wir auf einmal „mittendrin“. Wir machten den Motor aus, beobachteten und lauschten. Die Delfine jagten offensichtlich. Sie schwammen schnell, änderten immer wieder die Richtung, sprangen auch. Alles in geringer Entfernung. Die Atemgeräusche. Es war wieder einmal faszinierend, diese wundervollen Tiere zu beobachten. Und es gab auch noch einen „kitschigen“ Höhepunkt: Delfine im sich auf dem Meer spiegelnden Mondlicht.
Wir kehrten mit vielen sehr emotionalen Eindrücken in unsere Ankerbucht zurück und genossen nun das Dessert.
Heute Abend werden wir in Izola sein. Leider ist der Törn zu Ende. Aber vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen auf der „Tiamo“. Der September ist ein sehr guter Monat für Segeltörns – die Hauptsaison ist vorbei, es geht in den Häfen schon deutlich entspannter zu. Und das Wichtigste: das Wetter ist gut, es ist warm 25-30° Luft, Wassertemperatur im Moment 26°. Perfekt.




Sprüche der Woche:

Skipper: Was kichert Ihr denn da schon wieder?
Skipper: Die Crew ist mäkelig – sie verschmäht Gummibärchen.
Iris: Mich spricht nie Jemand an (Petra und Manu berichteten dass sie in Rovinj von einem Kellner angesprochen wurden)
Er sah aus wie ein Seemann, nicht wie ein Bestatter (Wir erzählten über einen Kapitän auf einem Schiff für See-Bestattungen)
Skipper: Habt Ihr alle Tassen im Schrank? (Frage an die Backschaft, ob sie mit Abwasch und Einräumen fertig ist)

Fotos


Optimisten-Training vor Izola
Altstadt von Rovinj
Die Crew im Restaurant
Sveta Euphemia bei Nacht
Am Stadt-Kai in Porec
Über den Dächern von Porec
Anleger in Porec
Abendstimmung
Segel setzen
 

Logbucheintrag Nr. 13/2011 vom Montag, 29. August 2011  31.08.2011 
Montag, 29. August 2011, 1530 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45° 08,6‘ N; 012° 35,1‘ E, Venedig, Marina San Giorgio, 300m Luftlinie vom Piazza San Marco, Wetter: 32,2°C, wolkenlos, 2-3 Bft aus SE

Logbucheintrag des Skippers:

Wir liegen in der Marina San Giorgio in Venedig. Ein Traum. Vom Cockpit aus genießen wir den Ausblick zum Piazza San Marco genau gegenüber. Dazu perfektes Wetter. Sonne, vielleicht schon etwas zu heiß. Wir machen gerade etwas Siesta und wollen nachher in Venedig bummeln.

Am Freitag nachmittag kam meine „Rekord-Crew“ (11,3kn Geschwindigkeitsrekord der „Tiamo“ im September 2010) an Bord. Also liebe alte Bekannte. Wobei alt es nicht trifft. Alle fit. Und energiegeladen. Und hungrig auf neue Abenteuer. Die Zielvorgabe für mich lautete: „Wir wollen nach Venedig segeln“. Schwierige Aufgabe im August. Meist haben wir ja recht wenig Segelwind. Und wer den Bericht der vergangenen Woche gelesen hat…. Da hatten wir fast gar keinen Wind. Eine Woche nur Flaute bis ganz leichte Brise. Aber es sollte mal wieder Alles anders kommen. Ich hätte es wissen müssen. Bei dieser Crew muss man mit dem Äußersten rechnen.

Der Wetterbericht sagte zumindest keine Flaute voraus. Und so segelten wir am Sonnabend los nach Lignano, unser geplanter Zwischen-Stopp nach Venedig. Der Wind war gut, 3-4 Windstärken aus Südwest. Und wir segelten gemütlich, heisst ohne Lage, aber doch auch recht schnelle von Izola bis zur Marina Punta Faro in 5 ½ Stunden. Schon von weitem sah die Crew, dass die Stadt der ganz große Kontrast zu den beschaulichen Orten an der kroatischen Adriaküste ist – Hochhäuser prägen die Silhouette. Und das ist das erste, was man von dieser Küste sieht. Irgendwie nicht so richtig einladend. Aber die Marina tip-top. Alles super.
Bis Venedig sind es von dort aber auch noch 40sm. Also hieß es früh aufstehen, denn in Venedig, besser gesagt auf der Insel San Giorgio, sind die Liegeplätze knapp.
Sonntag 0630 Uhr Bordzeit legten wir in Punta Faro ab. Es war guter Wind. Wie angesagt aus Nordost, Bora. Schnelle merkten wir, dass der Wind aber nicht nachließ, sondern eher zunahm. Aber was soll‘s. Bei Wind im Rücken. Der Rest ist schnell berichtet. Wir setzten zunächst nur das Groß, refften aber nach ca.2 Stunden auf die Hälfte der Segelfläche. Die Genua wurde ohnehin gleich geschont. Trotzdem segelten wir mit über 7kn. Und wir surften die Wellenberge hinunter.
Dabei wurde viel fotografiert und gefilmt. Und die Höhe der Wellenberge geschätzt. So hoch sind die Wellen auf der Adria tatsächlich nicht oft. Ich schreibe dazu mal keine Zahl, sondern überlasse die Schätzung den Lesern dieses Artikels nach Ansehen des Fotos.
Unsere Ankunft in Venedig war dann viel früher als erwartet. Gegen 1300 Uhr Bordzeit kamen wir in San Giorgio an. Wir hofften auf einen Liegeplatz in dieser Marina, die allein durch ihre Lage in der unmittelbaren Nähe von San Marco für uns erste Wahl war. Und wir hatten Glück - das Glück der Tüchtigen?! Immerhin begegneten wir an diesem Tag draußen auf See keiner weiteren Segelyacht. Erst kurz vor Venedig sahen wir eine Yacht auslaufen. Es war jedenfalls ein tolles Segel-Erlebnis für alle an Bord.
Das Anlegen in San Giorgio ist immer etwas schwierig. Aber es klappte Alles super. 1315 Bordzeit waren die Leinen fest. Wir verschnauften erst einmal, danach Kaffee und Sonntagskuchen. Und dann auf ins Zentrum. Wir nahmen den Wasserbus, eine Station bis San Marco. Weiter ging‘s per pedes, an der Seufzerbrücke vorbei zu San Marco, von dort durch die engen, menschengefüllten Gassen bis zur Rialto-Brücke. Wir schlenderten weiter etwas abseits, fanden ein kleines nettes Lokal für ein Päuschen. Mit Vino und einem Imbiss stärkten wir uns bevor es wieder an Bord ging.
Für Montag hatten wir uns vorgenommen in Venedig zu bleiben. Es gibt noch viel zu sehen.
Morgens besichtigten wir den Palazzo Ducale, den Dogenpalast. Alle waren überwältigt von dem diesem Bauwerk, das von der einstigen Macht des venezianischen Reichs kündete.
Mittags zurück an Bord, die Frauen kochten lecker Cevapcici. Kleine Siesta, und dann noch einmal nach Venedig hinüber. Der Wasserbus brachte uns. Wir gingen dieses Mal etwas abseits (Jonny wollte nicht schon wieder über den Marcusplatz, auf dem um diese Tageszeit wirklich viel los ist. Wir schlenderten durch die Gassen und über viele Brücken. Letztendlich landeten wir aber doch wieder auf dem Piazza San Marco. Von dort aus gingen wir zur Rialto-Brücke und machten von dort aus eine kleine „Stadtrundfahrt“ mit dem Wasserbus bis zu unserer Insel San Giorgio.
Ein ereignisreicher, wundervoller Tag in Venedig klang aus. Zuerst mit Duschen auf der Badeplattform (in der Marina sind die Duschen gegenwärtig nicht benutzbar), dann mit einem Glas Wein im Cockpit, mit Blick auf den Canale Grande und San Marco.
Venedig war wirklich der Traum für uns.

Weiter am 30.08.2011, 0845 Bordzeit,
Aktuelle Position der „Tiamo“: 45° 21,9‘ N; 012° 36,7‘ E, Kurs Rovinj, Wetter: 29,8°C, heiter, 3-4 Bft aus NE

Seit 0600 Uhr Bordzeit sind wir unterwegs. Kleine Rundfahrt vor dem Marcusplatz und dann in den Sonnenaufgang. Kurz nach der Ausfahrt aus der Lagune gab es erstmal Frühstück. Und dann hieß es „Segel setzen“. Wind aus NE, Stärke 3-4. Perfekt für unser Überquerung der Adria Richtung Kroatien.
Wir segeln mit 5,2kn und werden, wenn der Wind so bleibt heute abend gegen 1800 Uhr Bordzeit an der kroatischen Küste sein. Bis dahin: FREIZEIT. Lesen, schlafen, unsere Erlebnisse in Venedig Revue passieren lassen.

Sprüche der Woche:

Die Sprüche der Woche purzeln nur so. Christine als unsere Chronistin kommt gar nicht nach mit dem Aufschreiben. Hier ein paar Kostproben:

X. am Eisstand in Venedig, er wollte eine Kugel, fragt die Eisverkäuferin: „Welche Sorte können Sie mir denn empfehlen?“

X., bei einer seiner vielen Geschichten über die Jagd: „Hella ist gewissermaßen in unser Crew das Hauptschwein und die Führungsbache“

X. „Ohne Basilikum hätte ich das nie geschafft“ – Nach dem schwierigen Anlegemanöver in San Giorgio.

X., heute morgen in Venedig beim Frühstück zum Skipper: „Scheuchst Du uns heute wieder durch Florenz?“



Fotos

WICHTIGER HINWEIS

Das erste Foto zeigt uns beim Segeln von Lignano nach Venedig bei Bora, Windstärke 6-7. Es ging mit halb gerefftem Groß und ohne Genua auf Vorwind- und Raumschotkurs mit 7kn Durchschnittsgeschwindigkeit sehr flott voran. Die Crew war begeistert und wollte auch gern, dass ich das Foto auf die Homepage stelle. ABER: - Für alle, die überlegen, vielleicht einmal mitzusegeln., aber eher den leichten Wind und die Ankerbuchten bevorzugen: Dieses sportliche Segeln muss nicht, es k a n n aber sein, wenn die Crew es möchte. Bei weniger sportlichen Ambitionen würden wir bei dieser Windstärke einen Hafentag einlegen oder vor Anker in einer geschützten Bucht bleiben. Also keine Angst vor großen Wellen! Es gibt für Jedermann/-frau eine angepasste Variante.
Und für diejenigen, die meinen, es geht auf der Adria immer sehr geruhsam zu, besonders im August, mit leichten Winden und wenig Wellen: man sieht, es geht auch sportlich.

Bei 7 Bft Richtung Venedig
Die Crew auf der Insel San Giorgio
Einstieg in die Gondel
Gondoliere Fabio mit der Crew unterwegs (hinten links)
Morgen-Espresso bei Sonnenaufgang in Venedig
Die Insel San Giorgio mit der Marina vom Fenster des Dogenpalastes aus
Im Wasser-Bus
Gondoliere
 

Logbucheintrag Nr. 12/2011 vom Montag, 22. August 2011  22.08.2011 
Montag, 22. August 2011, 0900 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45° 08,6‘ N; 013° 35,1‘ E, Vor Anker an der Insel Lunga, Wetter: 30,2°C, wolkenlos, windstill

Logbucheintrag des Skippers:

Es ist heiß, schon am frühen Morgen. Die „Tiamo“ liegt vor Anker an der Insel Lunga. Das Wetter ist ruhig, windstill, keine Warnungen im Wetterbericht. Wir konnten deshalb über Nacht an der Insel Lunga ankern. Das ist nur ganz selten einmal möglich, denn die Insel ist klein und bietet kaum Schutz. Aber dafür hatten wir die Insel für uns ganz alleine. Traumhaft. Heute Morgen der Sonnenaufgang, schwimmen und danach ein Espresso an Deck. Besser kann der Tag nicht beginnen.
Wir sind gerade mit dem Frühstück fertig. Es kommt ganz langsam ein leichter Windhauch, aber wir rechnen eher nicht mit Segelwind. Der Seewetterbericht sagt „umlaufende Winde“ voraus. Das sagt Alles. Aber bis Rovinj, unserem heutigen Etappenziel, ist es nicht weit und wir werden zumindest versuchen zu segeln.
Die Hitze macht Allen zu schaffen. Temperaturen über 30°, Wasser 27°, auch nachts kaum Abkühlung. Die leichte alandige Nachtbrise hat Christoph genutzt um an Deck zu schlafen.
Die Crew diese Woche sind Julia, Meike, Ronja, Jacqueline und Christoph. Bei fas keinem Wind kann man aber natürlich trotzdem gut entspannen. Gestern standen auf dem Programm: Ausgiebiges Schnorcheln, Fender-Rodeo, Sonnen, Geschichten, Sonntagkuchen, Beiboot fahren u.a. Wenn schon nicht segel, dann wenigstens traumhafte „Freizeit“.

Spruch der Woche: Wir arbeiten dran, folgt noch.

Fotos

Beiboot in action
Fender-Rodeo
Kunstsprung-Meisterschaften der “Tiamo” - 1
Kunstsprung-Meisterschaften der “Tiamo” - 2
Sonnenaufgang an der Insel Lunga
 

Logbucheintrag Nr. 11/2011 vom Donnerstag, 18. August 2011  18.08.2011 
Donnerstag, 18. August 2011, 1840 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45° 32,1‘ N; 013° 39,1‘ E, Izola, Wetter: 35.1°C, wolkenlos, windstill

Logbucheintrag des Skippers:

Einen kleinen Nachtrag gibt es noch von dieser Woche:
Gestern abend in Porec war es auch später noch sehr interessant. Viele Leute am Kai. Große Yachten, wir mittendrin. Kurz vor Mitternacht gab es dann noch eine Feuer-Show vor unserer Lieblings-Bar, der General-Lounge. Ja, auch Caipi, Sex on the Beach u.a. gingen und erfrischten uns sehr gut.
Heute: Kein Wind, manchmal ein Hauch. Auch das bekanntlich manchmal hilfreiche Kratzen am Mast brachte nix. Dafür aber Delfine. Wir sahen noch einmal zwei Delfine nördlich von Porec.
Kurz nach 1700 Uhr Bordzeit legten wir in Izola an, nicht ohne noch einmal die Segel zu setzen. So dass wir am Ende dieser Woche zumindest mehr Segelmeilen als unter Meilen unter Motor zurück gelegt haben.
Heute Abend dann der traditionelle Abschlussabend der Crew – wir werden ins Städtchen gehen und etwas essen, zusammen sitzen und die wichtigsten Ereignisse sicher noch einmal Revue passieren lassen.

Foto-Nachtrag dieser Woche

Feuer-Show in Porec
 

Logbucheintrag Nr. 10/2011 vom Mittwoch, 17. August 2011  17.08.2011 
Mittwoch, 17. August 2011, 2005 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45° 13,6‘ N; 013° 35,5‘ E, Am Stadtkai in Porec, Wetter: 28,3°C, wolkenlos, windstill

Logbucheintrag des Skippers:

Wir haben heiße Tage, wenig Wellen und leichten Wind, auch keine Gewitterneigung. Perfektes Wetter. Das soll jetzt kein Angeben sein – denn wir wissen, dass der Sommer zu Hause ja wirklich sehr durchwachsen ist. Aber leicht ist es bei der Hitze auch nicht :-)
Heute haben wir den letzten freien Platz am Stadtkai in Porec „ergattert“. Wir hatten über Funk zwar schon eine Absage erhalten, aber probierten es dann doch noch mal. Und hatten Glück.
Nun liegen wir hier, Heck zur Fußgänger-Promenade. Und wir kommen uns wieder vor wie im Zoo. Wer schon einmal mit der „Tiamo“ hier in Porec war, der kennt es: Die Urlauber laufen an den Yachten vorbei und gucken uns an (ein bisschen wie im Zoo) und wir gucken umgekehrt die vorbei strömenden Urlauber an. Interessant??? Irgendwie schon. Oft bleibt auch Jemand stehen und fragt etwas. „Ach, Sie kommen aus Rostock? (Heimathafen der „Tiamo“, steht am Heck). Ist das nicht ein weiter Weg? Wie lange segelt man denn da so?“
Unsere Crew diese Woche sind: Florian („Wiederholungstäter“) und Theo mit ihren Eltern Conny und Holger. Segelbegeistert, naturverbunden. Passt perfekt. Sie genießen es.
Das gute Wetter veranlasste diese Woche viele „Yachties“ über Nacht in Ankerbuchten zu bleiben. Da war es hin und wieder schon ganz schön voll. Trotzdem haben wir auch ruhige Plätzchen gefunden. Gestern waren wir fast ganz allein vor Funtana vor Anker.
Delfine hatten wir diese Woche auch schon. Eine sehr große Gruppe, ca. 15 Tiere, dicht unter Land vor Porec, am Tag – das ist für August sehr selten. Aber wir haben uns natürlich sehr gefreut. Andere Yachten waren auch in der Nähe. Dieses Mal ging es ausnahmsweise auch sehr „delfinfreundlich“ zu. Die Beobachtungen erfolgten mit ausreichendem Abstand und wenig Fahrt im Schiff. Das ist leider in den Ferienmonaten nicht immer so.
Alle weiteren Erlebnisse aufzuschreiben gelingt meist schlecht. Das Erlebte an Bord in geeignete und passende Worte zu fassen ist sehr schwer. Wir hatten z.B. jeden Abend tolle (kitschige) Sonnenuntergänge. Und kurz nach Sonnenuntergang im Westen ging im Osten der Mond auf. Wie soll man das beschreiben? Man muss es miterlebt haben.
Für heute genug geschwärmt.
Liebe Grüße an Alle daheim.


Sprüche der Woche

Das sind wieder Italiener – Bitte nicht falsch verstehen, wir haben nichts gegen Italiener, aber im August ist die kroatische Küste fest in „italienischer Hand“.
Wir machen eine Toiletten-Wende – Bei Krängung nach steuerbord ist das Ansaugrohr für die WC-Spülung außerhalb höher als der Wasserspiegel und es kann nicht gespült werden – es sei denn man fährt eine „Toiletten-Wende“ und krängt danach zur anderen Seite.
Der „Wäsche-Hai“ ist unterwegs - Insider der Crew

Fotoauswahl dieser Woche

Wattewolken
Nette Begegnung in Rovinj

Die Crew bei Sonnenuntergang

 

Logbucheintrag Nr. 09/2011 vom Donnerstag, 11. August 2011  11.08.2011 
Donnerstag, 11. August 2011, 1237 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45° 38,5‘ N; 013° 23,0‘ E, Unter Motor Kurs von Grado nach Izola, Wetter: 30,4°C, wolkenlos, windstill

Logbucheintrag des Skippers:

Die ganze Woche hatten wir recht guten Segelwind, aber am letzten Tag geht Rasmus dann die Puste aus. Glücklicherweise haben wir nur noch eine kurze Strecke bis Izola zurück zu legen. Gestern sind wir in Grado eingelaufen. Mit etwas Nervenkitzel. An der Einfahrt zur Marina San Vito hatten wir auf der Logge noch 1,7m Wassertiefe – bei einem Nominal-Tiefgang von 1,65m und gebunkertem Wasser, Diesel, Bier und sonstigem Proviant war dann wohl wirklich nur noch die berühmte „Handbreit Wasser unter dem Kiel“.

Dieser Segeltörn begann schon sehr lustig. An Bord kamen am Freitag Abend Solvig und Holger mit Tochter Anika sowie Antje und Mario – eine Thüringer Crew. Holger rief mich morgens noch an: „Wir bringen noch ein bisschen was an Verpflegung mit“. Sie hatten schon eine Woche Urlaub in einer Ferienwohnung auf Istrien hinter sich und da war logischerweise auch etwas an Proviant übrig geblieben. Holgers Anruf war ganz lieb gemeint – aber die „gefühlten“ 5kg Tomaten und diverse andere Sachen haben mich dann beim Verstauen doch vor ein paar Probleme gestellt und haben dann noch zu vielen Neckereien geführt. Aber: es waren super gute Tomaten und sie sind „alle“ geworden. Die Crew hat die Tomaten zum Abschied vom Bauern geschenkt bekommen und wir haben jeden Tag lecker Tomatensalat gegessen. So auch am ersten Tag zum Grillabend.
Sonntag waren wir in Rovinj. Der Weg dorthin war mit Kreuzen etwas mühsamer als gewohnt. Aber wir hatten eben Südwind und da ging es gegenan. Abends ist die Crew mit mir im Pastrik Essen gegangen. Es gab lecker Fisch und zum „Nachtisch“ sollte jeder einen Grappa bekommen. Ich verhandelte mit dem Kellner und es gab für uns einen Espresso. Dafür an die nächste Crew die doppelte Menge an Grappa zum „Nachtisch“. Macht Euch nix draus: Das ist alles für Rasmus. :-) Und Montag: der Südwind wehte immer noch und stärker. Wir blieben Montag in Rovinj. Dabei gab es etwas „Zeitvertreib“. An unserem Steg musste Platz für einen zurück kehrenden Dauerlieger gemacht werden. Alle Yachten sollten einen Platz nach links weiter rücken. Die Marineros „managten“ Alles. Ich wollte noch die Muring etwas straffer ziehen und dampfte dazu in die Achterleine ein. Was ich nicht gesehen hatte: Durch das seitliche Verholen war eine Muringleine an unserem Kiel, in Höhe der Schraube, hängen geblieben. Natürlich erstarb der Motor und schnell war klar: Muringleine in der Schraube. Was blieb: HAFENKINO erster Klasse - der Skipper badet im Hafen. Wer Rovinj kennt, der weiß, dass das Wasser dort (Glück für mich) sehr klar ist und noch auf 7-8m im Hafen Grund zu sehen ist. Mit Schnorchel, Brille und Flossen also rein ins Wasser. Co-Skipper Holger hat mir dann bei den letzten Wicklungen noch geholfen (oder wollte er nur einfach auch mal im Hafen schwimmen gehen?) und der Propeller war wieder frei. Mit ein paar kleinen Schrammen und blauen Flecken (vom Antifouling-Anstrich) waren wir bald wieder an Bord.
Dienstag waren wir zu einer kurzen Stipp-Visite im Limski-Fjord. Leider auch dort viele Motorboote.
Die Nacht zum Mittwoch lagen wir noch einmal vor Anker, bevor wir dann gestern 40sm bis Grado unterwegs waren. Fast Alles gesegelt. Für August – mit meist doch zu wenig Wind – recht gut.

Spruch der Woche

Das ist heute eine Premiere – Weil Vieles diese Woche das erste Mal an Bord der „Tiamo“ passierte. Z.B. Dauerte das Einklarieren an einem Sonnabend im August noch nie, wie dieses Mal, nur 10 Minuten (Sonst war durchaus 1 Stunde üblich). Oder Muringleine in der Schraube – hatten wir auch noch nicht – muss aber auch nicht unbedingt noch mal sein.

Fotoauswahl dieser Woche

Hilfe – Wohin mit den Tomaten
Mario beim Grillen
Skipper und Co-Skipper mal wieder beim fachsimpeln?
Ordnung muss sein
Skipper bei der Arbeit 1
Skipper bei der Arbeit 2
Skipper bei der Arbeit 3
Wo ist denn nur der Anker?
 

Logbucheintrag Nr. 08/2011 vom Mittwoch, 03. August 2011  03.08.2011 
Mittwoch, 03. August 2011, 0915 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45° 07,1‘ N; 013° 36,9‘ E, Ankerbucht U Kriz, Wetter: 28,9°C, wolkenlos, windstill

Logbucheintrag des Skippers:

Wurde etwa Rasmus nicht genug geopfert? Oder hat er sich schon am ersten Tag so verausgabt? (Da hatten wir schon etwas Wind und Welle, genug für den ersten Tag und soviel, dass alle froh waren, nach 3 Stunden im Hafen zu sein). Jedenfalls haben wir momentan 0,00 Wind. Die Adria ist spiegelglatt. Die Crew macht das Beste draus und fährt mit dem Beiboot in der Bucht. Wir liegen vor Anker, hatten eine ruhige Nacht. Gestern Abend sind wir erst in der Dunkelheit angekommen, denn wir wollten den Sonnenuntergang auf dem Meer erleben. Und es war ein tolles Erlebnis. Zweiter Grund für unser längeres Verweilen auf See: wir wollten Delfine sehen, die sich in den Haupturlaubsmonaten eher in der Dämmerung sehen lassen. Tagsüber sind einfach zu viele Yachten unterwegs. Und vor Allem die kleineren Schlauch- und Motorboote sind in Massen auf dem Meer – und leider bedrängen sie die Delfine oft. Gestern Abend waren die Delfine wohl wieder cleverer und haben „die Meute“ ausgetrickst. Wir haben sehr viele kleine Motorboote gesehen, die auf Delfine lauerten. Aber irgendwann haben Alle die Geduld verloren. Wir hatten das Glück auf unserem Weg zur Ankerbucht mit dem letzten Licht noch 2 oder 3 Delfine kurz zu sehen, in größerer Entfernung. Aber trotzdem: sie waren da!
Heute geht es langsam schon wieder Richtung Norden. Wir wollen versuchen in Porec einen Platz im Hafen zu bekommen. Heißt, dass wir wahrscheinlich schon wieder früh im Hafen sein müssen.
Unsere Crew genießt den Segelurlaub. Wir lassen es wie bei den meisten Törns ganz gemütlich angehen, fahren kleine Strecken. Natürlich freue ich mich ganz besonders, dass mein Sohn Martin und seine Freundin Anne mit an Bord sind. Dazu ihre Freunde Janin und Manuel und komplettiert wird die Crew durch Dagmar aus Erfurt, die ganz kurzfristig noch dazu gestoßen ist. Eine gute Mischung, sehr lustig. Sie essen vielleicht etwas wenig – ständig muss ich sie ermahnen, dass Nichts übrig bleibt :-).
Vielleicht noch erwähnenswert: Es treibt sich wieder ein gewisser Herr R.A. auf seiner Megayacht „LUNA“ (115m lang) hier herum, gestern vor Rovinj – siehe Foto - und will wahrscheinlich den Skipper abwerben? :-)

Sprüche der Woche

Skipper: „Das muss alle werden“
Dagmar: „Ihr habt alle einen Schatten“ (Beim Fotografieren gegen die Abendsonne)
Skipper: “Ich will mal horchen, ob ich Delfine sehen kann“
Janin: Ihr seht alle Scheiße aus, außer ich nicht.
Janin (als Dagmar den Niedergang mit gepacktem Rucksack hochkam): Willst Du weg?
Manu: Ich gehe jetzt meine Pfosten schrubben.




Fotoauswahl dieser Woche

Der Bordhund UIysses unserer italienischen Stegnachbarn in Izola
Martin und Manuel beim Grillen
Die Crew von der Mastspitze aus gesehen
Megayacht „Luna“ vor Rovinj
 

Logbucheintrag Nr. 07/2011 vom Sonntag, 31. Juli 2011  03.08.2011 
Logbucheintrag vom Sonntag, 31. Juli 2011

Logbucheintrag der Mitseglerin Dagmar

Ein Amboss, dessen Blitze bedrohlich gen Großmast zuckten, und die akustische Herausforderung der Piratenbucht veranlassten uns, den Limski-Kanal schleunigst zu verlassen. Eine kleine, beschauliche Bucht am Ende des Kanals erschien uns sympathisch. Wir ankerten. Die Bucht gehörte uns nicht allein. Sie war bewohnt von obskur-nackigen Vertretern der menschlichen Spezies, an denen Lagerfeld & Co wohl erfolglos vorbeievolutioniert sind. Wie auch immer, die Nackedeis hatten und machten Spaß. Besonders Anne schloss sie ohne mit der Wimper zu zucken ins Herz, wie dieser Kurzdialog bezeugt:

Nackedei: „ Ist das eure Ankerboje?“
Anne: „Wir spielen nicht mit!“

Gut – die Fronten waren geklärt und der Swinger verprellt. Als Belohnung gab es „Pfirsiche ohne Fell“ und knackige Steaks vom booteigenen Grill. Die schmeckten so lecker wie sie dufteten. Bei farbenfrohem Sonnenuntergang lauschten wir Klängen vom Kiffer Bob Marley und Bonnie Tyler alias Whiskyschnute. Es war einfach schön. Niemand wollte weg, obgleich es eindeutig zu salzig war und Waltorpedos eine real existierende verbale Bedrohung darstellten.

:-) Dagmar
 

Logbucheintrag Nr. 06/2011 vom Mittwoch, 27. Juli 2011  27.07.2011 
Mittwoch, 27. Juli 2011, 1930 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: Marina Umag, Wetter: 22,4°C, bewölkt, 1 Bft aus NW

Logbucheintrag des Skippers:

Schon wieder ist ein Törn fast zu Ende. Am vorletzten Tag sind wir in Umag. Wir, die Crew von der Ostseeküste, wollten in Novigrad bleiben, aber die Marina ist nicht geöffnet für den Transit. Leider, denn Novigrad hat eine sehr schöne Marina, auch der Ort ist ganz nett für einen kleinen Bummel. Bzw. wäre es gewesen.
Wir mussten also weiter und machen in Umag Station. Essen gab es gerade an Bord.
Die Crew scheint heute ziemlich „erschlagen“ zu sein. Es wird behauptet es läge an der Sonne. Ansonsten gab es ja keinen Stress an Bord. Die „Beweisfotos“, als alle in der „Horizontalen“ waren, brauchen wir nicht zu zeigen. Alle die schon an Bord waren kennen das. So richtig verausgabt hat man sich nicht – trotzdem „hundekaputt“ und müde. Aber das ist ja das Schöne an dem Segelurlaub auf der „Tiamo“ – Entspannung pur.
Wir hatten diese Woche auch so ziemlich Alles was man an und auf der Adria erleben kann: Gewitter, Regen, Sonne, leichten Wind, mittleren Wind und auch ein paar Wellen. Häfen und Ankerbucht. Essen an Bord und im Restaurant. Vor Rovinj die Star-Clipper und eine Mega-Segelyacht, die „Parsifal III“ – 44,1m lang 10,72m breit, 2.905 qm Segelfläche – damit erreicht die Yacht bis zu 18kn! Und auch Delfine sahen wir! Gestern Abend, wir waren gerade mit dem Essen fertig, kamen sie. Wir lichteten den Anker und beobachteten die Delfine. Leider mit Wut im Bauch über die rücksichtslosen Motorboot- und Schlauchbootfahrer, die die Delfine ebenfalls entdeckt hatten. Immer wenn sich ein Delfin zeigte, setzte sich der Tross von mindestens 10 Booten in Bewegung und folgte den Delfinen ziemlich aggressiv wie wir fanden. Und natürlich tauchten die Delfine ab! Aber die Motorbootfahrer schienen gar nicht mitzubekommen, dass die Delfine wegen ihnen abtauchen. Kann man so unsensibel sein? Das war schon fast eine Treibjagd. Wir versuchten uns im Hintergrund zu halten und die Delfine nicht zu stören.
Wir lassen den Abend heute ganz gemütlich ausklingen. Ein kleiner Landgang nach Umag und dann ab in die Kojen.

Hier eine kleine Fotoauswahl dieser Woche

Star-Clipper und Parsifal III vor Rovinj
Parsifal III vor Rovinj
Star-Clipper vor Rovinj
 

Logbucheintrag Nr. 05/2011 vom Mittwoch, 20. Juli 2011  20.07.2011 
Mittwoch, 20. Juli 2011, 0955 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: ACI Marina Rovinj Wetter: 20,0°C, bewölkt, 3-4 Bft aus NW

Logbucheintrag des Skippers:

Zum Ende des Törns hier der „obligatorische“ Bericht:
Wir liegen in Rovinj, es zieht gerade ein Gewitter auf. Das ist im Sommer hin und wieder der Fall. Aber meist ist danach wieder super Sonnenschein. Wir warten einfach noch ein bisschen ab. In Rovinj zu verweilen ist ja nicht gerade die schlechteste Art seine Zeit zu verbringen.

Unsere internationale Crew (geboren in der Normandie, Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg) besteht aus Genießern. Bereits am ersten Tag wurde das auf äußerst angenehme Art und Weise deutlich. Bevor wir in Izola ablegten haben wir in der Marina alle gemeinsam noch einen Espresso getrunken. Es ist ja allgemein bekannt, dass ich selbst auch sehr gern Espresso trinke, also passte es perfekt. Dann hatten wir natürlich das Übliche am ersten Tag mit Sicherheitseinweisung, Ablegen und Einklarieren in Umag. Abends grillten wir an Bord – mit Top-Sonnenuntergang. Und als absoluter Höhepunkt kamen noch Delfine. Sie schwammen an unserer Ankerbucht vorbei. Im richtigen Moment durchs Fernglas geschaut – da war die Rückenfinne kurz. Dann den Anker auf und raus aus der Bucht. Wir beobachteten drei Delfine eine ganze Weile.
Weiter ging es dann Richtung Süden. Teilweise durchaus anspruchsvoll was Wind und Wellen angeht – was ja im Juli ja gar nicht so typisch ist. Die Crew war für das „Buchtenbummeln“, also gemütlich die Küste entlang und relaxen. Jeder hat in seinem Job viel Stress, Termine, Reisen, Hektik. Da tut es gut, einmal komplett abzuschalten.
Diana schreibt fleißig die Erlebnisse in das persönliche Logbuch der Crew. Wir haben schon Einige Sprüche zu bieten, bei denen viel gelacht wurde. Meistens auf Kosten eines Crewmitglieds.
Hier eine Auswahl:
Lässt Du das „Ding“ heute Nacht stehen? Was meinst Du – die Gangway?
Noch `n Toast, noch`n Ei, noch`n Kaffee, noch’n Spei
Frage an Diana: Du wolltest doch auch noch eine Geschichte erzählen. Nein, Einer muss ja zuhören.
Frage an Seb: Nimmst Du noch einen Palatschinken? Nein, ich hab Operation „Weg mit dem Speck“ (Seb hat dann aber trotzdem zugelangt)
Bodo an Andreas, der in der Kabine kramt: Suchst Du was? Andreas: Ja, ich habe nichts anzuziehen.


So – Blick nach draußen: immer noch Gewitter. Was machen wir – erst einmal ein Espresso. Dann sehen wir ganz entspannt weiter.


Hier eine kleine Fotoauswahl dieser Woche

Delfine bei Sonnenuntergang
Espresso-Zeit
Die „Club Med 2“ vor Rovinj
Parsifal III vor Rovinj
Abendstimmung
Krieg ich sie?
 

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Ihr/Euer Skipper
Bodo Meyer
 

Logbucheintrag Nr. 04/2011 vom Donnerstag, 02. Juni 2011  02.06.2011 
Donnerstag, 02. Juni 2011, 1100 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°17,9'N 013° 32,8'E; Kurs 340, Richtung Umag, Wetter: 25,0°C, bewölkt, 1-2 Bft aus NE

Logbucheintrag des Skippers:

Wir sind auf dem Weg nach Izola. Gerade hatten wir wieder ein tolles Erlebnis mit Delfinen. Die Crew ist immer noch begeistert, gerührt und irgendwie auch glücklich, dass wir die Delfine wieder so nah um uns herum hatten. Nördlich von Porec, ziemlich nah am Ufer, nur etwa 500m, entdeckte Tom die ersten Delfine. Und dann wurden es auf einmal immer mehr. Je größer die Anzahl der Tiere ist desto schwieriger ist es natürlich die Zahl zu schätzen, weil die Delfine sich bewegen und nie alle gleichzeitig auftauchen. Wir konnten die Delfine lange beobachten und haben gemeinsam geschätzt, dass es ca. 30 gewesen sein müssen. Sie schwammen, sprangen scheinbar übermütig und waren auch so neugierig an unsere „Tiamo“ dicht heranzukommen. Die Fotoapparate und Videokameras klickten nur so. Insgesamt hatten wir in den beiden Törnwochen nun 12 Delfinsichtungen, jede anders, jede ein wundervolles Erlebnis.
Dazu haben wir wie immer all das erlebt, was unsere Segeltörns ausmacht: Segeln, Ankerbuchten mit kristallklarem Wasser, Konobas mit köstlichem gegrillten Fisch, Sonne, Ruhe – kurz „Freizeit pur“. Nur hin und wieder nervte der Skipper mit irgendwelchen Segelmanövern.
Gestern Abend lagen wir in Porec am Stadtkai, einer unserer bevorzugten Plätze – gegenüber von der „General Lounge“. Wer schon da war, weiß was ich meine. Die Frauen haben uns mit köstlichen Spagetti Bolognese verwöhnt und anschließend kamen die Cocktails an Bord. Aber - von dem vielen „Stress“ bei der ganzen Freizeit an Bord waren doch alle ziemlich müde und es ging dann wieder relativ zeitig in die Kojen.
Nun werden wir noch ein paar Stunden an Bord genießen bis es dann heute Abend den letzten Anleger dieses Törns im Hafen von Izola gibt.

Fotos

Delfine 1
Delfine 2
Delfine 3
Am Hafen in Zadar
 

Logbucheintrag Nr. 03/2011 vom Freitag, 27. Mai 2011  27.05.2011 
Freitag, 27. Mai 2011, 1105 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 44°07,9'N 015° 04,2'E; vor Anker in der Bucht Pavlesine, Insel Ugljan, Wetter: 27,2°C, wolkenlos, 2 Bft aus SE

Logbucheintrag des Skippers:

Heute (Freitag) Abend werden wir in Zadar sein, bestimmt erhalte ich dort in einem Cafe Internet-Zugang, so dass dann für Alle zu Hause ein paar Neuigkeiten mitgeteilt oder einfach nur unsere Erlebnisse mit erlebbar werden.
Die Crew – Emma, Ines und Tom aus Gotha, sowie Klaus aus Köln, sind seit einer Woche an Bord. Eine Woche haben wir noch vor uns. Morgen steigt Magdalene aus Köln in Zadar noch zu. Darauf freut sich Klaus natürlich besonders, hatte er für seine Magdalene gewissermaßen schon mal die Koje frei gehalten.
Unsere Route führte uns mit tollen Stopps in Ankerbuchten von Izola über Pula zur Insel Losinj, dann zur Insel Ist und weiter zur Insel Iz. Unterwegs hatten wir: Sonnenschein pur, wenig bis gar keinen Wind, nur am Tag als es über den Kvarner ging hatte Rasmus mit uns ein Einsehen, so dass wir die ganze Strecke segeln konnten und auch sehr flott unterwegs waren. Besonders hervor zu heben sind natürlich auch die vier Delfinsichtungen schon an den ersten Tagen bei Pula und am Leuchtturm Porer. Auch der Besuch des Amphitheaters in Pula war für die Crew eine besonderes Erlebnis. Gestern haben wir in Veli Iz über Nacht gelegen. Ein beschaulicher, noch natürlicher, kleiner Ort. Sehr angenehm, besonders in der Vorsaison. Um drei Ecken herum haben wir im Ort eine nette, kleine Konoba ausfindig gemacht. Toller gegrillter Fisch, Kalamari, Rumpsteak und auch Spagetti Bolognese (für Emma) haben uns alle begeistert. Ein Familienbetrieb, einfach aber eben authentisch. Wir haben uns wohl gefühlt. Der Grill war unmittelbarer Nähe unseres Platzes und wir konnten das Zubereiten des Fischs beobachten. Wir kamen mit Gästen am Nachbartisch ins Gespräch. Slowenen und Kroaten, die gemeinsam Wein tranken. Das Eine und Andere wurde gefragt und wir erzählten auch von uns. Zurück an Bord gab es dann noch eine Überraschung. Auf der Nachbaryacht wurde mit vier Gitarren und Gesang einer Crew aus Baden ein kleines Konzert für alle Yachties gegeben.
Soweit für heute ein kurzer Bericht, der aber natürlich die Fülle der Erlebnisse in einer Woche nur vage beschreiben kann. Man muss einfach dabei gewesen sein – aber ich weiß ja, dass viele ehemalige MitseglerInnen gern mal auf der Homepage stöbern um zu sehen was wir gerade machen, wo wir sind.

Heute mal ein paar Unterwasseraufnahmen in einer tollen Bucht mit dem sprichwörtlichen kristallklaren Wasser:

Fotos

Unterwasserfoto 1
Unterwasserfoto 2
Unterwasserfoto 3
Unterwasserfoto 4
Unterwasserfoto 5
In der Konoba „Galja“ in Veli Iz  

Logbucheintrag Nr. 02/2011 vom Mittwoch, 18. Mai 2011  19.05.2011 
Mittwoch, 18. Mai 2011, 0700 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 44°52,4'N 013° 50,7'E; Marina Pula, Wetter: 17,5°C, wolkenlos, 1 Bft aus NE

Logbucheintrag des Skippers:

Heute ist D-Day. Wir haben ihn ausgerufen. Und das Wort mit dem Buchstaben D am Anfang (für das bekannte Meeressäugetier) darf vorläufig nicht ausgesprochen werden. Diese Maßnahme war notwendig.
Aber der Reihe nach:
Sanftes Delfin-Watching – Ein Bericht der Woche

Ein ganz außergewöhnlicher Törn. Das trifft auf jeden Fall zu. Das ist zwar jeder Törn auf der „Tiamo“ auf seine Weise, und ich laufe auch Gefahr, immer wieder die gleichen Attribute zu verwenden. Aber es ist nun einmal so.
Gisela und Aribert aus Erfurt sind bei dem Törn „Sanftes Delfin-Watching dabei. Leider sind einige Plätze frei geblieben. Die Beiden waren darüber aber nicht böse, wurde dieser Törn dadurch noch individueller.
Ankunft von Gisela und Aribert war am späten Donnerstag Abend, sie checkten im Hotel ein, denn die „Tiamo“ war durch die notwendigen Vorbereitungsarbeiten noch in Beschlag. Freitag nutzten sie zu einem wundervollen Ausflug nach Piran und abends kamen sie dann an Bord. Für Aribert ein Wiedersehen auf der „Tiamo“, denn er war schon 2008 bei einem unvergesslichenTörn nach Venedig dabei. Freitag super Wetter, auch Sonnabend war es toll – aber ein Tief hatte sich angekündigt. Ab Sonnabend Mittag, als wir von Izola lossegelten, nahm dann auch der Wind zu, die Wolken wurden dichter. Wir beschlossen deshalb Sonnabend in Umag zu bleiben. Sonntag war die Vorhersage noch trüber – aber in Umag bleiben? Bessere Option war da – durchbeissen bis nach Rovinj. Wir tuckerten also mit Motor die Küste entlang, bei Regen. Kamen bei Regen in Rovinj an und waren abends in unserem „Stammrestaurant“ in Rovinj, ebenfalls bei Regen. Delfine auf der Fahrt nach Rovinj? Fehlanzeige! Die Sicht war miserabel und ich glaube die Delfine mögen auch kein Regenwetter. Wenn ich Delfin wäre, würde ich bei Wind und Regen jedenfalls auch nicht auf dem Meer für die „Touris“ posieren. Sonntag spät am Abend ließ dann der Regen nach. Die Wetterprognose versprach Wetterbesserung. Das Barometer stieg nach Durchzug der Warmfront stark an – kein so gutes Zeichen, denn es ist Wind zu erwarten. Der Wetterbericht bestätigte das am Montag Morgen: Bora, mit Böen zwischen 35 und 50kn, örtlich bis 70 kn. Das war die eindringliche Warnung. Aber was kann einem Besseres passieren, als ein Hafentag in Rovinj? Delfine? Natürlich wieder Fehlanzeige. Im Hafen werden sie selten gesichtet. Ich überlege mir, was weiter möglich ist. Immerhin sind wir zur Delfinbeobachtung hier und langsam werden bei der Crew Zweifel laut, ob wir es denn packen werden, Delfine zu sehen. Aribert fotografiert schon mal vorsichtshalber verschiedene Delfine an Land. O.K., für Dienstag schlage ich der Crew Pula als Zielhafen vor. Falls es wieder keine Delfine geben sollte, haben wir dann wenigstens die Besichtigung des Amphitheaters als Höhepunkt. So kam es dann auch. Wir bummelten durch die Altstadt, genossen Kuchen, Eisbecher und Espresso. Und das Amphitheater. Wieder kein Delfin. Langsam wird auch mir etwas mulmig – aber ich denke wir haben noch gute Chancen. Jedenfalls haben wir nur noch zwei Tage. Ich muss meine „Geheimwaffe“ einsetzen. Ich kenne eine Bucht, in deren Nähe die Delfine sehr häufig gegen Abend zu finden sind. Diese Bucht gebe ich als Ziel für den Tag aus. Das Wetter ist perfekt zur Delfinbeobachtung – wenig Wind und ruhige See. Ich treibe die Crew an, so schnell wie möglich hinaus zu fahren.

Fortsetzung am Donnerstag, 19.Mai 2011, 0900 BZ, Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°21,8'N 013° 31,3'E; Kurs Umag, Wetter: 24,5°C, wolkenlos, 1 Bft aus NE

Wir befinden uns auf dem Rückweg nach Izola. In gut 30 Minuten werden wir in Umag anlegen. Gisela und Aribert suchen gerade ein paar Fotos für diesen Logbucheintrag heraus.
Wie soll ich die weiteren Erlebnisse beschreiben? Sehr schwierig. Jeder hat seine eigenen Eindrücke. Wir hatten Delfine – und wie! Aber wieder am Besten der Reihe nach.
Wir legten gestern (Mittwoch, 18.05.) 0810 BZ in Pula ab, setzten die Segel und passierten die Brijunischen Inseln. Ich war gerade mit einem Logbucheintrag fertig, kam den Niedergang hoch und sah noch gerade so, wie ein Delfin etwa 30-40m hinter uns so richtig ins Wasser klatschte. Eine Riesenfontäne. Delfinalarm! Endlich! Die Crew positionierte sich am Bug und wir versuchten die Delfine im Auge zu behalten und ich versuchte uns vorsichtig näher heran zu bringen. Drei Delfine machten wir aus, sie liessen uns nicht besonders dicht heran. Wir beobachteten sie aus ca. 50m.
Weiter ging es mit flotter Fahrt von über 6kn unter Segeln Richtung Rovinj. Am Leuchtturm Ivan na Pucini dann ein weiterer Delfin. Zweimal sprang er kurz aus dem Wasser. War dann verschwunden. Die dritte Sichtung gelang dann etwas später vor Rovinj. Wieder drei Delfine. Sie zogen ihre Bahn, waren durchaus neugierig, kamen aber nicht direkt an die „Tiamo“. Wir beobchteten sie etwa eine halbe Stunde.
Mit dem guten Gefühl von drei Delfinsichtungen an einem Tag suchten wir uns den Ankerplatz. Es war heute noch ein weiterer Höhepunkt geplant – das Käpt’ns-Dinner. Davor badeten wir – frisch aber schon sehr schön. Das Käpt’ns-Dinner nehmen wir wegen der vielen Gänge immer unter Deck ein, aber bei dem schönen Wetter wollten wir wenigstens das Dessert draußen geniessen. Nach dem alle vom Menü gut gesättigt waren, brachten wir also das Dessert an Deck – rein vorsichtshalber nahm ich noch einmal das Fernglas in die Hand und sah tatsächlich unmittelbar vor unserer Bucht wieder Delfine. Also: Dessert wieder runter, Anker auf und schauen. Es waren wieder drei Delfine, sie suchten unsere Nähe, waren zwar nicht am Bug, aber sehr nah. Nach 1,5 Stunden Beobachtung und einem herrlichen Sonnenuntergang liessen wir wieder den Anker fallen und setzen unser Käpt’ns-Dinner mit dem Dessert fort. Lange saßen wir noch an Deck und schwärmten von diesem Delfinerlebnis. Aber das war immer noch nicht Alles für diesen Tag. Nachdem wir die Ruhe unserer Ankerbucht bewundert hatten – wir waren die einzige Yacht, keine Welle, kein Wind – nur Vogelgezwitscher an Land und ganz entfernt bellte hin und wieder ein Hund – legten wir uns gegen 2200 Uhr zur Ruhe, denn wir wollten Donnerstag früh, g a n z früh aufstehen, um den Sonnenaufgang auf dem Meer zu erleben. Der ist wirklich früh: um 05.21 Uhr. Ich wollte noch ein paar Seiten lesen, da hörte ich auf einmal draußen ein mir gut bekanntes Geräusch. Konnte das sein? Noch einmal gelauscht , den Kopf aus der Luke gesteckt. Tatsächlich – in der Stille der Nacht hörte man deutlich die Atemgeräusche von Delfinen, Sie mussten ganz nah an unserer Yacht sein. Vielleicht räuberten sie in den Stellnetzen der Fischer? Ich trommelte die Crew noch einmal aus den Betten. Wir gingen zum Bug und lauschten gemeinsam. Sehen konnten wir die Delfine nicht, aber hören. Sehr deutlich waren die Wellen beim Auf- und Abtauchen, die Atemgeräusche und teilweise das Klatschen der Körpers auf das Wasser zu hören. Ein fantastisches Schauspiel. Und dann: Wie ein Leuchtspurgeschoss sahen wir einen Delfin, umgeben von fluoreszierendem Plankton, als er aus dem Wasser sprang.
Mit einer Unmenge von Eindrücken schliefen wir ein.
Der Wecker klingelte 0505 Bordzeit. Kurz frisch gemacht, Kaffee aufgesetzt und Anker auf. Auch die Crew kam aus den Kojen. Für Gisela, die auch gern mal ein Stündchen länger schläft, sicher ein Morgen, der lange in Erinnerung bleiben wird.
Ich schaute nach unseren „Freunden“ - und sie waren wieder da, um uns zu verabschieden. Es war noch einmal eine Galavorstellung. Sie waren dem Verhalten nach beim Jagen - sicher für das Frühstück. Wir beobachteten sie aus angemessener Entfernung. Dann ging die Sonne auf und wir bekamen das wirklich seltene Schauspiel von Delfinen vor der aufgehenden Sonne geboten. Gänsehaut! Kein Wort kann die Eindrücke wieder geben. Dann, es vergingen wieder etwa 30 Minuten mit unserer Beobachtung, nahmen wir Kurs auf Umag. Die Delfine waren abgetaucht, aber nach kurzer Zeit sahen wir, dass sie uns folgten. Sie waren ziemlich nah unter Land und gleichzeitig in unserer Nähe. Der Morgenkaffee an Deck schmeckte heute natürlich besonders gut.
Und bei unserem Frühstück etwas später in der Morgensonne waren natürlich unsere Delfinerlebnisse „Gesprächsthema Nr.1“.

Weiter um 1145 BZ:
Den Bericht musste ich nun noch einmal unterbrechen – Delfine! Vor Umag sichteten wir sie. Zwei ausgewachsene, richtig große – geschätzt 2,5-3m. Sie tummelten sich im relativ flachen Wasser direkt vor der Einfahrt. Und sie waren neugierig genug, an unsere „Tiamo“ heran zu kommen. Wir konnten sie herausfordern in unserer Bugwelle mit zu schwimmen und sich direkt vor unserem Bug zu zeigen. Noch mal ein toller Höhepunkt auf der Heimreise.
Inzwischen haben wir ausklariert und nehmen Kurs Izola. Gisela und Aribert sind wieder bei den Fotos. Wir haben eine Unmenge und wir hoffen sehr, dass gelungene Schnappschüsse dabei sind. Dass heißt, ich bin sicher. Allein Aribert als Hobbyfotograf hat eine Menge Fotos geschossen und seine in meinen Augen schon „Profi-Fotoausrüstung“ an Bord gehabt.

Weiter um 1400 BZ:
Noch eine Unterbrechung des Berichts – wieder Delfine! Unsere beiden Begleiter von vorhin zogen nordwärts, als wir in den Hafen nach Umag zum Ausklarieren einliefen. Im Stillen hofften wir natürlich, dass wir sie noch einmal bei unserem nördlichen Kurs nach Izola treffen könnten. Und es klappte. Am Leuchtturm Savudrija waren sie wieder bei uns, kamen heran und schwammen wieder vor dem Bug.

So, das war nun der Bericht dieser Woche. Es gab natürlich noch, wie bei allen anderen Törns, weitere tolle Erlebnisse, aber die Delfine stellten nun einmal Alles in den Schatten. Insgesamt 8 Sichtungen in dieser Woche!

Hier noch einige Fotos:

Fotos

Rovinj einmal anders als gewohnt – trüber Himmel
Segeltraum
Butterfly
Fotos aus jeder Lage - Aribert
Vorbereitung des Käp’tns-Dinner
Delfin vor der Tiamo
Delfine vor der aufgehenden Sonne
Gisela und Aribert bei der Delfinbeobachtung
 

Logbucheintrag Nr. 01/2011 vom Sonnabend, 30. April 2011  30.04.2011 
Sonnabend, 30. April 2011, 1145 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°31,6'N 013° 34,1'E; Stadthafen Piran, Wetter: 22,2°C, heiter, 1 Bft aus W

Logbucheintrag des Skippers:

Der erste Törn dieses Jahres geht Morgen zu Ende.
Es gab noch keine Gelegenheit früher etwas ins Logbuch zu schreiben. Aus gutem Grund: die vergangene Woche war ein Skippertraining angesagt – das war für alle einschließlich Skipper mit Aufgaben, Training, Auswertung anspruchsvoll und erforderte volle Konzentration. Es blieb einfach kaum Zeit für Anderes.
Drei junge Damen haben das Skippertraining sehr erfolgreich absolviert und können nun selbst als Skipperinnen auf Törn gehen.
Das Wetter war diese Woche durchwachsen, es gab von Allem etwas. Für das Skippertraining sehr gut, denn bei unterschiedlichen Bedingungen zu trainieren ist natürlich sehr wichtig. Anbaden haben wir uns aber noch verkniffen: das Wasser hatte kurzzeitig 17°C, aber das war dann doch noch nicht soooo gut.
Unsere insgesamt 6 Mann/Frau starke Crew + Skipper hat wieder einmal gut „gepasst“. Es wurde viel gelacht und so die Anspannung und Konzentration beim Training immer wieder aufgelockert.

Sprüche der Woche (Insider)
Anlegemanöver „Laufender Keiler“
Klaus nimm mal den Kugel-Fischer
Ich hatte eine schwere Kindheit
Abends nach dem Anlegen: Wieder einen Tag die Kaution gerettet


Fotos

Grillabend - lecker
Frühstück am Ostersonntag
Ostervorbereitungen in der Küche
Unsere Osterhasen
Skippertraining - Briefing
Antje erwartet Kommandos der Skipperin
Christian als Vorleinenmann „ausgesetzt“
Kathleen konzentriert
Vorbereitungen zum Anlegen
Manöverauswertung
Auch der Skipper macht mit und holt den Fender an Bord
Steuern mit Notpinne ist schwer
 

Bericht Segeltraum-Stammtisch  14.03.2011 
Gelungene Premiere - Segeltraum-Stammtisch am 12. März 2011

Es war ein kurzweiliger und sehr interessanter Nachmittag. Unserer Einladung zum ersten Segeltraum-Stammtisch sind sehr Viele gefolgt - insgesamt 68 Gäste zwischen 6 und 76 Jahren - und haben es sicher nicht bereut. Manche sind viele, viele Kilometer (aus Mecklenburg, Berlin und dem Rheinland) ins Thüringische gefahren um dabei zu sein. Große Wiedersehensfreude, denn viele Crews die schon an Bord waren, trafen sich. Schnell waren die Erlebnisse unserer gemeinsamen Segeltörns wieder lebendig. Und auch für bevorstehende Törns in diesem Jahr gab es ein erstes „Beschnuppern“ der Crews.

Hervorragende und sehr interessante Präsentationen fesselten anschließend alle Zuhörer. Zunächst begeisterte unser Freund Werner Mojzischek aus Österreich mit einem tollen Bericht über seine 15-monatige Reise von der Adria in die Karibik und zurück. Die 90 Minuten vergingen wie im Flug, weil Werner die Gäste mit wundervollen Bildern und Erzählungen in seinen Bann zog. Dazu mit österreichischem Charme einige nette Geschichten am Rande. Einfach toll! Der eine oder andere Zuhörer hat selbst Pläne für eine Atlantik-Überquerung und vielleicht sind an diesem Nachmittag noch Einige dazu gekommen. In diesem Jahr werden Werner und seine Freundin Rebecca den Stockholmer Schärengarten ersegeln und auch in der Adria unterwegs sein – Mitsegler/innen sind herzlich willkommen. (vom 13.-20.August 2011 ab Biograd/Kroatien sind noch einige Plätze frei). Bei den beiden sympathischen jungen Leuten sind alle sicher gut aufgehoben. Auf unserer Homepage finden Sie das Partnerangebot der Ocean-Spirit mit weiteren Informationen.

Die Tanzschule Gensler aus Eisenach, Co-Sponsor für diesen Nachmittag, lud nach dem ersten Vortrag zu ein wenig körperlicher Aktivität ein. Die Segler/innen zeigten, dass sie auch beim Tanzen durchaus eine gute Figur machen.

Teil 2 war den Delfinen der Adria vorbehalten. Nach dem Reisebericht von Werner Mojzischek ein anderes, aber nicht weniger interessantes Thema. Zusammen mit meiner Tochter Katrin habe ich über unsere Erlebnisse und Erfahrungen mit den frei lebenden Delfinen der Adria berichtet. Viel Wissenswertes war dabei und natürlich die schönsten Delfin-Fotos und Videoaufnahmen. Sogar einmalige Unterwasser-Videoaufnahmen konnten wir präsentieren. Auch über unsere Arbeit zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Adria-Delfine haben wir berichtet und sicher unseren Gästen die Verletzlichkeit unserer Umwelt wieder etwas näher gebracht.
In diesem Jahr findet für die an diesem Thema speziell Interessierten ein ganz besonderer Segeltörn statt: Sanftes Delfin-Watching vom 13.-20.Mai 2011 an Izola/Slowenien. Es sind noch wenige Plätze frei.

Weiter Fotos:

Begrüssung der Gäste
Präsentation Adria-Karibik und retour
Präsentation Adria-Delfine (1)
Präsentation Adria-Delfine (2)
Unsere Gäste in gemütlicher Runde
Skipper Werner im Gespräch


Herzlichen Dank noch einmal an Alle Gäste fürs Dabeisein und das Interesse. Besonderer Dank an Alle, die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben. Wir werden der Premiere im kommenden Winter einen weiteren Stammtisch folgen lassen. Die großartige Teilnahme und der Zuspruch schon am Ende des Segeltraum-Stammtisches haben uns in diesem Vorhaben noch einmal bestärkt.

In eigener Sache: Wie Ihr alle gesehen habt, war es bei den vielen Gästen nicht so einfach mit allen länger zu sprechen. Wir haben uns sehr bemüht überall einmal „Hallo“ zu sagen, dennoch gab es ein paar, die uns „durch die Lappen gegangen sind“. Bitte habt Verständnis. Wir holen die längeren Gespräche beim nächsten Segeltörn nach. Und der kommt bestimmt. 

Info Segeltraum-Stammtisch  18.02.2011 
Wichtige Information
zum Segeltraum-Stammtisch am 12.März 2011



Die Vorbereitungen zum Segeltraum-Stammtisch (12.März 2011, 14.00 Uhr in Eisenach) laufen auf Hochtouren.
Wir geben zu: die riesige Resonanz auf unser Treffen hat uns etwas überrascht, natürlich positiv. Gut dass wir schon einen großen Tanzsaal organisiert hatten. Aber auch da wird es langsam eng mit den Platzkapazitäten.
Deshalb an dieser Stelle die dringende Bitte: Wer zum Segeltraum-Stammtisch am 12.März dabei sein möchte, bitte beeilen und schnell anmelden.
Es sind nur noch ganz wenige Plätze frei. Notfalls können wir weitere Plätze organisieren, aber auch dafür benötigen dann schnellstmöglich eine Anmeldung, damit wir wissen, wie viele Tische und Stühle wir noch zusätzlich auftreiben müssen.
Bis zum 12. März!

Kontaktdaten für die Anmeldung

Dr. Bodo Meyer
Archfelder Straße 16, 99831 Ifta
Tel. +49-36926-72693
Fax +49-32223701458
Mobil +49-171-4581880
e-mail skipper@segeltraum.eu
 

Einladung zum Segeltraum-Stammtisch  15.01.2011 
Um die Zeit bis zur nächsten Segelsaison etwas zu verkürzen, laden wir erstmalig zu einem „Segeltraum-Stammtisch“ ein. Willkommen sind Alle, die sich für das Segeln, die Seefahrt und für das Meer interessieren. Und vielleicht Neues und Wissenswertes erfahren oder einfach über ihre vergangenen und künftigen Segeltörns „klönen“ möchten. All das ist in einer angenehmen Atmosphäre möglich.
Willkommen sind wirklich Alle, ausdrücklich ohne die Bedingung schon einmal gesegelt zu sein oder segeln zu wollen. Es gibt auch für ausgesprochene „Landratten“ viel Interessantes und Wissenswertes zu erfahren und die einmalige Gelegenheit Erzählungen über ferne Länder und Meere zu lauschen.

Am Sonnabend, 12.März 2011 um 14.00 Uhr
findet der erste

Segeltraum-Stammtisch

statt.

Ort: Am Roten Bach 12, 99817 Eisenach (Tanzschule Gensler)

Programm:
- Reisebericht „Unter Segeln von der Adria in die Karibik und retour“
Werner Mojzischek, Österreich
Unser Segelfreund Werner Mojzischek wird von seiner ca. 15 Monate dauernden Segelreise in die Karibik und zurück berichten. Mit eindrucksvollen Fotos, Erlebnissen und Geschichten. Lassen Sie sich überraschen und beeindrucken.
- Tanz-Präsentation, Tanzschule Gensler
- Pause
- „Delfine der Adria“ ;
Katrin Meyer, Bodo Meyer
In der zweiten Präsentation entführen wir Sie auf die Adria zu den dort frei lebenden Delfinen. Großartige Bilder, Ton- und Videoaufnahmen zeigen diese phantastischen Tiere, aber auch die Gefahren für das Überleben der Delfine durch Fischerei und Tourismus.
(Ende ca. 17.00 Uhr)


Download Plakat (ca. 600kb)

Organisatorisches und Hinweise:

Anmeldungen zum Segeltraum-Stammtisch bitte schnellstmöglich formlos telefonisch, per Fax oder per SMS an die bekannten Kontaktdaten zusenden.
Oder einfach auf Anmeldung klicken und per e-mail Kontakt aufnehmen. spätestens bis zum Sonntag 27.02.2011

Kontaktdaten

Dr. Bodo Meyer
Archfelder Straße 16, 99831 Ifta
Tel. +49-36926-72693
Fax +49-32223701458
Mobil +49-171-4581880
e-mail skipper@segeltraum.eu
 

Hinweis auf Special  09.01.2011 
Sanftes Delfin-Watching - 13. bis 20. Mai 2011

Für den Törn vom Freitag, 13.05.2011 bis Freitag, 20.05.2011 bieten wir ein ganz besonderes Special an: Sanftes Delfin-Watching von Bord der Segelyacht „Tiamo“

Unter Beachtung der von Tier- und Umweltschutzorganisationen empfohlenen Leitlinien für sanftes Delfin-Watching werden wir von Bord der SY „Tiamo“ aus die Delfine der Adria beobachten. Durch behutsames und rücksichtsvolles Herangehen sowie jahrelange Erfahrung mit diesen phantastischen Tieren gelangen uns schon viele Begegnungen. Darüber hinaus sammeln wir bei dem Segel-Törn verschiedene Daten der Delfin-Sichtungen, die wir den Tierschutzorganisationen zur Verfügung stellen und damit gleichzeitig einen kleinen Beitrag zum Schutz dieser vom Aussterben bedrohten Art leisten. Die Beobachtung frei lebender Delfine ist ein ganz besonderes, einmaliges "Gänsehaut"-Erlebnis.

Törntermin: Fr, 13.Mai 2011 bis Fr, 20. Mai 2011
Abfahrtshafen Izola, Ankunftshafen: Izola.

Preis: 625,-€ pro Person/Woche zzgl. Bordkasse.

Weitere Info’s auf Anfrage.

Kontakt bitte unter Delfin-Watching oder telefonisch/SMS unter +49-171-4581880. 

Frohe Weihnachten  24.12.2010 
Auflösung des Gewinnspiels


24. Dezember 2010 – Heiligabend

Da zu den Logbucheinträgen immer auch die aktuellen Wetterdaten am Liegeplatz der „Tiamo“ gehören, sollen sie auch dieses Mal voran gestellt werden.
Unsere „Tiamo“ liegt in der Marina Izola in Slowenien. Wir haben in Deutschland Weiße Weihnacht, in Izola sind es dagegen um 1130 Bordzeit : (+)15°C, bewölkt, 3 Bft aus ESE. Wer einmal einen aktuellen Blick (Live-Cam) auf die Hafeneinfahrt von Izola werfen möchte, klickt auf diesen Link:

Live-Cam Hafeneinfahrt Izola

Na ja, ich gebe zu – das Wetter ist auch nicht so für Segeln und Urlaub geeignet. Aber immerhin Plusgrade und in den nächsten Tagen auch wieder Sonne.

Hier nun die Auflösung des Gewinnspiels:

Noch einmal ganz herzlichen Dank für die vielen Zuschriften zum Gewinnspiel. Vielleicht ist nebenbei wieder etwas Urlaubs-Feeling gekommen? Bei diesem Winterwetter da draußen träumt es sich doch herrlich von kristallklarem Wasser, leichtem Wind und dem leisen Plätschern der Bugwelle.

Übrigens: Ganz so leicht war es dann wohl doch nicht. Bei Frage 3 gab es schon einige Rätsel und auch bei Frage 2 waren sich nicht Alle so ganz sicher. Aber Hauptsache es hat Allen Spaß gemacht.


Die Lösungen für das Gewinnspiel sind:


Frage 1: B) 11,1 kn – Aufgestellt am 7. September 2010 bei einem Riesen-Surf vor Rovinj die Wellenberge hinunter. Unser neuer Rekord liegt deutlich über der theoretischen Rumpfgeschwindigkeit der „Tiamo“, die bei 8,2kn liegt.

Frage 2: C) 39 Delfinsichtungen – waren es 2010, tatsächlich. Auch wenn diese große Anzahl dem Einen oder Anderen unglaublich erscheinen mag. Bis auf ganz wenige Ausnahmen hatten wir bei allen Törns Delfine. In guter Sichtweite, sehr oft direkt vor dem Bug. Meistens waren es während eines Törns gleich mehrere Sichtungen. Spitzenreiter in dieser Hinsicht war unser Delfinschutz-Projekt-Törn mit Jugendlichen im Mai, bei dem wir in einer Woche 7 Delfinsichtungen hatten.

Frage 3: C) Bora – der kalte Fallwind aus Nordost, der durch die bekannten Bora-Pforten an der kroatischen Küste oft ohne Ankündigung auf das Meer weht. Im Sommer meist nicht so schlimm, kann die Bora aber trotzdem unangenehm sein. In den Wintermonaten sollte man noch mehr auf der Hut sein.


Für die Auslosung der Gewinner brauchten wir natürlich eine Glücks-Fee, die sozusagen als Weihnachtsüberraschung die Gewinner ermittelt. Wir haben dazu eine kleine „Weihnachtsfrau“ gefunden – Shawn-Monique (2 Jahre) – die übrigens mit 9 Monaten schon auf der „Tiamo“ mitgesegelt ist und damit den Rekord der (bisher) jüngsten Mitseglerin hält.

Fotos der Verlosung:

Ich gucke nicht !
Schön mischen
Und den „Richtigen“ ziehen
Das ist der Gewinner !



Nun wird das Geheimnis aber gelüftet. Hier sind noch einmal die Preise und die unter Ausschluss des Rechtsweges ermittelten die Gewinner:

1. Preis ist eine einwöchige Segelreise auf der „Tiamo“ für eine Person. Inclusive Leistungen: Alle Leistungen lt. Vertrag Kojencharter nach den Vertragsbedingungen von DBM-Yachtcharter. Exklusive Leistungen: Bordkasse, An- und Abreise nach Izola. Termin der Reise: Nach Abstimmung und Verfügbarkeit der Plätze. Die Reise muss im Jahr 2011 angetreten werden. Der Gewinn kann nur mit Zustimmung von DBM-Yachtcharter vom ausgelosten Gewinner auf eine andere Person übertragen werden. Der Gewinn ist ein Sachpreis, eine Auszahlung zum Gegenwert der Reise erfolgt nicht. Ein Weiterverkauf der Reise ist nicht gestattet.

Gewinner des 1. Preises: Thomas B. aus –unbekannt-

2. Preis ist ein Gutschein für eine Segelreise auf der „Tiamo“ im Wert von 150,-€. Leistungen lt. Vertrag Kojencharter nach den Vertragsbedingungen von DBM-Yachtcharter. Termin der Inanspruchnahme des Gutscheins: Nach Abstimmung und Verfügbarkeit der Plätze. Der Gutschein muss im Jahr 2011 in Anspruch genommen werden (kann auch für eine Buchung im Jahr 2011 für Reiseantritt im Jahr 2012 verwendet werden). Der Gewinn kann nur mit Zustimmung von DBM-Yachtcharter vom ausgelosten Gewinner auf eine andere Person übertragen werden. Der Gewinn ist ein Sachpreis, eine Auszahlung zum Gegenwert des Gutscheines erfolgt nicht. Ein Weiterverkauf des Gutscheines ist nicht gestattet.

Gewinner des 2. Preises: Michael B. aus Bad Münstereifel



3. Preis ist ein Gutschein für ein „Überraschungs-Käpt’ns-Dinner“ an Bord der „Tiamo“ für zwei Personen.

Gewinner des 3. Preises: Almuth D. aus Eisenach

Herzlichen Glückwunsch

Die Gewinner wurden schon benachrichtigt. Allen anderen Teilnehmern noch einmal danke fürs Mitmachen und viel Glück beim nächsten Mal.


Frohe Weihnachten und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2011


Euer Skipper Bodo Meyer

 

Gewinnspiel  20.12.2010 
Information zum Gewinnspiel

Bis zum Eisendeschluss 19.12.2010 sind viele Lösungen zugeschickt worden. Ehrlich gesagt war ich von der Anzahl der Zusendungen (positiv) überrascht. Herzlichen Dank an Alle, die mitgespielt haben. Die Gewinner werden bald unter Ausschluss des Rechtsweges ausgelost und am 24.12.2010 benachrichtigt.
Obwohl der Rechtsweg ausgeschlossen ist, wird natürlich Alles korrekt abgewickelt.

Deshalb eine Bitte an alle Gewinnspielteilnehmer:

Alle Teilnehmer des Gewinnspiels wurden nach Eingang ihrer Lösung durch eine persönliche e-mail über den Eingang benachrichtigt. Sollte Jemand am Gewinnspiel teilgenommen haben und keine Benachrichtigung über den Eingang erhalten haben, dann bitte schnellstmöglich noch einmal mit mir in Kontakt treten (per e-mail an skipper@segeltraum.eu oder telefonisch unter 0171-4581880). Diese vorsorgliche Mitteilung ist für den Fall gedacht, dass eine Lösungs-e-mail im Spam verschwunden ist.

Nun noch einmal allen Teilnehmern viel Glück bei der bevorstehenden Verlosung.

Beste Grüße
Bodo Meyer
 

Dankeschön mit Weihnachtsüberraschung  07.12.2010 
Dankeschön für 2010

Gewinnen Sie eine Segelreise

Das Jahr 2010 geht zu Ende. Zeit für Rückblicke und Zeit, Pläne für die Zukunft zu schmieden.
Allen Gästen, die in diesem Jahr an Bord der „Tiamo“ waren, möchte ich sehr herzlich für ihr Vertrauen danken. Viele tolle Erlebnisse haben wir im Gepäck. Erlebnisse von denen man im Winter wieder zehren kann. Mit Einigen wird es schon 2011 ein Wiedersehen an Bord geben. Meine gemischte Senioren-Crew aus Mecklenburg und Sachsen wird z.B. Anfang September nach Venedig segeln. Andere überlegen vielleicht noch. Egal wann, ich freue mich zu jederzeit über ein Wiedersehen auf der „Tiamo“. Aber auch im Winter werde ich viele Crews treffen – es sind einige Nach-Törntreffen geplant. Auch immer eine tolle Sache. Und ich erinnere mich besonders gern an die liebevoll gestalteten Törnberichte , die Fotobücher und andere Andenken an die gemeinsamen Segeltörns. Auch dafür an dieser Stelle noch einmal ganz, ganz lieben Dank.

Nun habe ich noch ein kleines „Weihnachtsgeschenk“.
DBM-Yachtcharter führt ein Gewinnspiel durch und verlost eine einwöchige Segelreise für eine Person, einen Reisegutschein und einen Gutschein für ein Essen an Bord der „Tiamo“

Um es nicht gar so leicht zu machen habe ich mir einige Fragen überlegt, die zumindest etwas schwerer sind, als bei den üblichen Gewinnspielen. Die Antworten sind auf der Homepage zu finden, fleißige Leser des „Logbuches“ und der „Törnberichte“ müssen vielleicht gar nicht nachschlagen und wissen es auf Anhieb.


Es sind folgende drei Fragen sind zu beantworten:

1. Die „Tiamo“ hat 2010 einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt (gemeint ist natürlich nur die Höchstgeschwindigkeit der „Tiamo“. Es gibt viele Segelyachten die viel, viel schneller gesegelt sind). Bei welcher Höchstgeschwindigkeit steht der Rekord der „Tiamo“?

a. 9,3 kn
b. 11,1 kn
c. 11,9 kn

2. Wie viele Male haben wir im Jahr 2010 von Bord der „Tiamo“ aus Delfine gesichtet und beobachtet? (Hier ist nicht die Anzahl der Tiere gefragt, sondern die Anzahl der Sichtungen)

a. 9 Mal
b. 26 Mal
c. 39 Mal

3. Wie heisst der typische, wegen seiner Fallböen oft auch gefürchtete Wind, der an der Adria aus Nordost weht?

a. Mistral
b. Bora
c. Jugo

Einsendeschluss ist Sonntag, 19.12.2010. Kennwort: Segeltraum-Reise

Teilnahme Gewinnspiel

Unter den Einsendungen mit dem meisten richtigen Antworten werden die Gewinner ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Preise

1. Preis ist eine einwöchige Segelreise auf der „Tiamo“ für eine Person. Inclusive Leistungen: Alle Leistungen lt. Vertrag Kojencharter nach den Vertragsbedingungen von DBM-Yachtcharter. Exklusive Leistungen: Bordkasse, An- und Abreise nach Izola. Termin der Reise: Nach Abstimmung und Verfügbarkeit der Plätze. Die Reise muss im Jahr 2011 angetreten werden. Der Gewinn kann nur mit Zustimmung von DBM-Yachtcharter vom ausgelosten Gewinner auf eine andere Person übertragen werden. Der Gewinn ist ein Sachpreis, eine Auszahlung zum Gegenwert der Reise erfolgt nicht. Ein Weiterverkauf der Reise ist nicht gestattet.

2. Preis ist ein Gutschein für eine Segelreise auf der „Tiamo“ im Wert von 150,-€. Leistungen lt. Vertrag Kojencharter nach den Vertragsbedingungen von DBM-Yachtcharter. Termin der Inanspruchnahme des Gutscheins: Nach Abstimmung und Verfügbarkeit der Plätze. Der Gutschein muss im Jahr 2011 in Anspruch genommen werden (kann auch für eine Buchung im Jahr 2011 für Reiseantritt im Jahr 2012 verwendet werden). Der Gewinn kann nur mit Zustimmung von DBM-Yachtcharter vom ausgelosten Gewinner auf eine andere Person übertragen werden. Der Gewinn ist ein Sachpreis, eine Auszahlung zum Gegenwert des Gutscheines erfolgt nicht. Ein Weiterverkauf des Gutscheines ist nicht gestattet.


3. Preis ist ein Gutschein für ein „Überraschungs-Käpt’ns-Dinner“ an Bord der „Tiamo“ für zwei Personen.

Zuschriften bitte nur per e-mail an skipper@segeltraum.eu

Die Gewinner werden am 24.12.2010 eine kleine Weihnachtsüberraschung erhalten und per e-mail oder Anruf benachrichtigt. Und es gibt (unter Wahrung des Datenschutzes) natürlich auch auf der Homepage eine Information über die Verlosung.

Viel Spaß und viel Glück!

Euer Skipper
Bodo Meyer
 

BUCHUNGEN 2011  15.10.2010 
Buchungsstart 2011

Ab sofort können Sie Segeltörns für das Jahr 2011 buchen!

Die beliebten Buchtenbummel-Törns werden natürlich beibehalten. Ebenso wie alle Spezial-Törns. Dazu führen wir wie gewohnt Skipper-Trainings mit anschließender SKS-Praxisprüfung in Portoroz durch sowie Intensiv-Training, Meilen- und Flottillen-Törns u.v.a.m.

Besonders hinweisen möchte ich auf unsere Törns zur „sanften“ Delfinbeobachtung und unsere Aktivitäten für den Schutz der Adria-Delfine. Insgesamt hatten wir 39 Delfinsichtungen von unserer Segelyacht aus im Jahr 2010, davon die Meisten mit unmittelbarem Kontakt, das heißt: Delfine vor dem Bug. Das ist eine sehr große Anzahl von Sichtungen, die uns durch sehr behutsames, rücksichtsvolles Herangehen und Erfahrung mit diesen einmaligen Tieren gelang.
Im Jahr 2010 haben wir außerdem einen Projektsegeltörn „Delfinschutz“ mit Jugendlichen durchgeführt, bei dem eine sehr große Menge von Daten für die Delfinschützer vor Ort gesammelt wurden.

Neu 2011

One-Way-Törns bis Dubrovnik im Mai/Juni 2011.
Interessenten für diese 10-Tage-Törns bitte ich um kurzfristige Kontaktaufnahme unter Anfrage One-Way-Törn bis Dubrovnik oder telefonisch/SMS unter +49-36926-72693 oder Mobil +49-171-4581880
Alternativ werden für diesen Zeitraum aber auch normale 7-Tage-Törns angeboten.

Auch für jeden anderen Törn ist eine individuell abgestimmte andere Törndauer möglich. Fragen Sie einfach an!

Für alle Törns finden Sie freie Plätze unter:

Termine 2011

Alle Buchungswünsche bitte schnellstmöglich hier mitteilen: Buchung 2011 oder telefonisch/SMS unter +49-36926-72693 oder Mobil +49-171-4581880. Auch vorläufig unverbindliche Anmeldungen nehmen wir gern entgegen, bis Sie Ihre terminlichen und sonstigen Dispositionen treffen können.


Ich freue mich Sie/Euch 2011 auf der Segelyacht "Tiamo" begrüßen zu dürfen und verspreche Ihnen/Euch viele unvergessliche Erlebnisse.

Ihr/Euer Skipper
Bodo Meyer 

Logbucheintrag Nr. 25/2010 vom Sonntag, 03. Oktober 2010  05.10.2010 
Sonntag, 03. Oktober 2010, 1910 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°07,1'N 013° 35,6'E; westlich von Vrsar, Wetter: 20,6°C, wolkenlos, windstill, Abenddämmerung

Logbucheintrag des Skippers:

Ein wunderschöner Sommertag geht zu Ende. Da die Adria spiegelglatt ist, nehmen wir den Motor zu Hilfe, um in den Hafen von Vrsar zu fahren. Bei Abenddämmerung und in Begleitung von Delfinen. Perfekter geht es wohl kaum…

Wir hatten bei dem letzten Segeltörn dieses Jahres schon zwei ganz fantastische Sommertage. Sonnabend legten wir bei romantischem Sonnenaufgang ab und genossen gleich vor der malerischen Bucht von Izola unseren geliebten Morgen-Espresso . Der Wind war noch nicht aufgewacht, deshalb ging es entspannt unter Motor Richtung Süden. Wie insgeheim erhofft schwamm gleich in der Bucht vor Piran ein großer Delfin majestätisch um die „Tiamo“. Es schien, dass er unsere Entspanntheit spürte und wir diesen Moment der Ruhe – kein anderes Boot weit und breit – gemeinsam genossen – nur der Delfin und wir.

Wir schienen wohl das gleiche Ziel zu haben wie er - wir nennen es Hunger. Bei spiegelglatter See hat uns Ramona wie immer ein leckeres Frühstück gezaubert und wir schipperten sanft in unserem „Kutter“ wie Ramona die „Tiamo“ liebvoll nennt Richtung Rovinj, an der malerischen Küste Istriens entlang. Dabei gab es Sonne satt, einen Badestopp an der Insel Lunga und Entspannung pur . Die Espresso-Maschine wurde wohl an diesem Tag nie so richtig kalt. Verwöhnt von der Ruhe und Romantik des Tages beschlossen wir in Rovinj im malerischen Stadthafen am Fuße der Sveta Euphemia zu übernachten. Den Sonnenuntergang erlebten wir in der wundervollen Altstadt auf den Terrassen am Meer bei einem Sundowner.

Sonntag Morgen: Sonnen-Frühstück an Deck, die Glocken der Sveta Euphemia läuten – Rovinj erwacht ganz langsam. Sonntag eben. (Klingt zwar ziemlich kitschig – ist aber einfach so – die Crews die schon dabei waren werden es bestätigen). Den Morgenspaziergang durch Rovinj empfanden wir als „Muss“. Heute genossen wir den Espresso in einer romantischen und luxuriösen Lounge mit Blick auf den alten Hafen. Ein perfekter Start für den Tag .

Es wehte ein ganz leichter Wind und wir steuerten unter Segeln auf den Limski-Fjord zu. Ein kleines Stück dürfen wir hinein, bewunderten die bewaldeten Steilhänge, die felsigen Plateaus und das türkis schimmernde Wasser. Vorbei ging es an einer Piraten-Höhle (Touri-Ausflugsziel) und Buchten. Wunderschöne Natur fast ein bisschen geheimnisvoll .

Da die Sonne es weiter sehr gut mit uns meint (wir haben immerhin stolze 26,4°C – im Schatten – und das am 3. Oktober), faulenzen wir an Deck und lassen uns ein paar Stunden auf der spiegelglatten Adria treiben (der Wind faulenzte auch und war eingeschlafen). Dabei merken wir gar nicht wie die Zeit vergeht. Da es ein fantastischer Abend mit wundervollem Sonnenuntergang zu werden verspricht, gibt es ein ganz leckeres Abendbrot bei Abendrot. Natürlich an Deck. Und mit einem Gläschen Rotwein . Must-have! Nach dem Abendessen und gerade traumhaft untergegangener Sonne erscheinen am Horizont die Delfine. (Irgendwie klappt die Regie heute wieder super). Wir hatten schon den ganzen Tag vergeblich nach unseren Freunden Ausschau gehalten und schon nicht mehr wirklich damit gerechnet sie zu treffen. Aber dann kamen sie endlich. Ein Jungtier war wieder so neugierig, dass es in der Bugwelle schwamm und sprang. Wir glauben, die Mutter „pfiff“ es dann zurück. Eine Zeitlang blieben wir noch bei den Delfinen und nahmen dann Kurs auf Vrsar, wo wir übernachten wollten. Die Delfine blieben aber immer noch bei uns und begleiteten uns bis kurz vor die Hafeneinfahrt. Erst die Dunkelheit beendete dieses tolle Erlebnis.
Wir sind überwältigt von den Eindrücken und fallen in unsere Kojen.

Fotos

Heute mal im Text 

Logbucheintrag Nr. 24/2010 vom Donnerstag, 30. September 201...  30.09.2010 
Donnerstag, 30. September 2010, 1105 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°36,8'N 013° 27,6'E; Kurs Grado, Wetter: 23,6°C, heiter, 2 Bft aus SE

Logbucheintrag des Skippers:

Wir tuckern unter Dieselfock nach Grado. Die Crew hatte den Wunsch Grado zu besuchen, nachdem uns der Wind bis auf kurze Unterbrechungen ziemlich im Stich gelassen hat. Bedeutete also viel motoren. Dazu hatten wir zwar auch noch eine ganze Menge Sonne, aber auch jeden Tag Gewitterneigung und manchmal auch mal einen kurzen Regenschauer. Einmal wurden wir bei einer Mittagspause vor Anker, wir wollten gerade Grillen, vom Schauer so überrascht, dass wir schnell den Anker aufnehmen mussten um uns zu verholen (heisst übersetzt: um uns an einer anderen Stelle mit Anker wieder niederzulassen). Kurz danach schien aber schon wieder die Sonne.
Trotzdem wettermäßig immer noch sehr angenehm. Und gegen das Wetter zu Hause natürlich noch traumhaft schön – es ist eben Alles relativ.
Diese Woche wird wohl die „Delfinwoche“. Fünf Mal haben wir Delfine gesichtet. Lange waren sie vor dem Bug, zeitweise fünf Delfine auf einmal. Sie hatten sichtlich Spaß – und wir natürlich auch.
Schöne Hafenstädte liefen wir diese Woche auch wieder an. Die Mitsegler/innen dieses Jahres werden sich sicher auch gut erinnern: Vrsar, Rovinj, Porec, Novigrad und heute noch Grado.
Der letzte Tag verspricht schön zu werden – die Sonne meint es wieder gut mit uns.
Besonders war sicher auch: in einer Woche waren wir mit der Segelyacht in drei Ländern – Slowenien. Kroatien und Italien.

Sprüche des Tages:

Wenn Du diese drei Slivovitz noch schaffst gibt es zur Belohnung an Bord noch einen Grappa (Im Restaurant in Novigrad sass einer der Crewmitglieder vor drei Slivovitz, weil drei der Crew partout keinen Hausschnaps wollten. Aber um Niemanden in falsches Licht zu bringen: die drei Slivovitz blieben stehen – und es gab trotzdem einen Grappa an Bord.)
Das lernst Du auch noch (sagte der Nachbarlieger in Porec zu Peter, nachdem Peter bei der viel zu engen Anlegebox am Nachbarschiff an allen (un)möglichen Teilen des Nachbarbootes "angegrabbelt" hatte)

Wörter der Woche (erst am letzten Tag gekürt): Allergie, bioverfügbar, anstrengungsbereit,

Fotos

Gewitterwolke
Abendstimmung in Vrsar
Im Pastrik
Espresso unterwegs
Delfine 1
Delfine 2
Der Fährmann macht heute richtig gutes Geschäft
An der Einfahrt nach Grado
 

Logbucheintrag Nr. 23/2010 vom Donnerstag, 16. September 201...  16.09.2010 
Donnerstag, 16. September 2010, 1815 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°32,1'N 013° 39,1'E; Marina Izola, Wetter: 25,2°C, leicht bewölkt, 3 Bft aus SW

Logbucheintrag des Skippers:

Diese Woche gab es leider noch keine frühere Gelegenheit, einen Logbucheintrag auf die Homepage zu stellen. Aber nun in Izola soll es doch noch sein.
Gerade sind wir eingelaufen, die Crew winkte bei der webcam an der Hafeneinfahrt für Alle zu Hause.
Dann Anleger und kurzer Rückblick für die Woche.
Was haben wir erlebt? An erster Stelle: 3x Delfine in nächster Nähe. Die schönsten Impressionen sind per Foto und Video festgehalten (siehe auch unten) Alle waren natürlich begeistert. Dann das super Wetter. Für einige vielleicht noch etwas zu wenig Wind? Aber wir sind doch sehr viel gesegelt. Die Hafenstädte Rovinj, Vrsar und Porec bleiben natürlich ebenfalls in bester Erinnerung.
Wie immer hatten wir viel Spaß an Bord, dazu viel Entspannung, Relaxen. Jedenfalls verging die Woche wie im Flug. Nun heißt es bald Abschied nehmen – vielleicht bis zum nächsten Mal?

Wort der Woche: Idyllisch

Fotos


Grillabend - lecker
Frischer Adria-Fisch im Pastrik
Steuerfrauen
Sonnenaufgang am Limski-Fjord
Delfine vor dem Bug
Springender Delfin
 

Logbucheintrag Nr. 22/2010 vom Dienstag, 07. September 2010  07.09.2010 
Dienstag, 07. September 2010, 1830 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°09,0'N 013° 36,0'E; Marina Vrsar, Wetter: 27,3°C, heiter, 4-5 Bft aus SE

Logbucheintrag des Skippers:

Normalerweise wäre heute nicht schon wieder ein Logbucheintrag gekommen. Aber: Es gibt dafür einen besonderen Anlass:
Neuer Geschwindigkeitsrekord der „Tiamo“: 11,1 kn
Bei unserer Fahrt von Pula nach Vrsar bei raumem Wind schoben uns die Wellen zusammen mit dem Wind zuerst auf über 10kn. Der bisherige Rekord von 9,3kn wurde mehrfach „pulverisiert“. Dann bei einer besonderen Welle und einer im richtigen Moment einsetzenden Böe rauschten wir dann mit 11,1kn den Wellenberg hinunter. Eine Wahnsinnsfahrt. Die Crew jubelte. Und zum „Beweis“ auch das Foto, siehe unten.
Inzwischen ist auch die Sonne wieder da, heute Morgen war ja Yugo-Wetter mit Wolken, etwas Regen, aber warm.

Die Crew ist gerade auf Stadtbummel in Vrsar und richtet liebe Grüße an alle zu Hause. Es geht Allen gut (auch bei den heute etwas größeren Wellen).
.
Ein gewisser Herr R.A. mit seiner Megayacht „Lu*na“ lungert hier übrigens immer noch rum und kreuzte noch einmal unseren Kurs.


Spruch des Tages:
Hella: Der Tank ist voll leer.

Fotos


Neuer Geschwindigkeitsrekord der „Timao“: 11,1kn !
Am Leuchtturm Ivan na Pucini, Blick achteraus  

Logbucheintrag Nr. 21/2010 vom Montag, 06. September 2010  06.09.2010 
Montag, 06. September 2010, 1525 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 44°52,4'N 013° 50,7'E; ACI Marina Pula, Wetter: 22,4°C, heiter, 2-3 Bft aus NE

Logbucheintrag des Skippers:

Heute hatte die Crew (Jutta und Jonny aus Güstrow, Hella und Manfred aus Burgstein bei Plauen sowie Christine und Wolfgang aus Meißen) endlich den ersehnten Segelwind. Mit einem Schnitt von über 7kn und Spitzengeschwindigkeit von 8,5kn ging es von Rovinj nach Pula. Leider zogen sich heute Morgen auch ein paar Wolken zusammen und als wir anlegten gab es dann erst mal Regen. Die Wolken hingen so tief, dass wir längeren Regen vermuteten, aber inzwischen scheint schon wieder die Sonne. Das heißt: Stadtbummel mit Besichtigung des Amphitheaters.
Aber erst nachdem die „selbstgebackenen“ Plätzchen mit Cappuccino und Espresso vernichtet wurden.

Was gab es sonst noch Erwähnenswertes von diesem Törn, bisher?

Ein gewisser Herr R.A. mit seiner Megayacht biedert sich ständig an, indem er dort rumlungert, wo wir segeln.
Jutta wurde heute zum Backskisten-Admiral ernannt.

Ansonsten bin ich als Jüngster dieses Törns auf Alles gefasst. Die Crew ist einfach unberechenbar (lieb).

Wir sind wieder eine sehr, sehr lustige Crew. Deshalb gibt es meistens gleich mehrere Sprüche des Tages. Hier die Auswahl von heute.

Sprüche des Tages:

Skipper:
Ich backe nicht nur selbst, ich lege auch die Eier.
Heute gibt es nur Plätzchen, denn Kuchen backen und Eier legen ist zu anstrengend.

Manni stellte, nachdem er vom Skipper für seine umsichtigen Nachfragen gelobt wurde, fest: Schiffsjungen sind helle.

Fotos


Abendstimmung in Izola
Beim Auslaufen in Izola
„Anleger“ in Rovinj
Hella und Manni in Rovinj
Käptn und Schiffsjunge Manni
Frischer Adriafisch - lecker
Kurs Pula mit 8,6kn Fahrt
Die Sehenswürdigkeiten von Pula
 

Buchungsstart 2011  03.09.2010 
Buchungsstart 2011

Ab sofort können Sie Segeltörns für das Jahr 2011 buchen!

Die beliebten Buchtenbummel-Törns werden natürlich beibehalten. Ebenso wie alle Spezial-Törns. Dazu führen wir wie gewohnt Skipper-Trainings mit anschließender SKS-Praxisprüfung in Portoroz durch sowie Intensiv-Training, Meilen- und Flottillen-Törns u.v.a.m.

Neu 2011

One-Way-Törns bis Dubrovnik im Mai/Juni 2011.
Interessenten für diese Törns bitte ich um kurzfristige Kontaktaufnahme unter Buchung 2011 oder telefonisch/SMS unter +49-171-4581880.


Für alle Törns finden Sie freie Plätze unter:

Termine 2011


Alle Buchungswünsche bitte schnellstmöglich hier mitteilen: Buchung 2011 oder telefonisch/SMS unter +49-171-4581880.



Ich freue mich Sie/Euch 2011 auf der Segelyacht "Tiamo" begrüßen zu dürfen und verspreche Ihnen/Euch viele unvergessliche Erlebnisse.

Ihr/Euer Skipper
Bodo Meyer 

Logbucheintrag Nr. 20/2010 vom Mittwoch, 01. September 2010  01.09.2010 
Mittwoch, 01. September 2010, 1125 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°08,0'N 013° 35,3'E; – Kurs 168° - Richtung Rovinj, Wetter: 27,4°C, wolkenlos, 1-2 Bft aus NE

Logbucheintrag des Skippers:


Heute unternehmen wir einen zweiten Anlauf, um in Rovinj in der Marina anzulegen. Am Montag hat das nicht geklappt, weil eine Flottille mit 60 Segelyachten nach einer Regatta dort angemeldet war. Wir haben dann versucht im Stadthafen zu liegen, mussten wegen einer Bora dort aber wieder weg. Zu viel Schwell, zu abenteuerlich.
Sowieso hat dieser Segeltörn einen Erlebnisfaktor 110 auf der 100-Punkte-Skala. Die Crew - ein gemischtes Doppel aus Sachsen und Thüringen: Dirk und Constanze, Carola und Frank sowie Christin – hat schon einiges erlebt. Wir begannen am Sonnabend mit super Segelwind und Regen (Regen im August an der Adria??? – ja hatten wir wirklich). Sonntag dann super Sommerwetter. Montag Nachmittag zog eine Kaltfront mit Bora durch. Abends wieder schön ruhig und Sonne. Und seitdem blieb es bei Sonne. Ich glaube der Crew wird langsam langweilig?! Muss mir wohl was einfallen lassen. Gestern in Porec kam die Crew „begeistert“ von ca. 1 h Hafenkino zurück. Abends dann Käpt’ns-Dinner und Cocktails aus der General-Lounge. Und natürlich an der Uferpromenade „Urlauber-Gucken“.
Was noch fehlt sind Delfine, aber gerade halten oben an Deck alle fleißig Ausschau.

Spruch des Tages: Ich hatte heute „Liege-Sex“ – habe die Stellungen beim Sonnen mehrmals gewechselt.


Fotos


Vor dem Regen in Novigrad
Knoten, Knoten
Badespaß
Ob das passt?
Passt!
Stadtbummel Rovinj
Stadtkai Porec
 

Logbucheintrag Nr. 19/2010 vom Donnerstag, 26. August 2010  26.08.2010 
Donnerstag, 26. August 2010, 1010 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°19,0'N 013° 32,3'E; – Kurs 345° - Richtung Umag, Wetter: 29,8°C, wolkenlos, windstill

Logbucheintrag des Skippers:

Wir tuckern gerade mit der Dieselfock Richtung Heimathafen Izola. Der letzte Törntag, leider. Wie immer verging die Zeit wie im Flug.
An Bord sind wieder einmal Mecklenburger, genauer gesagt eine Crew aus Güstrow: Annett, Andreas, Laura, Carolin, Philipp und Markus.
Die für heute vorhergesagte Wetterveränderung mit schönem Segelwind trat (die Crew ruft leider - sie wollten noch ein bisschen „action“-Segeln) nicht ein. Dafür spiegelglatte Adria. Gelegenheit für einen Badestopp mit Achterleine raus und Rodeo-Reiten auf dem Fender mit Philipp als Gewinner.
Ansonsten ist es heiß, heiß, heiß. Aber es gab auch schon guten Segelwind. Bis Pula sind wir diese Woche unterwegs gewesen. Gestem Morgen dann auch endlich Delfine, nach dem wir vorher lange vergeblich Ausguck gegangen waren. Sie waren wieder dicht an der „Tiamo“, schwammen vor dem Bug mit, sprangen übermütig. Die Crew war aus dem Häuschen, klar.
Gestern Abend in Porec am Stadkai war wieder Hafenkino angesagt – die direkt an unserem Heck vorbei strömenden Touris besichtigten (um nicht zu sagen begafften) uns und wir zurück. Dafür dann wieder neidische Blicke, als die Cocktails, diesmal in der XXL-Version (siehe Fotos) an Bord serviert wurden.

Spruch des Tages (gestern Abend in Porec) von Philipp zur vorhergesagten (leichten Bora) für Donnerstag: Dann tapen wir Markus an der Reling fest.


Fotos


Die Crew kurz vor dem Start in Izola
Beim Käpt’ns-Dinner
Andreas hat Jemanden nett gefunden
Delfin in der Bugwelle
Zwei Delfine „schubsen“ sich vor dem Bug
Der Skipper läutet die Schiffsglocke aus besonderem Anlass – der wird nicht verraten
XXL-Cocktails von der General-Lounge
Philipp beim „Fender-Rodeo“
 

Logbucheintrag Nr. 18/2010 vom Dienstag, 17. August 2010  17.08.2010 
Dienstag, 17. August 2010, 1910 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°13,5'N 013° 35,7'E; – Stadtkai Porec, Wetter: 26,1°C, heiter, Wind aus W, 1-2 Bft

Logbucheintrag von Mitseglerin Katrin:

Montag, 16. August 2010
Nachts gab es mal wieder ein Gewitter (Gewitter? Wo? – In Neuss? – Nein!!! Überall! – das ist ein Insider) Sonst hätten wir es auch vermisst. Kurz vorm Ablegen frischt der Wind auf. Vor allem die beiden Segelneulinge Stefan und Stefan (aka Buschi und Rossi) haben viel Spaß, weil wir nun endlich richtig segeln können. Dabei haben wir bis zu 20° Schräglage. Leider sind die Wellen noch sehr hoch. Das möchten wir uns nicht zu lange antun und fahren deshalb wieder in die Bucht vor Limski Fjord. Dort ist faulenzen angesagt: Baden…schlafen…baden…schlafen. Es finden die ersten Tiamoer Bootssprungmeisterschaften statt. Die Gewinner sind alle Teilnehmer. Die Jugend fährt mit dem Schlauchboot an Land. Dort können wir viel besser Nackte gucken  Die Bucht schein als FKK- Bucht sehr beliebt zu sein. Während Buschi und Katrin durch die Bucht zurück schwimmen, bringen Christian und Rossi das Schlauchboot zurück. Der Außenborder muckt wieder rum. Aber auch ansonsten hat Christian wieder Arbeit, denn die Bordelektronik und Batterien wollen nicht so wie wir wollen.
Mal wieder sind wir viel zu viel am Essen. Zum Kaffee gibt es die erwünschte Erdbeertorte mit Sahne (hmm, lecker) und abends Thüringer Bratwürste mit Salat. Nicht alle sind bei dem Gedanken an Essen begeistert.
Wir halten ganz fleißig Delfinausschau. Die Delfine sollen ja immer (zu 100%, in jedem Fall) an der Bucht vorbeischwimmen. Doch wir halten vergeblich Ausschau.
Katrin badet in fluoreszierendem Plankton. Sogar in der Toilette leuchtet es. Der Wind flaut ab, die Wellen werden weniger und wir freuen uns auf eine ruhige Nacht. Pünktlich 21 Uhr frischt der Wind wieder auf. Christian und Katrin schlafen an Deck. Die Nacht ist doch nicht so ruhig wie erwartet. Unser Anker hält bombenfest. Das kann man aber nicht von allen Booten in der Bucht behaupten.
Spruch des Tages: erst windstill, dann kam der Wind still

Dienstag, 17. August 2010
Fast alle baden vor dem Frühstück, damit sie ihr versprochenes Rührei bekommen. Nach dem Frühstück setzen wir Kurs Richtung Porec. Dort sitzen wir auf dem Präsentierteller und fühlen und wie Tiere im Zoo. Dafür amüsieren wir uns wenn der ein oder andere Gaffer vor lauter Bootgucken über Hindernisse am Steg stolpert.
Verena tauscht die enge Koje gegen eine 4- Sterne Winzigkeit. Alle entspannen, lesen oder schlafen. Zusammen geht es dann noch Eis essen und die Stadt erkunden. Auch die Biervorräte müssen aufgestockt werden. So sitzen wir gemütlich am Steg und planen die Tour für den nächsten Tag.

Spruch des Tages: MAST have für ein Segelboot


Fotos


Chrischi beim Grillen
Die Crew an Land
Chrischi fängt die Sonne
Achter-Spring-Meisterschaften der „Tiamo“
 

Logbucheintrag Nr. 17/2010 vom Sonntag, 15. August 2010  15.08.2010 
Sonntag, 15. August 2010, 2145 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°09,0'N 013° 36,1'E – Marina Vrsar, Wetter: 23,1°C, heiter, Wind aus SW, 1-2 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Die aufmerksamen Logbuch-Leser erinnern sich bestimmt. Im Mai 2010 segelte die „Tiamo“ mit 8 Jugendlichen einen ganz besonderen Törn – einen Projektsegeltörn „Delfinschutz auf der Adria“.

Mit konkreten Aktivitäten wie Beobachtungen, Zählungen, Foto- und Videodokumentationen wurden die Tierschützer vor Ort bei Ihrer wichtigen Arbeit zum Schutz der Adria-Delfine unterstützt.

Drei Teilnehmer des Projektsegeltörns werden nun am Donnerstag, 19.08.2010 um 20 Uhr bei „KIKA Live“ als Studiogäste über ihre Erlebnisse berichten.

Hier noch ein Link zur Vorschau auf diese Sendung:

Vorschau bei KIKA Live



Fotos

Wir beobachten Delfine vor dem Bug
 

Logbucheintrag Nr. 16/2010 vom Montag, 26. Juli 2010  27.07.2010 
Montag, 26. Juli 2010, 1800 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°07,1'N 013° 37,0'E – vor Anker bei Vrsar, Uvala Soline, Wetter: 28,6°C, heiter, Wind aus NW, 2 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Heute ist ein ganz besonderer Tag an Bord – Charlotte hat Geburtstag, den 9. Natürlich wird gefeiert. Zum Frühstück war der Salon mit bunten Luftballons geschmückt, ein Ständchen wurde gesungen und es gab Geschenke. Lotti hatte sich außerdem Delfine gewünscht. Der Skipper tat heute sehr geheimnisvoll, schaute immer wieder mit dem Fernglas. Und tatsächlich: wir hatten mittags gerade den Anker aufgeholt, als die Delfine gesichtet wurden. Immer wieder kamen sie an die „Tiamo“ heran und schwammen in der Bugwelle mit. Die Delfine zogen nach Norden, dorthin wollten wir auch. Bei 4-5 Bft mussten wir kreuzen. Dabei tauchten die Delfine immer wieder bei uns auf und hatten offensichtlich genauso viel Spaß wie wir.
Auch sonst hatte die Crew aus Nordrhein-Westfalen, Arian und Peter mit ihren Kindern Charlotte, Paul und Friedrich schon tolle Erlebnisse. Am ersten Tag Wind und ein Gewitter, vor dem wir in einer Ankerbucht Zuflucht gesucht haben. In dieser Bucht sahen wir einen doppelten Regenbogen, einen tollen Sonnenuntergang mit Fernsicht bis in die italienischen Berge und in der Dunkelheit auch noch fluoreszierendes Plankton. Gestern besuchten wir Rovinj und es gab vorzüglichen Fisch.
Heute Abend werden wir wieder vor Anker liegen und sind gespannt, was uns die nächsten Tage bringen.

Fotos


Doppelter Regenbogen bei Dalja
Fernsicht bis zur italienischen Küste
Lottis Geburtstagskuchen
Die Crew hat Delfine gesichtet
Delfine vor dem Bug (1) Delfine vor dem Bug (2)
 

Logbucheintrag Nr. 15/2010 vom Dienstag, 20. Juli 2010  20.07.2010 
Dienstag, 20. Juli 2010, 1630 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°02,7'N 013° 37,4'E – vor Anker bei Rovinj, Sv. Ivan, Wetter: 31,6°C, heiter, Wind aus NW, 2-3 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Sonntag gab es nun die erhoffte Abkühlung. Gewitter und Regen mit Hagel und Sturm. Leider war damit auch ein Hafentag in Novigrad verbunden. Aber wir haben das Beste draus gemacht.
Die Crew dieser Woche sind Angela und Winfried mit Tochter Hannah sowie Veit mit Tochter Paula.
Einige der Crew haben schon ein mal Seeluft geschnuppert und waren schon einmal auf einer Segelyacht. Aber es ist für alle eine neue Erfahrung, eine Woche das Bordleben kennen zu lernen. Nach ganz kurzer Zeit ist die Crew eingespielt und meistert die Segelmanöver und das An- und Ablegen super.

Die Erwartungen auf viele besondere Erlebnisse in dieser Woche haben sich auch schon erfüllt.
Topp-Highlight: Gestern Abend bei Sonnenuntergang sahen wir Delfine. Und heute vor Rovinj noch einmal. Mit allen „Kunststücken“ , Sprünge und Bugwellenreiten waren dabei. Die Crew stand wie gebannt am Bug.
Paula schreibt fleißig Logbuch der Crew. Auch neue Begriffe wurden geprägt wie so oft. Ein Stück Kuchen blieb übrig: das heisst jetzt „Offiziersstück“.

Fotos


Die Crew beim Start in Izola
Schoten dicht
Das Offiziersstück
Delfine bei Sonnenuntergang
Navigationsübungen
Die Crew beobachtet Delfine  

Logbucheintrag Nr. 14/2010 vom Donnerstag, 15. Juli 2010  15.07.2010 
Donnerstag, 15. Juli 2010, 1810 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°32,3'N 013° 37,4'E – vor Anker bei Izola, Wetter: 34,0°C, heiter, Wind aus SW, 2-3 Bft, Wasser: 30,4°C

Logbucheintrag des Skippers:

Wir sind schon fast wieder im Heimathafen Izola. Aber es gibt doch noch etwas zu berichten. Gestern Nachmittag haben wir ein paar tolle Fotos der „Tiamo“ gemacht – die Männer im Beiboot und die Frauen machten die Segelmanöver. Es sind schöne Fotos geworden. Dann sollte es gemütlich Espresso geben. Daraus wurde aber Nichts, da wir kurz nach 1500, der Espresso stand schon auf dem Tisch, Delfine vor Dalja, nördlich von Novigrad sichteten. Es waren sehr viele Tiere, auch Jungtiere dabei. Sie schwammen, sprangen und jagten. Zwei konnten wir auch aus nächster Nähe direkt unter unserem Bug beobachten. Sie schwammen in der Bugwelle mit und schauten nach oben zu der am Bug versammelten Crew. Ungefähr 45 Minuten waren wir bei den Delfinen, dann zogen sie weiter nordwärts.

Nun heißt es für diese Crew bald wieder Abschied nehmen – mit vielen tollen Erlebnissen im Gepäck.
Jetzt aber noch einmal Baden. Der Anker liegt und wir messen unglaubliche 30,4° Wassertemperatur. Also bei Luft 34° kaum eine Abkühlung.

Fotos


„Tiamo“ unter Segeln (1)
„Tiamo“ unter Segeln (2)
Delfine vor Dalja
Delfine am Bug der „Tiamo“
 

Logbucheintrag Nr. 13/2010 vom Dienstag, 13. Juli 2010  13.07.2010 
Dienstag, 13. Juli 2010, 1810 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°09,0'N 013° 36,0'E – Marina Vrsar, Wetter: 31,1°C, heiter, Wind aus SW, 2 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Diese Woche ist es hier an der Adria ja mal ausnahmsweise „kälter“ als zu Hause. Mit 30° bis 34° Luft reicht es uns aber auch. Dementsprechend legen wir viele Badestopps ein. Die Crew aus Gera, Conny und Uwe sowie Doreen und Andreas machen die Erfahrung des Mitsegelns auf einer Yacht das erste Mal. Wie immer jagt ein Highlight das andere. Tolle Häfen haben wir schon gesehen, lagen in Ankerbuchten und waren Schnorcheln. Conny meinte so kurz nach dem Aufstehen am 2. Tag: „Wir wussten schon warum wir mit Dir fliegen.“ Alles lag vor Lachen. Die Fotos sollen einen kleinen Eindruck vermitteln, was so an Bord passiert.
Schwierig ist es ja im Juli und August mit den Delfinen, aber gestern Abend sahen wir kurz vor Sonnenuntergang dann doch welche. Die Crew war begeistert. Die Delfine sprangen dicht an unserem Schiff und wir konnten sie fast 1 Stunde beobachten. Wie immer ein besonderes Erlebnis.
Heute gab es nun nach drei Tagen mit wenig Wind auch mal eine schöne Rauschefahrt. Wir loggten immerhin 8,7kn und das herrlichem Sommerwetter..


Fotos


Erste Aktivitäten an Bord – Anprobe der Rettungswesten
Diese Saison sind Streifen „in“
Die „Müllmänner“
Die Crew hat eine Ausfahrt mit dem Beiboot unternommen
Sonnenuntergang am Limski-Fjord
Speed 8,7kn
 

Logbucheintrag Nr. 12/2010 vom Mittwoch, 07. Juli 2010  07.07.2010 
Mittwoch, 07. Juli 2010, 0810 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°09,0'N 013° 36,0'E – Marina Vrsar, Wetter: 27,9°C, heiter, Wind aus NE, 1 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Die Crew dieser Woche sind Emma, Ines und Tom sowie Rhea, Iris und Gunter. Wir sitzen gerade beim gemütlichen Frühstück. Es ist heute noch nicht ganz so heiß und drückend wie die anderen Tage. Alle atmen auf.
Diese Woche ist ausgiebiges Buchtenbummeln angesagt. Das Wetter lässt auch gar nichts anderes zu – wenig Wind bis Flaute und heiß bis sehr heiß. Da müssen wir schon oft einen Badestopp einlegen, damit es überhaupt auszuhalten ist. Außerdem muss der Törnplan dieser Woche natürlich auch etwas mit den Spielen der Fußball-WM abgestimmt werden. Sonnabend sahen wir den tollen Sieg Deutschlands über Argentinien in Umag. Heute Abend wollen wir dann das Halbfinale in Rovinj ansehen und drücken natürlich die Daumen.
Die beiden Mädchen, 9 und 11 Jahre alt, haben in Porec die Eltern mit einem Abendessen an Bord überrascht. Es gab Nudeln mit Tomatensauce, Parmesan und frischem Basilikum. Weiteres Erlebnis in Porec: Wir lagen an der Stadtpier direkt vor den Cafes und Bars. Abends haben wir uns dann von der General Lounge direkt gegenüber Caipirinha auf die Yacht servieren lassen. Das war bei der Hitze eine schöne Erfrischung. Für den Kellner war das nur ein kleiner Weg mehr, etwa 15m zu unserer Yacht. Das Tablett über die Gangway hat er dann aber doch lieber nicht getragen und schaute auch etwas skeptisch, als wir das dann übernahmen.
Gestern lagen wir lange vor der Insel Lunga zum Baden und flüchteten vor einem aufziehenden Gewitter nach Vrsar. Geplant war noch einmal eine Übernachtung in einer Ankerbucht, aber Sicherheit geht vor.
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Fotos


Badestopp vor Izola
Emma und Rhea mit ihren „Kuscheltieren“
Emma und Rhea kochen für die Eltern
An der Stadtpier Porec
Caipi an Bord

 

Logbucheintrag Nr. 11/2010 vom Dienstag, 29. Juni 2010  29.06.2010 
Dienstag, 29. Juni 2010, 1340 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 44°33,5'N 014° 24,0'E – Ankerbucht Artaturi, Wetter: 31,8°C, wolkenlos, Wind aus NE 3-4 Bft


Logbucheintrag des Skippers:

Dieses Mal eine Meldung von unterwegs. Wir befinden und auf dem Weg nach Mali Losinj. Dort wollen wir heute über Nacht bleiben. Die Thüringer Crew ist begeistert vom heutigen Segeltag. Wider Erwarten hatten wir super Segelwind. Raumschots ging es von der Insel Cres südwärts. Dabei stellten wir mit geloggten 9,3 kn den Geschwindigkeitsrekord der „Tiamo“ ein. Eine herrliche Rauschfahrt bei Sonnenschein.

Sonntag haben wir in Rovinj natürlich den Sieg Deutschlands gegen England bejubelt und anschließend leckeren Fisch in Salzkruste gegessen. Ein Bummel durch Rovinj mit Eis und aus den Augenwinkeln das Verfolgen des anderen Achtelfinalspiels – in jedem Restaurant hängen große Flachbildschirme aus – waren danach eine angenehme Abwechslung.
Montag Morgen sahen wir dann vor Rovinj Delfine. Drei Delfine zogen ihre Bahn, davon ein Jungtier. Sie hatten aber kein großes Interesse an uns. Vermutlich weil ein Jungtier dabei war.

Jetzt liegen wir gerade wieder in einer Bucht vor Anker. Bei einer Wassertiefe von 11m sehen wir Grund – fantastisch. Wir werden noch einmal baden und dann langsam Richtung Mali Losinj tuckern. Alle freuen sich nach einer Nacht vor Anker wieder auf die Annehmlichkeiten der Zivilisation. besonders auf eine.


Logbucheintrag von Mitseglerin Birgit:

An Bord hat jeder seine Aufgaben. Ich bin für das persönliche Logbuch verantwortlich. Ich gestatte euch einen kleinen Einblick: Gestern sind wir motort, d.h. der Wind hat zum Segeln nicht gereicht. Während die anderen Crews von der Schlafkrankheit befallen werden, hielten wir in einer Bucht bis 23.30Uhr aus. Die Nacht war sehr erholsam, bis gegen 3.30 Wind einsetzte und die Handtücher an unsere Wände schlugen. Ich nahm sie ab und war entzückt vom Mond, der sich im Wasser spiegelte. Gegen 6.30 weckte uns eine Herde Schafe von der Landseite aus. So gab es beizeiten Frühstück. Zuvor war Axel nach dem Schwimmen an Land (und zurück) in einen Seeigel getreten. Nach dem das Signal „Anker lichten“ ertönte, ging es weiter. Bodo startete ein gigantisches Überholmanöver und erreichte mit uns Höchstgeschwindigkeit 9,3 kn. Nun rufen mich die anderen zum Baden. Das möchte ich keinesfalls verpassen. Ich jedenfalls weiß, dass uns der Segeltörn noch viele Überraschungen verspricht und verabschiede mich
Birgit

Fotos

Grillabend
Die Crew in Rovinj
Baden bei untergehender Sonne

 

Logbucheintrag Nr. 10/2010 vom Freitag, 25. Juni 2010  25.06.2010 
Freitag, 25. Juni 2010, 1835 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°32,1'N 013° 39,1'E – im Yachthafen Izola, Wetter: 29,3°C, heiter, Wind aus NW 2-3 Bft


Logbucheintrag des Skippers:

An den Zugriffen auf die Homepage sehe ich, dass Viele auf neue Berichte warten. Also: es war eine planmäßige Pause von 2 Wochen. Heute beginnt der nächste Törn mit lieben Freunden aus Thüringen.
Aus den vergangenen zwei Wochen gibt es also nicht sehr viel zu berichten. Aber vielleicht einmal das: Vieles was die Vorbereitung und Durchführung der Segeltörns betrifft läuft im Hintergrund und für die Mitsegler unbemerkt. So soll es natürlich auch möglichst sein. Und wenn dann die Mitsegler/innen an Bord kommen, ist die „Tiamo“ startklar. Heute mal ein kleiner Blick hinter die Kulissen. Auch während der Saison wird am Schiff gearbeitet. Auf den Fotos ist die Segelmacherei „Supreme“ zu sehen. Die Genua musste etwas ausgebessert werden. Wurde gestern erledigt. Und in den letzten Tagen war die „Tiamo“ auch zu einer kleinen Reparatur in der Werft. Daneben werden auch viele Ausbesserungen und Kleinreparaturen sowie Verbesserungen an und unter Deck erledigt, damit die Gäste einen wundervollen Segeltörn erleben können.

Morgen geht es wieder auf Törn. Der Wetterbericht verspricht Sonne satt.

Fotos

Beim Segelmacher
„Tiamo“ am Haken
 

Logbucheintrag Nr. 09/2010 vom Dienstag, 08. Juni 2010  08.06.2010 
Dienstag, 08. Juni 2010, 1735 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°13,5'N 013° 35,7'E; Yachthafen Porec, Wetter: 28,1°C, wolkenlos, Wind aus SW, 3 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Eine traumhafte Woche: Sonne satt. Leichter Segelwind. Mehr geht einfach nicht. Auch die Wassertemperatur ist mit ca. 21°-22°C nun schon sehr angenehm.
Die Crew Birgit, Ingolf, Gabi, Sven und Anke genießen es sichtlich. Das Wetter ist perfekt für das „Buchtenbummeln“. Zwei Mal haben wir schon vor Anker in wundervollen Buchten übernachtet. Gestern Abend an der Einfahrt zum Limski-Fjord. Um 2030 Uhr entdecke ich Delfine und wir nehmen den Anker noch einmal auf. Vorsichtig nähern wir uns. Die Delfine jagen offensichtlich. Über ihnen kreisen aufgeregt Möwen, die sich auch einen Happen Fisch holen wollen. Die Delfine scheinen weg zu sein, aber dann tauchen sie unmittelbar bei uns und um die „Tiamo“ herum auf. Zwei sind wieder so neugierig, dass sie kurz in der Bugwelle mit uns schwimmen. Auch Sprünge sehen wir in einiger Entfernung. Wir machen den Motor aus, lauschen den Atemgeräuschen und schauen auf die eleganten Bewegungen dieser neugierigen Meerestiere. Ein herrliches Gänsehauterlebnis bei untergehender Sonne. Wir lassen die Delfine weiter ziehen, schauen ihnen noch eine ganze Zeit von unserem Ankerplatz aus zu. In der Dunkelheit gab es dann noch zwei weitere besondere Erlebnisse: ein Gewitter weit draußen auf der Adria mit zuckenden Blitzen hinter den Wolken. Es war in der Dämmerung toll zu beobachten. Und etwas später: fluoreszierendes Plankton – beim Schwimmen leuchtete es im Wasser wie hunderte oder tausende Glühwürmchen.

Fotos

Sonnenuntergang bei Funtana
Delfinbeobachtung am Limski-Fjord  

Logbucheintrag Nr. 08/2010 vom Dienstag, 01. Juni 2010  03.06.2010 
Dienstag, 01. Juni 2010, 1040 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 44°48,3'N 014° 11,4'E Unter Segeln auf der Kvarner Bucht, Wetter: 20,6°C, wolkenlos, Wind aus SW, 3 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Gerade ist der Wind aufgewacht und wir segeln mit 4kn Richtung Leuchtturm Porer. Bei Sonnenschein. Das ist perfekt. Alle entspannen und genießen.
Heute ist unser Ziel Pula, nachdem wir gestern wetterbedingt in Martinscica angelegt hatten. Dort hatten wir in einem netten Restaurant einen wunderschönen Terrassenplatz (von Gitta und Jörn ausgesucht). Wir hatten einen herrlichen Ausblick auf das Meer Richtung Osor/Losinj. Und das Essen war natürlich auch wieder super.
Diese Woche sind wieder die Mecklenburger Gitta und Jörn, Inge und Horst sowie Marianne und Bernd an Bord. Auf diesen Törn habe ich mich besonders gefreut. Und auch viele tolle Erlebnisse gab es natürlich auch. Delfine sahen wir schon 5x. Geankert haben wir in einer wunderschönen Bucht an der Insel Unije. Die „Tiamo“ lag ruhig wie in einem Hafen. In Mali Losinj haben wir schon morgens angelegt, weil die Drehbrücke nicht öffnete. Leider mussten wir deshalb unseren Besuch in Rab (aufden nächsten Törn) verschieben. Aber dafür wurde Mali Losinj erkundet und eine kleine Wanderung nach Veli Losinj unternommen.
Heute Abend werden wir sicher durch Pula schlendern und vielleicht das Amphitheater besuchen.


Fotos

Die Crew trifft sich zum Landgang in Mali Losinj
Nach dem Anlegen in Martinscica
Im Restaurant „Goldener Löwe“ in Martiscica, Blick auf Losinj
Segeln bei Leichtwind am Leuchtturm Ivan na Pucini
 

Logbucheintrag Nr. 07/2010 vom Freitag, 28. Mai 2010  28.05.2010 
Logbucheintrag des Skippers:

Die Crew sitzt gerade zum Abschluss-Frühstück beisammen. Wir lachen noch einmal viel und lassen die Erlebnisse der Woche Revue passieren. Leider wieder Abschiedsstimmung.
Christina und mein Schulfreund Roland, Margit, Detlef, Jeanette und Bernd haben sehr viel erlebt und die Woche verging wie im Flug. Viermal Delfine, das war natürlich DER Höhepunkt. Rasmus muss mit der Crew auch sehr zufrieden gewesen sein, denn wir hatten sehr guten Segelwind. Nicht zu viel, nicht zu wenig – gerade richtig. Gestern waren wir nur unter Segeln unterwegs und schafften die Strecke von Rovinj bis Izola in 7 Stunden. Auch die Ankerbuchten an der Insel Cres und bei Medulin waren toll. Viele „Insider“ haben den Törn unvergesslich gemacht. Roland hat fleißig Logbuch geschrieben und will uns dann einmal mit der Endfassung überraschen.
Gestern Abend traf sich die Crew zum Abschlussabend in einem Weingut. Die Weinprobe war super.
Nun heißt es Abschied nehmen. Aber die Begeisterung war so groß, dass der nächste Törn schon ins Auge gefasst wurde.


Fotos

Die Crew am Mast auf Vorwindkurs
Sonnenuntergang an der Insel Cres
Badespass
Beschäftigt
Delfine vor dem Bug
Übungen mit Leinen und Fendern

 

Logbucheintrag Nr. 06/2010 vom Donnerstag, 20. Mai 2010  20.05.2010 
Donnerstag, 20. Mai 2010, 2630 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°32,1'N 013° 39,1'E – im Yachthafen Izola, Wetter: 20,3°C, heiter, Wind aus Nordwest mit 2-3 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Projektsegeltörn Delfinschutz – Bericht vom Donnerstag,20.Mai 2010

Wir sind heute gegen 1700 Uhr Alle wohlbehalten in Izola angekommen.
Eine sehr schöne, erlebnis- und erfahrungsreiche Woche liegt hinter uns. Sieben Delfinsichtungen, Heute noch einmal zwei ganz besondere: Fast 2 Stunden begleiteten wir die Delfine (oder sie uns?). Ein fantastisches Erlebnis für die Crew. Die Delfine waren direkt vor unserem Bug.
Gleich nach dem Ablegen in Rovinj sahen wir sie. Bei spiegelglatter See konnten wir sie sehr gut beobachten. Die Delfine waren neugierig, kamen auf uns zu und schwammen in der Bugwelle mit. Auch Unterwasseraufnahmen und Tonaufnahmen gelangen uns. Alle Teilnehmer waren fasziniert.

Nun werden wir die Daten aufbereiten und an die Delfinforscher weiterleiten. Das Team will natürlich auch sehr viel über diese Woche berichten und über die Arbeit informieren. Es sollen Viele für den Delfinschutz begeistert werden. Wir freuen uns natürlich auch über das Interesse und hoffen auf Unterstützung für weitere Projektsegeltörns.


Fotos

Delfinbeobachtung mit dem Beiboot
Delfine vor dem Bug
Atmender Delfin
Spung 1
Sprung 2
Rückenflosse  

Logbucheintrag Nr. 05/2010 vom Mittwoch, 19. Mai 2010  19.05.2010 
Mittwoch, 19. Mai 2010, 1630 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°0462'N 013° 38,1'E – im Yachthafen Rovinj, Wetter: 22,0°C, wolkenlos, Wind aus Nordwest mit 2-3 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Projektsegeltörn Delfinschutz – Bericht vom Mittwoch,19.Mai 2010

Heute sind wir schon auf dem Rückweg, aber natürlich immer noch mit der Möglichkeit, Delfine zu sichten.
Der Projektsegeltörn verlief bisher sehr erfolgreich. Wir hatten bereits 5 Delfin-Sichtungen, viele Delfine waren direkt vor dem Bug oder unmittelbar in unserer Nähe. Wir konnten deshalb sehr viele Foto- und Videoaufnahmen machen. Die Beobachtungen wurden sorgfältig protokolliert. Wasserproben der Adria wurden genommen.
Gestern waren wir im Marine Education Center in Veli Losinj zu einem Vortrag und einem Gespräch. Eine sehr wichtige und interessante Maßnahme für uns alle.
Inzwischen ist auch das Wetter gut. Heute liefen wir bei strahlendem Sonnenschein in Rovinj ein, unsere letzte Station vor dem Heimathafen Izola. Gestern segelten wir ebenfalls bei Sonnenschein in Mali Losinj ab, machten an der Insel Unije über Nacht halt. Trotzdem hatten wir jeden Tag guten Segelwind. Heute rauschten wir mit einer Maximalgeschwindigkeit von 9,1kn über den Kvarner.
In Höhe der Brijunischen Inseln sahen wir dann wieder Delfine, die sehr nahe und lange bei uns waren.
Die Crew des Projektsegeltörns hat sich super eingespielt. Die seemännischen Aufgaben klappen genauso gut wie die zur Delfin-Beobachtung oder die tägliche Bordroutine. Die Jugendlichen werden
zu Hause viel zu berichten haben.
Übrigens wurde trotz der noch immer recht kalten Adria auch gebadet.


Fotos

Nach dem Besuch im Marine Education Center Mali Losinj
In der Bucht U Maracol
Delfine vor dem Bug
Delfinbeobachtung
 

Logbucheintrag Nr. 03/2010 vom Freitag, 14. Mai 2010  14.05.2010 
Freitag, 14. Mai 2010, 1845 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°32,1'N 013° 39,1'E – im Yachthafen Izola, Wetter: 23,5°C, heiter, Wind aus Südwest mit 2-3 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Projektsegeltörn Delfinschutz – Bericht vom 14.Mai 2010

Die Delfinschützer aus Thüringen kamen kurz nach 1400 Uhr an. Bei Sonnenschein und 24°C.
Entsprechend gut gelaunt und neugierig gingen sie an Bord der „Tiamo“. Schnell war die Kabineneinweisung erledigt und die Sachen ausgepackt. Da sie die Autofahrt schneller als gedacht geschafft hatten, blieb vor dem Abendessen noch Zeit für einen kleinen Bummel durch Izola. Dabei wurde zuerst mal das Eiscafe „Diana“ geentert. Jeder nahm 2 Kugeln (bis auf Einen der nahm 3). Ein Bummel entlang der palmengesäumten Uferpromenade, zur Kirche und zurück war nach der langen Autofahrt eine angenehme Entspannung.

Nach dem Abendessen an Bord gab es dann noch das erste Meeting zu unserem Projektsegeltörn. Die allgemeinen Aufgaben an Bord wurden besprochen und verteilt. Einen Teil der Sicherheitseinweisung hat die Crew auch schon absolviert – Rettungswesten und Lifebelts wurden angelegt.

Morgen heißt es früh aufstehen, denn wir wollen Richtung Süden, zu den Delfinen.
Wir hoffen dass das Wetter mitspielt, denn es ist für Morgen Wind angesagt. Heißt Wetterbericht abwarten und notfalls Plan ändern.

Fotos

Stadtbummel durch Izola 1
Stadtbummel durch Izola 2
An der Uferpromenade 1
An der Uferpromenade 2
Die Crew des Projektsegeltörns Delfinschutz
Anprobe der Rettungswesten und Lifebelts

 

Logbucheintrag Nr. 02/2010 vom Sonnabend, 1. Mai 2010  01.05.2010 
Sonnabend, 1. Mai 2010, 0900 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°32,2'N 013° 37,5'E – vor Anker bei Izola, Wetter: 23,5°C, heiter, Wind aus Südost mit 2-3 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Wir haben gerade ein entspanntes Frühstück an Deck genossen. Die „Tiamo“ liegt vor Anker, es ist angenehm warm, wie schon die ganze Woche. Leichter Wind aus Südost, die „Tiamo“ schaukelt ganz sanft in den Wellen. Die Crew sitzt an Deck bei einer Tasse Kaffee und erzählt – es gab viele Erlebnisse in dieser Woche.
Das Intensiv-Skipper-Training endet heute. Eine gute Woche anstrengendes Training liegt hinter uns. Trotzdem hat sich beim Skipper-Training eine gute Mischung aus guter Laune und dem notwendigen Ernst für das Training entwickelt. Es macht Spaß und gleichzeitig nimmt Jeder etwas für sich an Erkenntnissen und Erfahrungen mit.

Leider haben wir diese Woche keine(n) Logbuch-Chronisten(in). Irgendwie wurde es vergessen oder dem Trainingseifer geopfert. Sehr Schade, denn es gab so viel zu lachen – und wenn es nicht gleich aufgeschrieben wird, dann ist es irgendwann eben weg.
Aber hier ein paar Insider-Sprüche:

„Ich würde mich auch beeilen“ (Sascha)
„Also ich brauche Fleeeesch“ (Norbert)
Geräusch der Woche: „Tuut – Tuut“ (Conny)- Conny hat aber auch sonst noch Einiges diese Woche gesagt.
„Halber Kurs“ (Norbert)
„Fertsch“ (Alle zu allen möglich Gelegenheiten)
„Gute Nacht“ (Ramona)
„Ich habe da einen ganz tollen Badeanzug gesehen“ (Jana) – „O.K. , nimm meine Karte“ (Norbert)
"Das ist ja hier wie auf einem Geisterschiff" (n.n.)
„Chen Chent“ – sagte der Mitarbeiter in der Marina Portoroz, als Conny und Norbert einen Wetterbericht in Papierform mitnehmen wollten - bei dem stolzen Preis von 83,-€ für eine Nacht in der Marina ohne Wasser und ohne Strom hat es ihnen ob dieses schlechten Services doch glatt die Sprache verschlagen.

Ich habe gerade die Crew abgefragt, welcher Satz von mir in Erinnerung geblieben ist – eigentlich so richtig spontan keiner, obwohl ich wahrscheinlich am meisten geredet habe. Kann es vielleicht sein, dass mir gar keiner zugehört hat ???!!!
„Saschas Aal“ – den Sketch habe ich zum Anhören an Bord

Gestern Nachmittag haben wir vor Piran geankert. Es war schon richtig heiß, 30°C – die Crew ging Baden. Das Wasser ist zwar noch frisch – aber die 17°C Wassertemperatur waren keine allzu große Hürde. Danach noch schön gemütlich Kaffee/Espresso und Kuchen.
Abends haben wir im Hafen von Izola auf den umliegenden Bergen die Feuer zur Walpurgisnacht gesehen – ein imposantes Bild. Elf Feuer haben wir gezählt.

Heute wollen wir noch nach Triest um die gemeinsame Woche entspannt ausklingen zu lassen. Alle freuen sich schon darauf.

Fotos:

Nach der SKS-Praxisprüfung in Portoroz
Anbaden des Skippers
Frühstück an Deck, vor Anker
Norbert beim „Drehen auf dem Teller“
Navigation unter Deck
 

Logbucheintrag Nr. 01/2010 vom Sonnabend, 3. April 2010  05.04.2010 
Sonnabend, 3. April 2010, 1430 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°32,1'N 013° 39,1'E (Izola), Wetter in Izola: 21°C, heiter, Wind aus West mit 2-3 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Nun starten wir wieder in die Saison. Auch mit regelmäßigen Logbucheinträgen.
Über den Winter gab es nicht so viel zu berichten, aber ich sehe an der zunehmenden Anzahl der Zugriffe auf die Homepage, dass auch die Vorfreude und Neugier der Mitsegler steigt.

Die „Tiamo“ wurde in der Woche vor Ostern durch viele fleißige Helfer fit gemacht – Antifouling, Motorwartung, Elektrik und noch viele andere Arbeiten wurden erledigt. Nun ist alles tip –top vorbereitet und die Gäste können kommen. Ganz großes Dankeschön an Alle die in dieser Woche mitgearbeitet haben Foto: In der Pizzeria .
Besonderen Dank an Christian, dem anscheinend die Ideen für neue raffinierte Steuerungen, Schaltungen u.a. praktische Dinge nicht ausgehen und der Vieles wieder in Ordnung gebracht hat. Alle waren immer wieder begeistert, was er so Alles „anstellte“. Aber auch Alle anderen waren mir eine Riesenhilfe.
Ein kleines Dankeschön und gute Entspannung nach getaner Arbeit war dann das „Ansegeln 2010“ am Karfreitag und Sonnabend. Durch viele Jollensegler, die Ihre erste Regatta (23. Izola Spring-Cup, als Service für Interessenten hier Ergebnisse unter http://www.jadralniklub-burja.si/springcup2010/news/latest-news/great-sailing-days-in-izola.html ) absolvierten, war es schon ein tolles Bild in der Bucht vor Izola. Mit dem Anbaden haben wir aber lieber noch gewartet, denn das Wasser braucht schon noch etwas Sonne. Aber in Piran auf dem Tartiniplatz zu einem Espresso war es schon sehr angenehm und gemütlich und auch für die erste Bräune hat es schon gereicht.
Und die „Tiamo“ hat auch den ersten Test unter Segeln bestanden. Bei etwa 12kn Wind legten wir raumschots schon mal 7,9kn Fahrt hin – es machte Spaß.

Ich freue mich sehr auf alle Gäste, die 2010 an Bord kommen. Und für noch Unentschlossene gibt es auch noch ein paar Restplätze die gebucht werden können.

Fotos:

470-er und 420-er nach der Regatta im Hafen von Izola

Auslaufen Izola .

Katrin und Christian beim Auslaufen am Steuer .
 

Logbucheintrag Nr. 34/2009 vom Sonnabend, 19.Dezember 2009  19.12.2009 
Sonnabend, 19. Dezember 2009, 1130 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°32,1'N 013° 39,1'E (Izola), Wetter in Izola: -2°C, wolkig, Wind aus Ost mit 2-3 Bft

Logbucheintrag des Skippers:

Kurz vor Weihnachten möchte ich wieder einmal ein paar Zeilen in das ‚Logbuch‘ schreiben.
Zum Einen habe ich einmal ein paar vielleicht interessante statistische Details des Jahres 2009 herausgesucht. Für Alle die über Weihnachten Zeit finden etwas zu ‚stöbern‘. Das Logbuch lässt sich übrigens rückwirkend bis Mai 2008 ansehen. Viele interessante Erlebnisse, Fotos und Videos warten. Viel Spaß!

Und zum Anderen möchte ich noch auf ein besonderes Anliegen aufmerksam machen:

Projektsegeltörn 2010 - Delfinschutz

Durch die vielen Begegnungen mit den Delfinen auf der Adria habe ich eine besondere Beziehung zu den Tieren entwickelt. Traurig ist es, dass diese wunderbaren Tiere vom Aussterben bedroht sind.
Auch viele Urlauber wissen nicht, wie sie sich richtig gegenüber den Delfinen verhalten sollten.
Seit einiger Zeit unterstütze ich die „Gesellschaft zur Rettung der Delphine“, indem ich meine Delfinsichtungen melde. Dadurch werden wichtige Daten über die Aufenthaltsgebiete und Anzahl der Tiere gewonnen. Nun möchte ich mit vielen Partnern ein konkretes Projekt zum Delfinschutz auf der Adria im Mai 2010 starten. Ausführliche Informationen sind im vorigen Logbucheintrag zu finden.
Ich würde mich sehr freuen, wenn es möglichst viel Unterstützung gibt. Sehr viel Zuspruch und positive Resonanz zur Idee gab es schon. Nun muss das Projekt mit Leben erfüllt werden. Das heißt konkrete Arbeit zur Vorbereitung des Projektes. Bitte macht mit und macht das Projekt bekannt. Damit wir auch bei den Segeltörns der nächsten Jahre noch Delfine auf der Adria sehen und in ihrer natürlichen Umgebung beobachten können.
Was könnt Ihr tun? Werbung für Teilnehmer und Sponsoren, Geld- und Sachspenden (jeder kleine Betrag hilft uns), Mitarbeit bei der Projektvorbereitung u.v.a.m. Bei Fragen meldet Euch bitte per Telefon unter +49-171-4581880 oder per e-mail: Projektkoordinator Bodo Meyer

Statistik SY „Tiamo“ – 2009

Auch wenn das Wetter zur Zeit in Izola etwas winterlich ist und sogar ein paar Schneeflocken gefallen sind, möchte ich Euch mit ein paar statistischen Informationen in den Sommer zurück holen oder einen Vorgeschmack auf den nächsten Sommer geben, ganz wie Ihr es sehen wollt.

Hier also ein paar Fakten zum Jahr 2009:

• Die Tiamo hat in diesem Jahr insgesamt 2.926,10sm zurück gelegt, das sind 5.419,1 km
Die größte Gesamtstrecke während eines Törn war 216,5sm (401,0km) – vom 22.-29.Mai
Die kürzeste Gesamtstrecke während eines Törn war 89,8sm (166,5km) – vom 18.-25.September
Die durchschnittliche Gesamtstrecke während eines Törn war 127,2sm (235,6km)
Die längste Tagesetappe während eines Törn waren 65,7sm (121,7km) – am 18.Mai von Rovinj nach Venedig
Die kürzeste Tagesetappe während eines Törn waren 2,4sm (4,4km) – am 24.Oktober - durch ganztägiges Trainieren von Hafenmanövern entstanden.
• Es gibt auch „Mehrfachtäter“ . Sascha ist dieses Jahr 3x mitgesegelt (ingesamt schon 5x), Conny und Klaus sind dieses Jahr 2x mitgesegelt, wenn man den Flotillentörn mitzählt waren auch Isolde und Andreas 2x dabei.
Sonnentage: Also die Statistik mit 300 Sonnentagen im Jahr ist mit Sicherheit dieses Jahr wieder bestätigt worden. Sonne pur – man kann fast eine Garantie geben.
Regentage: Ich weiß es wirklich nicht, so wenige jedenfalls, dass das Zählen nicht gelohnt hat. Und ganze Regentage, also Regen ununterbrochen von morgens bis abends gab es keine
Wassertemperaturen: Ab etwa 20.Mai hatten wir 23° bis maximal 29° im August in einer flachen Bucht. Die 23° hielten so bis 11. Oktober. Abbaden war am 27. Oktober, dann schon recht frische Wassertemperatur. Aber auch im August hatten wir in einer wunderschönen Ankerbucht mit kristallklarem Wasser einmal nur 17°C Wassertemperatur (Kaltes Süßwasser trat dort aus)
Jüngster Mitsegler 2009: Lasse vom 31. Juli – 2. August – 7 Jahre
Ältester Mitsegler 2009: Johannes am 11. Juni 2009 – 77 Jahre
Größte gemessene Windgeschwindigkeit: Ihr kennt ja Alle meinen Spruch – ‚Es gibt nur einen Sturm im Jahr – und der war schon‘. Aber irgendeine Crew trifft es ja manchmal eben doch. Dieses Jahr vom 22.-29. Mai. Aber, liebe Mecklenburger, gebt es zu: Ihr habt Rasmus auch ein bisschen zu sehr herausgefordert, oder? Nun ja über die Windstärke die wir vor Rovinj am 27.Mai hatten, schweigen wir diskret. Es war schon ganz ordentlich würde ich sagen – und eine wichtige Erfahrung für Alle die an Bord waren, auch für mich.
Größte Geschwindigkeit unter Segeln: Am 10. September zeigte unsere Logge 9,3 kn (17,2km/h) Das ist mehr als die theoretische Rumpfgeschwindigkeit der „Tiamo“. Eine herrliche Rauschefahrt
Sonstiges:
o Delfine hatten wir sehr oft vor dem Bug oder in der Nähe. Manchmal viele, manchmal weniger. Aber immer faszinierend und einmalig.
o Dieses Jahr war erstmals ein Hund mit an Bord. Der kleine Havaneser Toni fühlte sich sichtlich wohl.
o Regatta: Am 29. Mai nahmen wir an einer Regatta teil, Platz 30 von 52 Yachten in der Gesamtwertung aller Yachten und Platz 4 in unserer Gruppe 13-16m-Yachten, nur ganz knapp um 10 Sekunden hinter unseren österreichischen Freunden von der Ocean Spirit (die übrigens zur Zeit in der Karibik schippern)
o Am 11. Oktober waren wir Zuschauer der „Barcolana“, größte Segelregatta der Welt , vor Triest. Dieses Jahr nahmen knapp 1.500 Yachten teil, die alle zugleich starteten – ein tolles Bild die viele weißen und bunten Segel vor einer traumhaften Landschaft.
o Logbuch der Crew: Es gab viele fleißige Logbuchschreiber, die unsere gemeinsamen Erlebnisse in Wort und Bild dokumentierten. Eine ganz liebe Crew aus meinem Geburtsort Güstrow dichtete sogar ein Lied: „Wer fährt auf der Adria Hin und Her …. Das ist Bodo mit dem Boot und er segelt noch …‘ Ganz lieben Dank dafür noch einmal.
o Musikalisch ging es auf dem einen oder anderen Törn auch zu: Gitarre und Akkordeon waren uns gute Begleiter.
o Am 8. Juli erlebten wir Sir Elton John Open-Air und Live im Amphitheater von Pula. Ein beeindruckendes Erlebnis an einem Sommerabend
o Viele Konobas und Gasthäuser haben wir besucht, Fisch allerbester Qualität gegessen, istrische Weine getrunken – auch kulinarisch kam sicher Niemand zu kurz.
o Die Tiamo in einer Ankerbucht und die untergehende Sonne am Horizont – das haben wir ganz oft erlebt. Dieses Erlebnis ist immer wieder toll und der schönste Abschluss eines Segeltages.
o Tausende Fotos wurden geschossen, viele ganz tolle Schnappschüsse waren dabei, einige sogar stark preisverdächtig. Wie viele Gigabytes mögen es gewesen sein?

Natürlich gäbe es noch viel mehr zu berichten. Ich habe nur ein paar Highlights noch einmal erwähnt. Jeder hat seine ganz persönlichen Erinnerungen.
Wenn Jemand noch etwas zu Hause liegen hat, ein unvollendetes Logbuch o.ä. schickt es mir einfach.

Also das war die Segelsaison 2009.
Natürlich wünsche ich auch an dieser Stelle Allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2010. Bis bald!
 

Rettung der letzten Adria-Delfine –Projektsegeltörn 2010  19.12.2009 
Rettung der letzten Adria-Delfine – Projektsegeltörn im Mai 2010 auf der Adria

Mit diesem Eintrag rufe ich alle MitseglerInnen und alle BesucherInnen der Homepage auf:

Bitte unterstützt unser Projekt zum Schutz der Adria-Delfine

Viele MitsegelerInnen an Bord der „Tiamo“ haben bei unseren Segeltörns bereits frei lebende Adria-Delfine beobachten können. Ein fantastisches Erlebnis, wenn die Delfine ihre Bahn ziehen, vor dem Bug in den Wellen reiten oder Sprünge zeigen. Die Zeit scheint dann stehen zu bleiben. Alle sind ergriffen und sprachlos, wie elektrisiert von der Schönheit und Eleganz der Bewegungen.

Leider ist die Idylle trügerisch. In der Adria leben nur noch etwa 220 Delfine. Sie sind durch den Menschen vom Aussterben bedroht! Fischfang, Umweltverschmutzung und sogar Jagd auf Delfine haben den Bestand von ehemals vielen tausend Tieren dramatisch reduziert.

Seit 1999 arbeitet die deutsche Gesellschaft zur Rettung der Delfine (GRD) mit Tierforschern der Universität Zagreb an dem Projekt „Rettung der letzten Adria-Delfine“.
Langfristiges Ziel ist die Einrichtung von Schutzgebieten für die Delfine. Dazu werden in diesem Projekt Delfinbeobachtungen mit Bestandszählungen und Fotoidentifikation u.a. durchgeführt.

WIR WOLLEN DAS AUSSTERBEN DER LETZTEN ADRIA-DELFINE VERHINDERN UND IHRE LEBENSRÄUME WIRKUNGSVOLL SCHÜTZEN! (GRD)


Der Projektsegeltörn

Auf Initiative der Abteilung Hochseesegeln im Club Maritim Erfurt soll im Mai 2010 konkrete Projektarbeit für den Delfinschutz vor Ort geleistet werden.
Dazu werden Jugendliche auf einer Segelyacht auf der Adria frei lebende Delfine beobachten und verschiedene Aufgaben durchführen, die mit der Gesellschaft zur Rettung der Delfine und den Tierforschern der Universität Zagreb abgestimmt und koordiniert werden.

Hier finden Sie einen Flyer mit weiteren Informationen zum downloaden: Flyer Projektsegeltörn 2010

- Bitte weitergeben -


Projektdaten

Termine

Projektarbeit im Rahmen eines Segeltörns vom 14.Mai bis 21.Mai 2010 auf der Adria
Gemeinsame Projektvorbereitung und –organisation: ab sofort

Teilnehmer (Anmeldungen zur Teilnahme per e-mail an: Projektkoordinator)

6-8 Jugendliche im Alter von 12-25 Jahren.
Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Erwartet werden Engagement und Ideen, und natürlich Interesse am Tier- und Naturschutz.

Finanzierung/Kosten

Die Kosten für das Projekt werden überwiegend durch Sponsoren, Vereins- und öffentliche Zuschüsse getragen. Jeder Teilnehmer soll aber auch einen kleinen Eigenanteil an den Projektkosten übernehmen.
Die Arbeit zur Finanzierung des Projekts läuft gerade – Einige Sponsoren wurden bereits gewonnen. Weitere Ideen sind gefragt – weitere Sponsoren dringend gesucht!

Partner

Abteilung Hochseesegeln im Club Maritim Erfurt
Club Maritim Erfurt
Gesellschaft zur Rettung der Delfine
Tiermedizinische Fakultät der Universität Zagreb
Marinekameradschaft Erfurt e.V. 1886/1992

Kontakt

Projektkoordinator: Dr. Bodo Meyer
Tel. 036926-72693 oder 0171-4581880 oder per e-mail an Projektkoordinator

Oder per e-mail
Abteilung Hochseesegeln im Club Maritim Erfurt

Oder per e-mail
Club Maritim Erfurt

Macht bitte mit!
Teilnehmer und Sponsoren werden dringend gesucht!
Gebt die Informationen weiter !


Jede Unterstützung ist wertvoll und bringt uns dem Ziel näher. Bitte nehmt dazu einfach per e-maik Kontakt auf
Projektkoordinator  

Logbucheintrag Nr. 32/2009 vom Mittwoch, 4.November 2009  04.11.2009 
Mittwoch, 4. November 2009, 1700 BZ Aktuelle Position der „Tiamo“: 45°32,1'N 013° 39,1'E (Izola),

Logbucheintrag des Skippers:

Ich sitze am Schreibtisch zu Hause und erinnere mich an die vergangene Woche an Bord.
Drei SeglerInnen haben ein Intensiv-Skippertraining absolviert. Es war sicher hart und es gab so manches „Aha-Erlebnis“, aber ich denke es hat Alle voran gebracht. Sascha hat am Sonnabend in Portoroz seine SKS-Praxisprüfung erfolgreich bestanden – Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg beim skippern und weiteren Sammeln von Erfahrungen. Darauf gab es am Steg gleich ein Gläschen Sekt Sekt am Steg (1) , Sekt am Steg (2) , und abends eine nettes Dankeschön-Essen von Sascha für die Crew.


Die Segelsaison ist für dieses Jahr nun wieder beendet, die „Tiamo“ liegt winterfest gemacht in Izola.
Der letzte Törn 2009 endete am Sonntag Morgen. Die Crew ging um 0800 von Bord. Dann ging es noch einmal an die Arbeit: Alles verstauen und winterfest herrichten. Vieles mit nach Hause nehmen, Pläne für die Winterarbeiten noch einmal durchgehen, Maße für die eine oder andere Verbesserung abnehmen usw.. Hoffentlich Nichts vergessen?!

Nun wartet wieder viel Arbeit zu Hause. Die Vorbereitungen für die Saison 2010 laufen bereits.
Im Winter wird das Logbuch sicher etwas ruhen. Neuigkeiten werde ich auf der Seite News mitteilen.
Also bitte immer mal schauen, ich habe schon so einige Gedanken und auch einige langfristige Planungen, die sicher für den Einen oder den Anderen interessant sein könnten.

Herzlichen Dank an alle die in diesem Jahr mitgesegelt sind. Vielleicht auf ein Wiedersehen an Bord der „Tiamo“? Es würde mich sehr freuen, weil die Crews in einer gemeinsamen Segelwoche sehr zusammen wachsen und viele gemeinsame Erlebnisse den Urlaub an Bord prägen. Wenn dazu noch das Wetter passt, wie ja fast immer, dann steht einem nahezu perfekten Urlaubserlebnis Nichts im Wege.
Die überaus positive Resonanz, viele liebe SMS und mails, die von der Begeisterung für das Meer, das Segeln sowie Land und Leuten sprechen, sind ein wunderbares Dankeschön für mich.

Also auf ein Neues im Jahr 2010! 

Logbucheintrag Nr. 31/2009 vom Dienstag, 27.Oktober 2009  28.10.2009 
Dienstag, 27. Oktober 2009, 1330 BZ Aktuelle Position: 45°32,3'N 013° 37,4'E (vor Anker), Wetter: Temperatur: 26,5°C, wolkenlos, leichter Wind aus NE, leicht bewegte See,

Logbucheintrag des Skippers:

Mittagspause vor Anker. Wir essen an Deck. Bei strahlendem Sonnenschein und über 26°C. Für Ende Oktober sicher nicht schlecht.
Wir haben gerade gebadet. Zugegeben ist das Wasser schon recht frisch. Aber das Abbaden wollten wir uns nicht nehmen lassen. Gestern waren Conny, Klaus und ich schon mal schwimmen. Heute hat sich auch noch Sascha getraut. Vielleicht ist es ja doch nicht Abbaden, denn wir haben noch mehrere Chancen an den nächsten Tagen. Die Wettervorhersage verspricht jedenfalls bis zum Wochenende Sonne und leichten Wind.
Die Crew dieser Woche: Conny, Klaus und Sascha sind zum Skippertraining an Bord. Ich kümmere mich gemeinsam mit Ramona um die Organisation.
Wir haben ein straffes Trainingsprogramm. Conny und Klaus sind auf „Weiterbildung“, Sascha bereitet sich auf seine SKS-Praxisprüfung vor. Trotzdem bleibt Zeit zur Entspannung und für Spaß an Bord. Es wird wie immer sehr viel gelacht. Conny schreibt wieder Logbuch (wer mal eine Leseprobe von Conny haben möchte siehe ganz oben auf dieser Seite, dort ist das sehr interessante Logbuch eines Junitörns nach Venedig zum downloaden bereit gestellt).

Sonnabend haben wir für „Aufsehen“ in Piran gesorgt. Wir legten nachmittags im Stadthafen an und ließen uns den von Conny mitgebrachten selbst gebackenen Christstollen schmecken. Bei strahlendem Sonnenschein an Deck, dazu weihnachtliche Musik aus den Lautsprechern, so dass die vielen Spaziergänger an der Pier doch schon etwas irritiert schauten. Auch Sascha schmunzelte so in sich hinein und gestand uns dann, dass Weihnachtsmusik gar nicht sein Ding sei.
Zurück von Piran nach Izola ging es dann gegenan. Wir kreuzten bei 5-6 Bft gegen eine schöne Welle in die Dunkelheit hinein. Beim Anlegen um 1735 sahen wir dann schon alle Lichter von Izola und haben dadurch auch noch eine Ansteuerung bei Dunkelheit so nebenbei mit trainiert.
Nun heisst es gleich wieder Anker auf. Für heute Nachmittag steht das MOB-Training auf dem Programm.

Ganz liebe Grüße an Andrea und Michael, wir denken auch hier gern an unserem gemeinsamen Törn. Ihr wisst ja es ist hier manchmal „wie in Gera in der Straßenbahn“ (oder noch ein bisschen schöner).


Fotos


Wir essen Christstollen ,

Kreuzkurs vor dem Sonnenuntergang ,

Abbaden 2009? ,

Conny an der Vorleine ,

Conny und Sascha haben die Lage unter Kontrolle ,
 

Logbucheintrag Nr. 30/2009 vom Sonntag, 11.Oktober 2009  11.10.2009 
Sonntag, 11. Oktober 2009, 1100 BZ Aktuelle Position: 45°35,9'N 013° 40,7'E (Am Regattafeld Barcolana 2009), Wetter: Temperatur: 23,5°C, wolkenlos, leichter Wind aus NE, leicht bewegte See,

Logbucheintrag des Skippers:

Barcolana 2009 – die größte Regatta im Mittelmeerraum (oder sogar weltweit) findet heute statt. Punkt 1000 BZ startete das Feld der 2.000 Yachten mit einem Böllerschuss.
Wir liegen am Rande des Regattafelds mit vielen anderen Yachten als Zuschauer und bestaunen das riesige Feld der Segelyachten. Das Wetter ist fantastisch – Sonne und leichter Wind. Am Rande des Regattafelds ist ein Gedränge wie bei der Regatta selbst. Es geht um den Platz in der ersten Reihe (für Fotos und Videos). Immer wieder müssen die Schiffe von Hafenamt und Polizei die Yachten der Zuschauer zurück drängen. Wir halten uns ganz gut und sind vorn dabei. Dann aber sind wir fast im Regattafeld – durch eine Winddrehung können die Yachten nach Rundung der Leetonne nicht aufkreuzen wie geplant und müssen Richtung Zuschauer segeln. Wir haben es schon früh gesehen und weichen so gut es geht aus. Trotzdem sind wir den Yachten ganz nah – ein tolles Erlebnis.
Die Regatta ist auch ein riesiges Medienspektakel – Live-Bilder aus mehreren Hubschraubern und Schiffen. Die Hubschrauber stehen über unserem Mast. Barcolana-TV sendet live.
Für Interessenten hier ein Link zur homepage der Barcolana: http://www.barcolana.it/


Fotos Barcolana 2009


Originelles Zuschauerboot ,

Barcolana 1 ,

Barcolana 2 ,

Barcolana 3 ,

Barcolana 4 ,

Abendstimmung in Izola ,
 

Logbucheintrag Nr. 29/2009 vom Donnerstag, 08.Oktober 2009  09.10.2009 
Donnerstag, 8. Oktober 2009, 1835 BZ Aktuelle Position: 45°32,1'N 013° 39,1'E (Marina Izola, Liegeplatz H42), Wetter: Temperatur: 25,1°C, wolkenlos, windstill, leicht bewegte See,

Logbucheintrag des Skippers:

Vor einer halben Stunde haben wir wieder in Izola angelegt. Das war dieses Mal etwas ganz Besonderes: Wir fuhren unter vollen Segeln in den Hafen. O.k. das habe ich schon mit der einen oder anderen Crew gemacht. Aber dieses Mal mit dem Seemannslied „Rolling home“, auf dem Schifferklavier gespielt. Das war der absolute Höhepunkt. Siegfried bereitete uns dieses unvergessliche Erlebnis und spielte vom Ankerplatz bei Piran bis zum Anlegen in Izola die schönsten Seemannslieder. Die „Tiamo“ glitt dabei unter Segeln gen Izola.(Video zum downloaden, ca. 4 MB: Siegfried am Akkordeon – die Tiamo unter Segeln )

Weitere Besonderheit: Es war die Crew mit dem bisher höchsten Durchschnittsalter bei einem Wochentörn - 70 Jahre!!! Hochachtung und Respekt. Ja ich weiß liebe Oldenburger, Ihr ward im Durchschnitt noch etwas älter bei Eurem Tagestörn. Für eine ganze Woche liegt der Altersrekord nun aber bei der Thüringer Crew. Aber es war zumindest auch eine echte Hamburger Deern dabei. Deike, eine begeisterte Seglerin genoss es nach einigen Jahren mal wieder richtig zu Segeln, eine Freude zu sehen, wie viel Spaß sie hatte.
Auch bei Rasmus hatten wir einen Stein im Brett – die ganze Woche sehr schönes Spätsommerwetter. Temperaturen über 25°C, Wasser noch so 23°C. Mehr kann man eigentlich nicht bekommen.
Rundum eine schöne Woche, die leider auch wieder zu schnell zu Ende ging. Heute Abend wollen wir den Törn mit einem gemeinsamen Essen in Izola ausklingen lassen

Fotos:


Auf dem Tartini-Platz in Piran ,

Kurs Izola ,
 

Logbucheintrag Nr. 28/2009 vom Sonntag, 04.Oktober 2009  04.10.2009 
Sonntag, 4. Oktober 2009, 1105 BZ Aktuelle Position: 45°11,4'N 013°34,1'E (Kurs Rovinj), Wetter: Temperatur: 24,2°C, wolkenlos, windstill, spiegelglatte See,

Logbucheintrag des Skippers:

Wir motoren gerade südwärts Richtung Rovinj. Das soll heute unser Etappenziel sein. Beim Ablegen hatten wir noch guten Segelwind, machten fast 7kn Fahrt. Dann schlief der Wind aber bald ein und die Dieselfock musste angeworfen werden.
Die neue Crew aus Thüringen, das sind Deike und Jörg, Bernd, Siegfried und Hans, haben gestern ihren Einstand super absolviert. Nach der obligatorischen Sicherheitseinweisung ging es gegen Mittag auf See. Nicht ganz freiwillig haben wir dann gleich vor Izola das MOB-Manöver trainiert. Es war für die Crew ein „Aha-Erlebnis“ zu sehen, wie schwer es ist den „Dummy“ an Bord zu bekommen.
Beim Auslaufen war noch etwas Bora, aber der Wind flaute dann schnell ab und wir hatten Super-Segelwetter. Sonne pur – ca. 24°C, leichter Wind. Was will man im Oktober mehr! Segeln vom Feinsten und Entspannung pur. Vor Piran fanden mehrere Regatten statt (RC 55). Wir hatten „Logenplätze“ und konnten die Crews sehr gut beobachten.
Gegen 1800 BZ kamen wir in Novigrad an, haben an Bord gegessen – leckere Cevapcici.
Dann folgte ein sehr gemütlicher Abend an Bord. Siegfried spielte Akkordeon, es wurde viel erzählt. Zu späterer Stunde würdigten wir den Tag der deutschen Einheit mit einem Gläschen Sekt, Hans hielt eine kleine Rede und jeder steuerte noch eine kurze persönliche Geschichte oder ein Erlebnis zur Einheit bei.
Ein wunderbarer Abend!

Sonntag, 4. Oktober 2009, 1230 BZ Aktuelle Position: 45°08,6'N 013°35,1'E (vor Anker an der Insel Lunga), Wetter: Temperatur: 26,1°C, wolkenlos, windstill, spiegelglatte See,

Wir liegen in der Mittagssonne an der Insel Lunga. Alle dösen vor sich hin. Gerade war die Crew schwimmen und schnorcheln. Das Wasser ist noch herrlich warm. Das ist im Oktober doch noch etwas! Wir warten auf Wind, denn wir wollen gern noch etwas segeln. Sieht im Moment nicht danach aus, dass Rasmus uns eine kleine Brise schickt. Obwohl wir ja nach altem Brauch Rasmus geopfert haben. Bis Rovinj ist es aber nicht mehr so weit, notfalls also wieder per Dieselfock.

Hier wieder einige Fotos:


Regatta der RC 55 vor Piran ,

Deike und Jörg genießen das Segeln ,

Siegfried im Cockpit ,

Bernd auf dem Vorschiff ,

Hans relaxt nach dem Schwimmen ,

Die Crew auf dem Weg nach Rovinj ,

Einlaufen in Rovinj unter vollen Segeln ,

 

Logbucheintrag Nr. 27/2009 vom Mittwoch, 01.Oktober 2009  02.10.2009 
Mittwoch, 1. Oktober 2009, 1700 BZ Aktuelle Position: 45°19,0'N 013°33,4'E (Novigrad), Wetter: Temperatur: 29,2°C, wolkenlos, windstill, spiegelglatte See, sehr diesig, morgens teilweise Nebel

Logbucheintrag des Skippers:

Wir haben wettermäßig eine super Woche erwischt. Alle Tage Sonne. Temperaturen zwischen 25° und 29°. Wasser 23° bis 24°C. Wir waren jeden Tag schwimmen. Dieser Bericht soll natürlich Niemanden zu Hause ärgern, aber vielleicht Interesse und Mut zu einem Spätsommertörn wecken. Es ist kaum zu glauben, dass wir ab heute im Monat Oktober sind. Wir – das sind außer mir noch Isolde und Andreas aus Weimar. Leider hat sich kein weiterer Mitsegler gefunden und so genießen wir die Ruhe, schippern ganz gemütlich. Isolde und Andreas waren voriges Jahr im Oktober schon dabei und dieses Jahr im Mai mit eigenem Schiff beim Flottillensegeln. Wir kennen uns also gut, beide skippern diese Woche öfter und dafür sitze ich dann an Deck oder „fiere selbständig die Schoten“ (Insider).
Die beiden Mitsegler haben sich keine große Strecke für diese Woche vorgenommen. Ging auch nicht, weil der Wind überwiegend schwach wehte.
Delfine hatten wir gleich am zweiten Tag, dieses Mal vor Rovinj. In der Nachsaison sind sie hier wieder anzutreffen, während sie im Juli und August diese Gegend eher meiden. Zählen konnten wir sie nicht genau, es waren aber mindestens 10 Delfine.
Dienstag waren wir in Porec im Stadthafen – wunderbar, nicht mehr überlaufen wie im Sommer. In Porec waren wir abends in einer Vinothek und haben sehr guten Wein genossen.
Nun wird es Zeit für das Käpt’ns-Dinner, also schließe ich den Bericht für heute ab.

Hier wieder einige Fotos:


Stadtpier in Porec ,

An der Boje in Novigrad ,

Abendstimmung ,

Anlegeradler in Rovinj ,

 

Logbucheintrag Nr. 26/2009 vom Mittwoch, 23.September 2009  25.09.2009 
Mittwoch, 23. September 2009, 1800 BZ Aktuelle Position: 44°26,3'N 013°31,0'E (Marina Umag), Wetter: Temperatur: 24,2°C, wolkenlos, windstill, spiegelglatte See

Logbucheintrag des Skippers:

Kleine Vorbemerkung für alle, die ab und zu mal auf der Logbuchseite landen:

Ab sofort sind alle Einträge nachzulesen. Auf Wunsch vieler Mitsegler wurden auch die „alten“ Logbucheinträge aktiviert. Wer also in der kalten Jahreszeit gern noch einmal zurück schaut, kann das nun machen.


Die Crew ist in Umag zum Shoppen. Ich bin heute mal an Bord geblieben, weil Einiges an Arbeiten an Bord zu erledigen ist. Nichts Dramatisches, aber es braucht etwas Zeit.
Die Crew dieser Woche: Heike und Steffen aus Kleinromstedt sowie Marion und Wilfried aus Oßmannstedt haben eine super Sommerwetter-Woche. Nachdem sie schon vorige Woche auf Krk etwas vorbräunen waren, ging es Freitag an Bord. Das Wetter meint es wirklich gut mit uns. Sonne satt, dafür aber wie so oft dann wenig Wind. Heute ging gar Nichts: die Adria war spiegelglatt und Wind Null. Probiert haben wir es dennoch mal kurz, die Logge zeigte gerade mal 1kn Fahrt. Das war dann doch zu wenig, denn heute war für die Frauen Shopping in Umag geplant. Dazu wollten wir ja nicht erst im Dunkeln ankommen. Diese Woche gab es auch schon fast Alles zu erleben, was man so auf einer Segelyacht haben kann (außer Sturm): guten Segelwind, Ankerbuchten, Baden und Schnorcheln, Relaxen in allen Formen und Lagen, Delfine – wir beobachteten 2 Delfine vor Rovinj – viel Spaß, nette Lokale mit leckerem Fisch und, und, und. Auch die lustigen Erlebnisse an Bord blieben nicht aus, aber das sind Alles „Insider“ und da wird Nichts verraten. Die 4 Thüringer haben auch Dinge gemacht, die sie sich eigentlich gar nicht vorstellen konnten: in den Ankerbuchten morgens 0730, Lufttemperatur noch recht frisch, schwimmen zu gehen und das auch noch toll zu finden.

Hier wieder einige Fotos:


“Wolkengemälde“ ,

Ankerbucht ,
 

Logbucheintrag Nr. 25/2009 vom Donnerstag, 10.September 2009...  10.09.2009 
Donnerstag, 10. September 2009, 0800 BZ Aktuelle Position: 44°26,3'N 013°31,0'E (Marina Umag), Wetter: Temperatur: 22,6°C, wolkig, Mässiger Wind aus NE, schwach bewegte See

Logbucheintrag des Skippers:

Der Segeltörn mit Iris und Stephan aus Reisdorf und Ingrid und Bernd aus Stobra geht langsam zu Ende. „Schade“ höre ich wie so oft, wenn wir auf den letzten Seemeilen bis zum Heimathafen Izola unterwegs sind. Aus den Neulingen vom letzten Freitag sind Profis geworden. Fender, Webleinenstek, Anlegen, Ablegen mit eindampfender Vorspring, Schoten fieren, Segel reffen, „Über die Fock“, Fall durchsetzen usw. sind keine Fremdworte mehr.
Der Crew wurde von Rasmus Einiges abverlangt. Der Windgott hat es sehr gut mit uns gemeint. Mehr oder weniger ohne Unterbrechung hatten wir die ganze Woche Bora. Dabei wehte es mit 7-8 Bft und mehr. Wir rauschten mit über 9kn durch die Wellen. Viele nette Hafenstädte haben wir gesehen: Novigrad, Rovinj, Funtana, Umag und lecker Fisch und andere Spezialitäten gegessen.
Natürlich kam das Sonnenbaden und relaxen auch nicht zu kurz.
Eine sehr abwechslungsreiche Woche, mit viel Spaß und Erholung an Bord.


Fotos:


Sicherheitseinweisung ,

Co-Skipper “Käpt’n” Stephan und „Touri“ Bernd ,

„Grillteufel” Bernd in der Kombüse ,

Starclipper vor Rovinj ,

Ingrid und Iris mit Bernd beim Stadtbummel in Rovinj ,
 

Logbucheintrag Nr. 24/2009 vom Dienstag, 01.September 2009  03.09.2009 
Dienstag, 01. September 2009, 1845 BZ Aktuelle Position: 44°52,4'N 013°50,7'E (Marina Pula), Wetter: Temperatur: 29,9°C, wolkenlos, Schwache Brise aus West, schwach bewegte See

Logbucheintrag des Skippers:

Ein toller Schnappschuß von Mike: Die Crew spiegelt sich im klaren Adriawasser und vor dem Bug ziehen die Delfine: Delfine ,

Der Tag könnte die Überschrift „Delfine, Delfine“ erhalten. Heute sahen wir in der Kvarner Bucht gleich dreimal welche. Dazu noch bei bestem Wetter für Delfinbeobachtung, also Sonnenschein, spiegelglatte See. Gegen 1100 Bordzeit entdeckte ich sie. Alle an Bord waren beim Auftauchen der Delfine fasziniert. Wir beobachteten die Delfine eine Dreiviertelstunde und sahen sehr viel: Bugwellenreiten, springende und fast wie Kinder tollende Delfine. Es sind meist die Jungtiere die sehr übermütig springen, Saltos vorführen oder rücklings aus dem Wasser springen. Es gelangen wieder tolle Fotos und Videos.
Heute Abend liegen wir in der Marina Pula. Die Crew ist auf Landgang und möchte das Amphitheater besuchen und durch die Altstadt bummeln. Da ich schon einige Male hier war, habe ich das Kochen des Abendessens übernommen: Wenn Alles klappt gibt es Bandnudeln mit Thunfisch an Zucchini-Gemüse.
Die bisherigen Törntage waren erlebnis- und abwechslungsreich. Sonnabend war Gewittersturm vorhergesagt. Wir blieben deshalb in der Nähe und legten abends in Izola an. Das/die Gewitter kamen dann auch abends mit Regen und Abkühlung. Sonntag hatten wir dann morgens eine nette kleine Bora mit etwa 7 Windstärken. Da der Wind im Tagesverlauf abflauen sollte und wir außerdem nach Kap Savudrija unter Land segeln würden, entschlossen wir uns zu starten. Bis Piran hatten wir dann die 7 Bft und doch erhebliche Wellen, die den Mitseglern Annika und Mike aus Leipzig/Hildesheim, Bernhard aus Wandersleben und Christian aus Erfurt sowie Frank aus Weimar. Alles abverlangten. Aber: Feuertaufe mit Bravour bestanden! Nachmittags wurde es dann wesentlich gemütlicher, aber immer noch sehr guter Wind zum Segeln. Wir kamen gut voran und legten abends in Rovinj an. Natürlich haben wir dort lecker Fisch gegessen und sind anschließend durch Rovinj gebummelt.

Gestern, Montag, ging es dann über den Kvarner Richtung Lubenice. Dort erlebten wir die Blaue Grotte in der Abendsonne und allein, kein Touri-Ansturm wie es tagsüber im Sommer normal ist. Leider konnten wir wegen des böigen Windes nicht über Nacht in der Bucht bleiben und verholten uns noch etwas weiter nordwärts in eine besser geschützte Bucht.
Besonders Ereignis vom Montag: Um 0930 Bordzeit erreichte die „Tiamo“ die Marke von 2.222,2 sm in diesem Jahr. Darauf gab es ein Gläschen Sekt für alle.

Fotos:


Die Crew kurz vor dem Ablegen in Izola ,

Christian in „action“ ,

Frachter vor Pula ,

Rovinj am Abend ,

Vor Anker an der Blauen Grotte ,

Delfine 1 ,

Delfine 2 ,

Amphitheater in Pula ,


Video:

Hier ein noch kleines Video unserer Delfinbeobachtung vom 1.September 2009 zum downloaden (ca. 4 MB): Delfin, Delfine, Delfine
 

Logbucheintrag Nr. 23/2009 vom Donnerstag, 27.August 2009  27.08.2009 
Donnerstag, 27. August 2009, 1445 BZ Aktuelle Position: 45°31,8'N 013°34,5'E (vor Anker bei Piran), Wetter: Temperatur: 33,5°C, wolkenlos, Schwache Brise aus West, schwach bewegte See

Logbucheintrag des Skippers:

Wieder einmal ist ein Törn schon fast vorbei. Ein letztes Mal fällt der Anker zum Baden und Kaffetrinken, diesmal mit selbstgebackenem Zitronenkuchen. Die Crew badet und genießt es noch einmal richtig.
Das ist für mich ein ganz besonderer Törn: Meine Tochter Katrin + Christian und mein Sohn Martin + Anne sowie Yvonne und Achim (Freunde von Katrin und Christian) sind an Bord. Freue mich sehr, dass wir hier ein bisschen Zeit haben.
Die Erlebnisse dieser Woche sind wie bei allen Törns sehr vielfältig, die Begeisterung groß. Besonders die Tierwelt hat es Allen angetan. Es wurde viel geschnorchelt und dabei unter Wasser fotografiert, viele Pflanzen und Seetiere beobachtet. Das super klare Wasser haben wir natürlich auch gehabt. Dazu traumhafte Buchten, wir mit unserer Yacht ganz allein vor Anker (siehe Foto unten). Ein herrlicher Sternenhimmel, die Milchstraße. Es gab auch Segelwind – nicht zu viel und nicht zu wenig. So dass wir gut vorankamen. Es wurde viel gelacht, UNO gespielt, erzählt.
Leider sahen wir keine Delfine, ausgerechnet diese Woche. Wir trösten uns damit, dass sie bestimmt in der Nähe waren, wir sie nur nicht sahen. Interessant auch noch ein anderes Erlebnis: Wir begannen die Woche mit 29°C Wassertemperatur – keine Abkühlung mehr – dann aber der Schock: an der Insel Cres gab es eine Bucht mit nur 17°C – trotzdem waren wir natürlich im Wasser. Über das Wetter müssen wir nicht reden – wie immer Sonnenschein pur.
Die Crew hat natürlich Alles bestens gemeistert, was an Aufgaben auf sie zu kam. Katrin hat wieder ein bisschen weiter als Co-Skipper trainiert und alleine Manöver gefahren, an- oder abgelegt – klappte super.
Zu vermelden gibt es noch eine gestrandete Segelyacht an der Südspitze Istriens, die wir am 25.08.09 sahen. Wir wissen nicht wann und welche Umstände dazu führten. Wir haben jedenfalls nichts über Funk dazu empfangen. Hoffentlich ist der Besatzung nichts passiert.


Fotos:


Einsame Ankerbucht an der Insel Cres ,

In der blauen Grotte ,

Badespaß ,

Am Zollsteg in Umag ,

Abendstimmung in Rovinj ,

Gestrandete Segelyacht bei Rt. Kamenjak ,

Abendlicher Bummel durch Rovinj

Logbucheintrag Nr. 22/2009 vom Donnerstag, 20.August 2009  20.08.2009 
Donnerstag, 20. August 2009, 1910 BZ Aktuelle Position: 45°32,3'N 013°37,5'E (vor Anker bei Izola), Wetter: Temperatur: 32,5°C, wolkenlos, Schwache Brise aus West, schwach bewegte See

Logbucheintrag des Skippers:

Wir liegen dicht bei unserem Heimatliegeplatz Izola vor Anker. Matthias kocht, die anderen relaxen. Gerade haben Sieglinde und Karla wieder einige tolle Fotos herausgesucht. Es gibt doch noch einige Neuigkeiten dieses Törns zu vermelden. Also: gestern Abend in der Marina Funtana gab es lieben Besuch der Crew Steffi, Charly, Michel, Lasse und Bordhund Toni. Toni ging sofort wieder über die Gangway und schnurstracks den Niedergang hinunter in den Salon.

Heute früh legten wir in Funtana nur schnell ab um vor der Marina den Anker zu werfen, schwimmen zu gehen und dann an Deck zu frühstücken. Weiter ging es da nur unter Motor, vorerst. Erster Höhepunkt war dann Matthias im Mast. Er hat dabei tolle Fotos gemacht. Zweiter Höhepunkt dann unser Fotoshooting. Karla und Sieglinde im Beiboot – die Männer machten Segelmanöver. Und absoluter Höhepunkt: Kurz vor dem Anlegen in Piran sahen wir Delfine. Immer wieder kamen sie an den Bug und hatten Spaß dabei. Die Crew war begeistert und auch hier gelangen tolle Fotos, wie man unten sieht.

Gerade gab es noch einen weiteren Höhepunkt, wahrscheinlich nicht zu toppen: Die Crew hat als Dankeschön für die Woche an Bord ein kleines Lied gedichtet mit der Melodie „Bodo mit dem Bagger“ und dies gerade gesungen. Super … Dankeschön an die Crew. Wird wie Vieles andere in die Törngeschichte der „Tiamo“ eingehen.


Fotos:


Bordhund Toni ,

Charly, Lasse und Michel ,

Die Tiamo unter Segeln ,

Foto aus dem Masttopp ,

Karla und Sieglinde wählen Fotos aus ,

Delfine ,

Noch einmal Delfine ,
 

Logbucheintrag Nr. 21/2009 vom Mittwoch, 19.August 2009  19.08.2009 
Mittwoch, 19. August 2009, 1750 BZ Aktuelle Position: 45°10,7'N 013°35,8'E (Marina Funtana), Wetter: Temperatur: 36,4°C heiß !!!, wolkenlos, Schwache Brise aus Südwest, schwach bewegte See

Logbucheintrag der Güstrower Crew:

Für uns war es eine völlig neue Erfahrung mit dem Segeln: Ein ohne Zeitbegrenzung erlebtes freies Spiel der Kräfte von Wind und Meer. Wie klein ist man da als Mensch!?
Roberts eigenwillige Schlafgewohnheit mit geschlossenen Luken musste er für diese Zeit abändern – sonst wäre er erstickt bei 28 Grad Nachttemperatur. Viel Trinken war angesagt. Nach mehr als 200 Liter Küstenschorle (stilles Wasser aus der PET-Flasche) rettete uns Sieglindes Pfefferminzgebräu. Wir mussten alle die Segelkommandos erlernen. Satz des Tages: „Das machen wir gleich noch mal“ (Matthias). Ronald geht in die Törngeschichte ein mit seinem selbst kreierten Begriff: „Flachtonne“ (statt Untiefentonne). Das köstliche Fisch-Essen in Rovinj mit Triglia, Seezunge und Barsch in Salzkruste werden wir nicht vergessen. Wort des Tages: Schwimmtier (Delfin). Roberts Erfindungsreichtum, beim Camping erprobt, behält Bodo sicher in Erinnerung. Er füllte mit zu kurzem Schlauch den leeren Wassertank mit Hilfe einer leeren Plastikflasche auf. Karla war unsere Steuerfrau – sie wurde vom Skipper mehrfach gelobt und steuerte die Tiamo sicher auf Kurs. Geräusch des Törns: Das Rasseln der Ankerkette.
Unser Resümee: Erstaunen von der unberührten Natur der kroatischen Küste und tollen Fotomotiven.

Abendlicht ,

Rauschefahrt ,

Ronald beim Grillen ,

Eis, Eis ,

Robert in konzentrierter Aktion ,

Flaggenwechsel durch Matthias ,

Wegzehrung nach Besuch des Restaurants „Pastrik“ ,

Tiamo ,

Fotomotiv ,

Seitliches Anlegen in Piran am Polizeiboot ,
 

Logbucheintrag Nr. 20/2009 vom Mittwoch, 19.August 2009  19.08.2009 
Mittwoch, 19. August 2009, 1240 BZ Aktuelle Position: 44°55,0'N 013°42,2'E (Kurs auf Leuchtturm Ivan Napucini), Wetter: Temperatur: 33,5°C, wolkenlos, Schwache Brise aus Südwestl, schwach bewegte See

Logbucheintrag des Skippers:

Vorletzter Törntag für die Güstrower Crew Karla, Robert , Matthias, Sieglinde und Ronald. Wir tuckern mit der Dieselfock die istrische Westküste entlang gen Norden und warten auf Wind. Nach zwei Tagen in Ankerbuchten müssen wir heute mal in einen Hafen. Es muss frischer Proviant eingekauft werden. Mal sehen ob es noch etwas Wind gibt. Ganz haben wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Gestern sah es auch gar nicht so aus, aber nachmittags um 1500 BZ kam schöner Segelwind, so 4 Bft, zeitweise knapp 5. Damit legten wir richtig los und die „Tiamo“ machte auf der Kreuz über 7kn Fahrt. Auch die wieder ausgerufene Privatregatta konnte dank perfekter Wendentechnik der Crew gewonnen werden. Abends gab es dann Kapitänsdinner in einer ruhigen Ankerbucht, anschließend noch Nachtbaden – mit fluoreszierendem Plankton. Außerdem sternenklarer Himmel – Milchstraße und Sternschnuppen satt. Einfach herrlich.
Gestern Morgen besuchten wir die Bucht U Zanja an der Insel Cres. Anfangs gab es einige Fragen der Crew, warum ich denn nach dem Frühstück etwas drängelte um dort den Anker zu werfen. Wir kamen an, schwammen in die Blaue Grotte. Ab 1100 BZ war es dann Allen klar – die Touri-Boote kamen an. Menschenmassen in der Bucht, die Boote ankerten so dicht bei uns, dass wir aufpassen mussten uns nicht zu berühren. Naja wir konnten vorher noch die Ruhe genießen und machten uns dann mittags wieder auf den Weg.

Bin gespannt auf die Fotos der Crew - drei richtige Spezialisten in der digitalen Fotografie sind an Bord und auf Motivsuche. Ich denke sie haben viel gesehen und auf Fotos festgehalten. Noch haben wir aber nicht geschaut, es ist also noch spannend.

Hier wieder einige Fotos unseres Törns:


Sieglinde und Matthias auf Motivsuche ,

Die Crew auf der Kante bei der „Regatta“ ,

Ansturm der Touristen an der Blauen Grotte ,

Sonnenaufgang an der Südspitze Istriens ,
 

Logbucheintrag Nr. 19/2009 vom Mittwoch, 12.August 2009  13.08.2009 
Mittwoch, 12. August 2009, 1100 BZ Aktuelle Position: 45°32,3'N 013°37,4'E (vor Anker westlich von Izola), Wetter: Temperatur: 31,5°C, wolkenlos, windstill, spiegelglatte See

Logbucheintrag des Skippers:

Freitag abend kamen die „Schnupper-Segler“ Juliane und Falko aus Apolda sowie Thomas und Sohn Maximilian aus Gräfelfing (mit Thüringer Wurzeln) in Izola an. Für 2 Tage bezogen sie ihre Kabinen an Bord. Begrüßt wurden sie mit Gewitter in der ersten Nacht, nachdem wir abends lecker Cevapcici gegrillt hatten. Beim Gewitter war es mit den geschlossenen Luken schon ganz schön hart – die Schwüle unter Deck war kaum auszuhalten. Morgens dann wieder schönes Wetter und wir legten nach gemütlichem Frühstück ab. Es ging bei sehr wenig Wind unter Segeln und teilweise Motor Richtung Piran. Dort meisterte die Crew die erste Herausforderung – in einer Lücke rückwärts anzulegen, die schmaler war, als unsere Tiamo breit ist. Aber mit Schieben der Nachbaryachten passte es dann doch, Fender knirsch an den Bordwänden. Die Autofahrer mit Parkplatzproblem haben es da nicht so gut wie wir. Trotz Wärme bzw. Hitze bummelte die Crew durch die schöne Altstadt von Piran. Juliane und Falko waren sogar bis zur Stadtmauer hoch (siehe Foto unten).

Die zweite Nacht an Bord war dann temperaturmäßig wesentlich angenehmer – leider morgens dann aber 0,0 Wind. Also motorten wir erstmal bis zur Ankerbucht westlich von Izola. Beiboot klar und ab an Land. Dann kam doch noch eine kleine Brise und wir segelten noch etwas. Aber der Wind schlief bald wieder ein. Juliane ging als Windausguck noch in den Mast, aber es half nichts. Der Törn endete Mittwoch Nachmittag bei Kaffee und Kuchen an Bord.

Hier wieder einige Fotos unseres Törns:


Freitag abend nach Ankunft – Grillen in Izola ,

Badestopp ,

Blick von der Stadtmauer in Piran ,

Steuerfrau Juliane und Ausguck Max ,

Juliane bereitet sich für den Ausguck im Masttopp vor ,

Juliane am Mast

Logbucheintrag Nr. 18/2009 vom Sonntag, 9.August 2009  10.08.2009 
Sonntag, 9. August 2009, 1310 BZ Aktuelle Position: 45°31,8'N 013°34,5'E (vor Anker nördlich von Piran), Wetter: Temperatur: 31,5°C, wolkenlos, windstill, spiegelglatte See

Logbucheintrag des Skippers:

Die Crew der Güstrower Segler, Vater Olaf mit den beiden Söhnen Benjamin und Maximilian hatten sich Wind bestellt, weil sie leidenschaftliche und sportliche Segler sind. Benjamin war in seiner besten Cadet-Zeit sogar Deutscher Meister. Also musste ich alle Kontakte spielen lassen, damit wir auch Wind kriegen. Bis auf den heutigen letzten Törntag hat das auch recht gut geklappt. Wir waren diese Woche ca. 190sm unterwegs, davon 126sm unter Segeln. Einmal gab es sogar 6-7 Bft, das hat den Seglern natürlich Riesenspaß gemacht. Dazu Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen um und etwas über 30°C. Dafür sahen wir leider keine Delfinflosse. Auf der Kvarner Bucht hatten wir auch zu schlechte Sicht durch die Wellen, vielleicht waren sie ja doch in der Nähe.
Unser Törn führte uns bis zur Insel Losinj, auf dem Rückweg stoppten wir in Pula. Olaf und ich waren dort auf ein Bierchen in der hübschen Altstadt. War ein netter Abend mit Straßenkünstlern und Leben in den Gassen.
Besonders interessant fand die Crew auch das tägliche Hafen- und Buchtenkino – manchmal ganz schön haarsträubend und teilweise gefährlich was da so einige Freizeitskipper veranstalten.

Jetzt haben wir gerade noch einmal den Anker vor Piran fallen lassen. Leider kein Segelwind, auch nicht ein Hauch. Die Crew spielt Skat, vielleicht kommt ja doch noch etwas Wind.

Beim Einklarieren und Tanken in Piran hatten wir noch ein nettes Erlebnis. Vor uns lag eine Crew aus Deutschland, Mutter und Tochter. Wir halfen etwas beim Ablegen, damit wir dann besseren Zugang zur Tankstelle bekommen. Wir haben beim Ablegemanöver noch dies und das geplaudert und dann fuhren die Beiden los. Aber dann gleich große Aufregung im Hafenbecken. Die beiden hatten ihren Hund „Sammy“, der wohl ausgerissen war nicht mit an Bord. Sammy kam gerade am Zollsteg entlang und schaute fragend auf die Yacht. Ich fragte kurz, ob sich der Hund anfassen lässt und dann habe ich ihn mir geschnappt – hatte glücklicherweise „handliche“ Größe, die beiden kamen bei uns noch einmal längsseits und wir haben Sammy wohlbehalten übergeben. War ein kleines nettes Schmunzel-Erlebnis am Rande.

Hier noch einige Fotos unseres Törns:


Unter Segeln Richtung Losinj ,

Kurz vor Sonnenuntergang bei Rovinj ,

Die Crew beim Kapitänsdinner ,

Olaf wartet auf das nächste Segelmanöver und genießt die Rauschefahrt ,

Einlaufen in Izola unter Segeln ,
 

Logbucheintrag Nr. 17/2009 vom Sonntag, 2.August 2009  02.08.2009 
Sonntag, 2. August 2009, 0945 BZ Aktuelle Position: 45°32,3'N 013°37,4'E (vor Anker westlich vor Izola, Rt Ronek), Wetter: Temperatur: 33,5°C, wolkenlos, windstill, spiegelglatte See

Logbucheintrag des Skippers:

Ein wunderbarer Sonntagmorgen. Wir lagen in der Nacht ganz ruhig vor Anker, westlich von Izola.
Es stört nur etwas, dass wir null Wind haben. Gern würde die Crew aus Ahrensburg – Steffi und Charly, mit den Kindern Lasse und Michel und natürlich mit Bordhund Toni noch etwas Segeln.
Auch dieser Törn ist wieder ein ganz besonderer. Dieses Mal haben wir einen Bordhund dabei – Toni, ein Havaneser. Darauf habe ich mich schon sehr gefreut, weil es auch für mich an Bord eine Premiere ist, mit Hund zu segeln. Berührungsprobleme beim ersten Beschnuppern von Skipper und Hund gab es keine. Die Crew meinte, es kommt ganz selten vor, dass er nicht einmal knurrt (ich weiß ja nicht genau was Toni sonst noch so drauf hat, wenn er Jemanden nicht mag). Also scheinen meine Waden für diesen Törn mit Hund erst einmal sicher zu sein. Toni hat sich wie alle Anderen an Bord super eingelebt. Dafür ist der Schnuppertörn den die Crew gebucht hat genau richtig. Bei dem Törn von Freitagabend bis Sonntagnachmittag segeln wir nur kleine Strecken und Toni kann zum Gassigehen oder mal zum Entspannen an Land.
Gestern haben wir morgens erst einmal etwas segeln können, eine leichte Brise – auch genau richtig für Alle. Dann ausgiebig Baden und Relaxen – wir ankerten vor Piran. Den Stadtbummel durch Piran haben wir auf abends verschoben, weil es einfach zu heiß war. Kurz nach 1800 legten wir dann in Piran für eine gute Stunde an, wir konnten gerade noch einen freien Platz ergattern – der aber mit fantastischem Blick auf den Tartini-Platz und die Kirche. Foto:Lasse steuert uns sicher aus dem Stadthafen von Piran ,
Die Nacht wollten wir draußen vor Anker verbringen. Vorher sollte es noch einen zünftigen Grillabend mit Cevapcici geben. Wir haben dann etwas umgeplant, weil wir erst bei Dunkelheit am Ankerplatz ankamen und es für das Grillen dann doch zu spät war. Unser „Zuspätkommen“ hatte aber einen tollen Grund – fast schon sensationell: Vor Izola direkt an der Küste im gelb betonnten Bereich sah ich einige schnelle Schwimmer – dachte ich. Es war aber ein sehr merkwürdiger Schwimmstil überlegte ich noch. Dann aber machte es „klick“. Es waren Delfine – ja wirklich! Hier vor Izola habe ich noch nie welche gesehen. Drei Delfine, vermutlich Vater, Mutter, Kind, zogen ihre Bahnen. Sie ließen uns zwar nicht ganz dicht heran, aber wir konnten sie eine ganze Zeit beobachten. Einfach fantastisch. Die Cevapcici gab es dann später auch noch, aber an Bord in der Pfanne gebraten. Dazu gab es einen leckeren Salat und Lasse hat wieder tapfer seine Skorbut-Möhre gegessen.

Heute Morgen starteten wir mit Schwimmen und Sonntagsfrühstück mit Rührei. Toni ist immer mutiger, springt schon allein ins Beiboot – er weiß ja inzwischen dass es damit an Land geht. Toni ist wie erwartet der Liebling aller an Bord. Und er macht sich richtig gut als Bordhund. Leider geht der Kurz-Törn für die Crew heute schon zu Ende, aber es waren trotzdem sehr zwei erlebnisreiche Tage.

Ganz liebe Grüße der Crew an die Verwandten und Freunde zu Hause – es gibt ganz viel vom Segeltörn zu Erzählen.

Fotos:

Steffi, Charly, Lasse, Michel und Toni an Bord der „Tiamo“ ,

Toni war Gassi - Charly auch? ,

Toni allein „zu Boot“ ,

Erkundungstour der Crew mit Beiboot ,

Bordhund Toni an der Winsch ,

Was die da wohl machen? ,

Hier ein noch kleines Video unserer Delfinbeobachtung vom 2.August 2009 vor Izola zum downloaden (ca. 4 MB): Delfine vor Izola  

Logbucheintrag Nr. 16/2009 vom Montag, 27.Juli 2009  29.07.2009 
Montag, 27. Juli 2009, 1745 BZ Aktuelle Position: 44°54,7'N 014°18,1'E (vor Anker U Zaglav/Insel Cres), Wetter: Temperatur: 32,5°C, wolkenlos, leichte Brise aus S

Logbucheintrag des Skippers:

Gerade ist der Anker gefallen. Wir haben eine ruhige Ankerbucht an der Insel Cres für die Nacht gefunden. Nun heißt es (mal wieder - Entspannen. Heute war so ein wunderbarer Tag – ist heute eigentlich Sonntag oder Montag? Mitsegler Jörg meinte gestern: ‚hier ist ja jeder Tag Sonntag‘. Auf jeden Fall auch ein Sonnentag – heute war wirklich den ganzen Tag nicht ein einziges Wölkchen am Himmel – nicht einmal Schönwetterwolken.
Nachdem wir gestern eine richtigen Kanten (62,5 sm = 116 km davon 50sm unter Segeln) abgerissen haben und abends 2115 BZ den Anker an der Südspitze Istriens fallen ließen, ging es heute sehr gemütlich zu.
Aber noch kurz zurück zu gestern: Wir segelten in Izola um 0800 BZ los. Es war ab Mittag super Segelwind, bis kurz über 8kn ging die Logge und wir kamen gut voran. Den Sonnenuntergang erlebten wir am Leuchtturm Porer Foto: Sonnenuntergang am Leuchtturm Porer ,
Dann gleich nach Sonnenuntergang sahen wir Delfine an der Südspitze Istriens, sie ließen uns aber nicht sehr dicht heran – schade. Ein paar Mal spielten sie mit uns Versteck und tauchten immer wieder ab, wenn wir ihnen zu nahe kamen. Aber auch so schon ein Erlebnis und auf den Fotos konnten wir sie auch einfangen.

Heute Morgen Baden in der Ankerbucht, dann Frühstück an Deck. Um 0850 BZ ging es los. Wir segelten über die Kvarner Bucht. Der Wind schlief bald ein und so ging die Dieselfock noch einmal für 2 Stunden an, dann gingen wir an der Blauen Grotte vor Anker und genossen den Nachmittag. Zuerst schwimmen und in die Grotte hinein, dann gab es Kaffee + selbstgebackenen Kuchen (die eingeweihten Mitsegler wissen ja, dass der Skipper jede Nacht aufsteht und Kuchen oder Plätzchen bäckt ) dann weiter relaxen, lesen, erzählen, Seele baumeln lassen. Ein bisschen Buchtenkino gab es auch noch. Eine Segelyacht kam nach uns – preschte förmlich in die Bucht herein, die Crew fragte uns kurz, ob hier die Blaue Grotte sei und ließ den Anker abrauschen, der war kaum unten da saß die Crew auch schon im Beiboot und mit Motor ging es zur Grotte. Aus Spaß sagte ich so, na vielleicht verschwinden sie auch wieder so schnell wie sie gekommen sind – denn die Yacht ankerte keine 15m also gefährlich nahe bei uns, ohne sich darum zu kümmern, wo unser Anker ausliegt. Und siehe da das Beiboot kam zurück, alle ruck zuck an Bord und Anker auf und weg. Hat Alles zusammen so gefühlte 20 Minuten gedauert – straffes Urlaubsprogramm! Jörg meint das könnten Japaner gewesen sein. Wir sind da doch mehr für die Ruhe und das Genießen hat die Crew einstimmig beschlossen. Anders lässt es sich ja hier auch nicht aushalten.
Die Crew schreibt auch fleißig am persönlichen Logbuch mit den täglichen Erlebnissen – ich höre es nebenbei. Es wird gerade überlegt, wie der Spruch des Tages von gestern war. Ich glaube meine Bemerkung - natürlich nur um die Crew zu motivieren - ‚Ihr könntet, aber natürlich nur unter ganz bestimmten vom Skipper zu definierenden Bedingungen, e v e n t u e l l die beste Crew werden‘ wird dazu gekürt.
Heute Abend steht noch Grillen an und wir werden sicher wieder einen tollen Sonnenuntergang in unserer Bucht mit Platz in der ‚ersten Reihe‘ erleben.

Fotos:
Steuermann Jörg hält die „Tiamo“ auf Kurs ,

Grillabend der Piraten an der Insel Cres ,

Der Kaffee ist fertig ,

Bernd nach dem Aufholen des Ankers ,

Karin und Kerstin nach Erteilen der Sprecherlaubnis ,


Hier ein noch kleines Video unserer „Privatregatta“ vom 28.Juli vor Mali Losinj (natürlich gewonnen) zum downloaden (ca. 11 MB): Die Crew bei einer Wende
 

Logbucheintrag Nr. 15/2009 vom Donnerstag, 16.Juli 2009  16.07.2009 
Donnerstag, 16. Juli 2009, 1625 BZ Aktuelle Position: 45°31,7'N 013°34,5'E (vor Anker bei Piran), Wetter: Temperatur: 31,2°C, wolkenlos, mässiger Wind aus NW

Logbucheintrag des Skippers:

Wir liegen zum letzten Badestopp vor Ende des Segeltörns vor Piran am Fuße der Steilküste. Gerade haben wir einen Espresso getrunken und noch einmal die Erlebnisse diese Woche ausgetauscht. Am zweiten Törntag gab es ein Wiedersehen mit der vorherigen Crew Conny, Uwe und Thomas aus Apolda. Scheint mit dem Wiedersehenstreffen schon fast zur Tradition zu werden. Die drei sind auf einem Campingplatz bei Rovinj und haben uns zum Abendessen begleitet – lecker Fisch und den einen oder anderen Grappa. Dann ging es weiter über die Kvarner Bucht, denn die Crew, Susann, Andreas und Robert aus Gotha wollten Delfine sehen. Wir waren Montagabend an der wunderschönen Bucht Zanja – kristallklares Wasser und Sonne satt, Zikaden lärmten die Bucht zu. Die Tagestouristen waren abends schon weg und so waren wir allein. Wir badeten ausgiebig und schwammen in die Grotte. Danach ankerten wir in der Nähe und beschlossen am Dienstag Mali Losinj anzulaufen. Ein herrlicher Fischer- und Urlaubsort. Wir bummelten unter Palmen bei sommerlichen Temperaturen und lagen im Stadthafen mit unserer „Tiamo“. Zum Restaurant nur über die Straße – einfach toll. Dann ging es in zwei größeren Etappen zurück. Gestern ankerten wir vor Rovinj. Es gab Käpt‘ns-Dinner. Bei über 30°C eine schweißtreibende Angelegenheit, sowohl das Kochen als auch das Essen.
Mit den Delfinen war es gar nicht so einfach. Montag und Dienstag ließen sie sich einfach nicht blicken. Aber dann am Mittwoch morgen – ich legte morgens 0500 BZ in Mali Losinj allein ab und die Crew schlief etwas länger – um 0800 Uhr gab es den wohl schönsten Weckruf „Delfine“. Zwei Delfine waren in der Nähe, schienen sich dieses Mal aber nicht sonderlich für uns zu interessieren. Für ein paar Fotos hat es dennoch gereicht.

Fotos:
Rettungsübung auf See ,

Ablegen Mali Losinj in der Morgendämmerung ,

Die Crew beim Baden bei Rovinj ,
 

Logbucheintrag Nr. 14/2009 vom Donnerstag, 9.Juli 2009  09.07.2009 
Donnerstag, 9. Juli 2009, 1300 BZ Aktuelle Position: 45°20,3'N 013°31,4'E (istrische Westküste, Kurs Umag), Wetter: Temperatur: 26,2°C, heiter, mässiger Wind aus NE

Logbucheintrag des Skippers:

Das Top-Erlebnis gestern war der Besuch des Elton-John-Konzerts in der Arena Pula. Elton Johns erstes Konzert in Kroatien überhaupt. Der Altmeister begeisterte uns natürlich mit seinen bekanntesten Hits. Von „Crocodile Rock“ bis „I’m still standing“ war Alles dabei, aber auch mit Balladen und rockigen Titeln aus seiner Anfangszeit. Ein Vollblutmusiker und Genie am Flügel. Die Fans waren aus dem Häuschen. Elton John und seine ebenso perfekte Band spielten fast 2 ½ Stunden live ohne Pause, auch das verlangt Hochachtung. Es war einfach unbeschreiblich - Open-Air im Amphitheater von Pula an einem wunderbaren Sommerabend. Danach konnten wir einfach noch nicht schlafen gehen. An Deck der „Tiamo“ gab es noch einen „Absacker“.

Zur Zeit befinden wir uns auf dem Rückweg nach Izola und lassen das Konzert noch einmal Revue passieren. Leider ist es für Conny, Uwe und Thomas schon wieder der letzte Törntag.
 

Logbucheintrag Nr. 13/2009 vom Mittwoch, 8.Juli 2009  09.07.2009 
Mittwoch, 8. Juli 2009, 1110 BZ Aktuelle Position: 44°46,6'N 013°55,0'E (Ankerbucht U Sekovac), Wetter: Temperatur: 28,3°C, wolkenlos, mässiger Wind aus SW

Logbucheintrag des Skippers:

Wir liegen in einer geschützten Ankerbucht zum Baden. Es ist mit 4-5 Bft für die sommerliche Adria doch verhältnismäßig windig. Ich nutze die Gelegenheit und schreibe etwas fürs Logbuch.

Seit Beginn des Törns lagert ein Tiefdruckgebiet über der Adria – mit überwiegend sonnigem Wetter.
Aus Spaß sage ich schon immer morgens bei strahlendem Sonnenschein zur Crew: Schaut mal, das nennt man hier Tief über der Adria“. Abgesehen von den Gewittern, die schon seit 2 Wochen hier meist nachmittags aufziehen ist das Wetter sehr angenehm. Und die Gewitter haben uns bisher verschont. Bis auf Dienstag früh, da erwischte es uns in unserer Ankerbucht auf der Insel Cres Wir hatten aber guten Schutz und so warteten wir einfach ab, bis es vorbeizog.

Am ersten Törntag waren wir in Rovinj und die vorherige Crew – Manuela, Uwe, Sarah und Louis , die noch ein paar Tage Anschlussurlaub an Land machen, haben uns besucht. So waren wird dann mit großer Crew, außer uns – Conny, Uwe und Thomas aus AP- war noch unsere kleine Flottille mit Norbert und Familie auf einer Bavaria 30 dabei, also 12 Personen zum Abendessen im „Pastrik“. War ein sehr lustiger Abend.

Auch Delfine gab es wieder. Als wir über die Kvarner Bucht segelten sahen wir sie, diesmal aber nur kurz. Dann gab es weitere Höhepunkte mit der „Blauen Grotte“ und einer fantastischen Ankerbucht für die Nacht. Wir hatten die Bucht ganz für uns allein, erlebten abends einen herrlichen Sonnenuntergang und etwas später dann ging über der Insel Cres der Mond auf – ein Abend zum träumen. Beide Crews saßen an Deck der „Tiamo“ und genossen den Sommerabend bei einem Sundowner.

Für heute Abend sind wir gespannt, Es liegt ein ganz besonderes Erlebnis vor uns. Wir besuchen ein Open-Air-Konzert von Elton John im Amphitheater von Pula. Wir hoffen nur auf schönes Wetter. Die Stimmung dürfte nicht das Problem sein.
 

Logbucheintrag Nr. 12/2009 vom Mittwoch, 1.Juli 2009  02.07.2009 
Mittwoch, 1. Juli 2009, 1740 BZ Aktuelle Position: 45°04,5'N 013°38,1'E (Marina Rovinj), Wetter: Temperatur: 27,8°C, bedeckt, Leichter Gewitterschauer, leichter Wind aus NE

Logbucheintrag des Skippers:

Seit ein paar Tagen schleichen Gewitter um uns herum. Nun in der Marina Rovinj kommt eins ziemlich nahe. Zumindest gibt es einen kleinen Schauer. Aber wir liegen im Hafen und beobachten das Gewitter aus sicherer Entfernung.
Unser Törn hat uns wieder bis zur Insel Cres geführt. Das hieß auch ab und zu etwas früher aufstehen und Ablegen oder „Anker auf“ zu einer Zeit, in der andere Crews noch beim Frühstück sind. Aber: dafür gab es eine richtige „Belohnung“. Delfine vor dem Bug! Gestern auf der Rückfahrt von Cres nach Istrien stürmten so etwa 10 Delfine direkt von vorn auf die „Tiamo“ zu. Vor dem Bug wendeten sie dann, schwammen mit und sprangen wieder übermütig. Vielleicht erkennen sie die „Tiamo“ ja schon? Wir haben die Delfine schon sehr oft hier getroffen. Es kam uns jedenfalls so vor, dass sie gezielt auf uns zu schwammen und sich freuten. Die Bewegungen waren so elegant und irgendwie übermütig, freudig. Auch Verständigungsgeräusche der Delfine untereinander hörten wir. Es war jedenfalls für alle wieder „Gänsehaut“ pur. Da rücken die anderen tollen Erlebnisse fast in den Hintergrund: die Hafenstädte Vrsar und Cres, die „Blaue Grotte“, das kristallklare Wasser an der Insel Lunga. Louis, Sarah, Manuela und Uwe sind begeistert von ihrem ersten Segeltörn.

Fotos:
Delfine in der Kvarner Bucht ,

Im Schlepptau ,

Die Crew der „Tiny“ und der „Tiamo" beim Essen in Rovinj ,
 

Logbucheintrag Nr. 10/2009 vom Donnerstag, 4.Juni 2009  04.06.2009 
Donnerstag, 04. Juni 2009, 1815 BZ Aktuelle Position: 45°32,1'N 013° 39,1'E (Marina Izola, Liegeplatz H42), Wetter: Temperatur: 28°C, leicht bewölkt, mässiger Wind aus NE

Logbucheintrag des Skippers:

Diese Woche gab es von unterwegs keinen Bericht – es gab keine Gelegenheit für einen Internetzugang.
Viel erlebt hat die Crew natürlich trotzdem. Gleich am Montag hatten wir vor Rovinj wieder Delfine um uns herum. Dienstag waren wir in Pula und haben uns das Amphitheater angesehen. Sehr beeindruckender römischer Bau aus dem 1. Jahrhundert. Das fünftgrößte Amphitheater und noch recht gut erhalten. Gestern dann Ankerbucht, vorher noch an der Insel Lunga ein Badestopp.
Nun sind wir zurück in Izola und lassen den Törn gemütlich ausklingen.

Foto:
Im Amphitheater von Pula ,
 

Logbucheintrag Nr. 9/2009 vom Sonntag, 31.Mai 2009  31.05.2009 
Sonntag, 31. Mai 2009, 0900 BZ Aktuelle Position: 45°32,1'N 013° 39,1'E (Marina Izola, Liegeplatz H42), Wetter: Temperatur: 14°C, bewölkt, mässiger Wind aus NE

Logbucheintrag des Skippers:

Wir wollen von Izola Richtung Süden, die istrische Küste entlang. Mitsegler Thomas hat heute Geburtstag. Da die Crew reingefeiert hat, ist heute längeres Ausschlafen angesagt.

Gestern haben Sascha, Thomas. Marcus und ich mit der „Tiamo“ an der Regatta um den Ivan-Leksic-Pokal teilgenommen. Die Regatta wird von der Marina Izola organisiert. Hat großen Spaß gemacht. Anfangs war leider Flaute, da hatten wir mit der „Tiamo“ so unsere Probleme und mussten das Feld nach dem Start von hinten aufrollen. Das ging auch gut, weil später wenigstens so 2-3 Bft Wind kam und die „Tiamo“ dann recht gut lief. Am Ende belegten wir in der Gesamtwertung aller Yachten den 30. Platz von 52. In der Wertung unserer starken Gruppe mit dem 4. und 7. Der Gesamtwertung aller Yachten schrammten wir sogar nur ganz knapp am 3.Platz vorbei und lieferten uns mit den österreichischen Stegnachbarn, der „Oceanspirit“, ein packendes „Fotofinish“, das Werner mit seiner Crew um 10 Sekunden gewann. Aber insgesamt stand der Spaß im Vordergrund und das Erlebnis, einmal eine Regatta mitzusegeln. Abends ging es dann zur Seglerparty, war super.


Fotos der Regatta:

Das Feld der Yachten bei Flaute ,

Konzentration auf der Kreuz ,

Mit der „Tiamo“ auf Kurs ,

Thomas und Marcus bei der Startvorbereitung

Sascha an der Winsch  

Logbucheintrag Nr. 8/2009 vom Mittwoch, 27. Mai 2009  27.05.2009 
Montag, 25. Mai 2009, 0845 BZ Aktuelle Position: 45°47,9'N 014° 01,1'E (Kurs zur Insel Cres), Wetter: Temperatur: 28°C, wolkenlos, Wind 2-3 Bft aus West, Unter vollen Segeln mit 4,5 kn Geschwindigkeit

Logbucheintrag des Skippers:

Heute haben wir alle vor dem Frühstück in unserer Ankerbucht gebadet. Herrlich warmes Wasser. Um 0730 hieß es Anker auf. Kurs Richtung Cres. Wir haben leichten Wind, raumschots, kommen aber gut voran.
Gestern Abend saßen wir an Deck, Bernd spielte Gitarre und sang, dazu ein Gläschen Rotwein - ein perfekter Sommerabend. Unsere Gedanken gingen ein paar Stunden zurück – wir hatten am Leuchtturm Ivan na Pucini ein tolles Erlebnis mit Delfinen. Fast eine Stunde waren die Delfine um unsere Yacht herum, kamen immer wieder neugierig heran, tauchten unter dem Boot. Ein Gänsehaut-Erlebnis. Video: Delfine . (Download ca. 5,5 MB).
Dann sahen wir später noch zwei Mal Delfine, aber etwas weiter weg.
Auf unserem Kurs lag vor Pula ein Containerfrachter vor Anker, wir passierten ihn direkt vor der gewaltigen Bugnase. Foto: Containerfrachter vor Pula ,

Auch heute haben wir noch Einiges vor. Es geht zur „Blauen Grotte“, dann in den Hafen von Cres.


Dienstag, 26. Mai 2009, 0910 BZ Aktuelle Position: 45°57,4'N 014° 20,8'E (vor Cres), Wetter: Temperatur: 28°C, wolkenlos, Wind 1-2 Bft aus Nordwest,

Logbucheintrag des Skippers:

Gestern war es wieder ein sehr erlebnisreicher Törntag. Delfine, Delfine. Wieder konnten wir sie direkt vor unserem Bug beobachten. Sie schwammen gegen 1030 Uhr BZ eine ganze Zeit mit uns mit und sprangen übermütig. Dann kamen sie noch zwei Mal auf dem Weg nach Cres.
Auch die „Blaue Grotte“ war ein Höhepunkt, unsere Rhythmusgruppe war in voller Aktion. Abends dann in Cres bei Stefan gab es wieder den leckersten Fisch und wie immer reichlich „Medizin“.

Nun geht es langsam auf den Rückweg nach Izola. Wir sind auf die nächsten Tage gespannt.

 

Logbucheintrag Nr. 7/2009 vom Sonntag, 24. Mai 2009  24.05.2009 
Sonntag, 24. Mai 2009, 0645 BZ Aktuelle Position: 45°09,0'N 013° 36,0'E (Marina Vrsar), Wetter: Temperatur: 22°C, wolkenlos, umlaufende Winde,

Logbucheintrag des Skippers:

Die Crew aus Mecklenburg will segeln und wünscht sich Wind. Wir haben gestern früh in Izola abgelegt und unterwegs gefrühstückt. Es war zu Beginn sehr wenig Wind. Segeln war zunächst nicht drin. Bis Umag musste der Motor ran. Dann kam so etwas wie eine kleine Brise. Wir setzten Segel, opferten Rasmus wie es sich gehört mit Bord-Rum, es kam dann auch ein bisschen Wind auf, aber Bernd meinte wir brauchen „richtigen“ Wind. Wir opferten noch einmal etwas ganz Exquisites – Für die Kenner: einen Single Malt „The Balvenie“, 12 Years old, Double Wood. Und sieheda, Rasmus ist auch ein Genießer. Wir bekamen ordentlichen Wind, schnell kamen wir auf Windstärke 4, dann auf 5 und später 6 Bft. Es ging richtig gut voran. Bei Sonnenschein und flotter Fahrt – auf der Kreuz über 7 kn – lachten die Seglerherzen. Nachmittags 1630 Uhr legten wir in Vrsar an. Eine super Marina. Dort trafen wir Isolde und Andreas wieder, die hier Ihre Yacht übernahmen. Abends dann ein gemeinsamer Besuch in einem netten Restaurant – Es gab Fisch - Drachenkopf, gegrillte Kalamari u.a. Danach noch ein kleiner Bummel durch Vrsar. Dazu gab es gratis ein Schauduschen an der Hafenpromenade – wir saßen in der ersten Reihe.
Male sehen was heute ansteht und wie weit wir kommen. Das Wetter verspricht wieder super zu werden.

Foto: Die Crew beim ersten gemeinsamen Frühstück
Frühstück an Bord

Logbucheintrag Nr. 6/2009 vom Donnerstag, 21.Mai 2009  21.05.2009 
Dienstag, 19. Mai 2009, 1730 BZ Aktuelle Position: 45°25,8'N 012° 20,6'E (Venedig, Marina San Giorgio), Wetter: Temperatur: 33°C, wolkenlos, umlaufende Winde,

Logbucheintrag des Skippers:

Gestern Abend um 1800 haben wir beim Zoll in Rovinj abgelegt. Kurs Venedig.
Nachmittags sahen wir vor Rovinj Delfine.
Es war für unsere Fahrt über die Adria wenig Wind vorhergesagt und so kam es dann auch. Ein fantastischer Sonnenuntergang bei spiegelglatter Adria. Wir segelten die ersten 2 Stunden mit ca. 3kn Fahrt. Dann wurde der Wind noch weniger und wir mussten dann doch den Motor zu Hilfe nehmen. Der Schiffsverkehr in der Nacht hielt sich in Grenzen. Erst an der italienischen Küste kamen dann wieder einige Frachter, Fähren und Fischer. Auch ein Kreuzfahrtschiff, die Costa Luminosa begegnete uns in der Einfahrt nach Venedig.
0830 legten wir in der Marina San Giorgio an, dann gab es wie üblich das gemütliche Frühstück an Deck mit Rührei nach erfolgreicher Nachtfahrt.
Danach erst mal wegen Hitze nichts bzw. ausruhen.
Abends wollen wir dann nach Venedig – wenn die Tages- und Kreuzfahrtschifftouristen weg sind.
Morgen geht es zurück, geplant ist ein Stopp in Grado.


Hier ein kleines Video unserer Ansteuerung von Venedig zum downloaden (ca. 3,5 MB): Ansteuerung Venedig

und ein Foto unseres Grillabends
Grillabend ,

und ein Foto vor dem San Marco in Venedig
Venedig ,

Donnerstag, 21. Mai 2009, 1640 BZ Aktuelle Position: 45°31,6'N 013° 34,0'E (Piran Stadthafen), Wetter: Temperatur: 30°C, wolkenlos, umlaufende Winde,

Logbucheintrag des Skippers:

Zum Abschluss des Törns liegen wir in Piran und wollen dort heute Abend essen gehen. Unsere Überfahrt von Venedig nach Grado gestern mussten wir leider wieder mit überwiegend wenig Wind bewältigen. Morgens hatten wir vor Venedig zwar bis 5 Windstärken und es ging flott voran. Aber nur kurz und der Wind schlief ein. Dafür gab es ca. 5 sm vor Venedig ein zweites Mal diese Woche Delfine, die sich neugierig unserer „Tiamo“ näherten. Heute auf der Fahrt von Grado nach Piran sahen wir noch eine kleine Schildkröte im Meer paddeln.
 

Logbucheintrag Nr. 5/2009 vom Montag, 18. Mai 2009  18.05.2009 
Montag, 18. Mai 2009, 0850 BZ Aktuelle Position: 45°04,6'N 013° 38,1'E (ACI-Marina Rovinj), Wetter: Temperatur: 23°C, heiter, umlaufende Winde,

Logbucheintrag des Skippers:

Das Frühstück ist gerade beendet. Wir haben an Deck gesessen und den Morgen genossen. Es ist warm und der Blick auf die Kirche von Rovinj ist umwerfend. Diesen Blick hatten wir auch gestern Abend im Pastrik. Wie immer gab es sehr gutes Essen, Fisch, Calamari u.a. Außerdem war es wieder sehr lustig und die Zeit verging wie im Flug.
Wir werden den Tag heute ruhig angehen. Die Crew möchte nach Venedig, also werden wir mal schauen, ob es vom Wind und Wetter her klappt. Zur Zeit ist sehr wenig Segelwind. Die Adria war die letzten Tage überwiegend spiegelglatt, dafür war es sehr angenehm warm. Auch die Wassertemperaturen kommen langsam in angenehme Bereiche. Gestern waren es schon einmal 21°C.

Hier noch ein aktuelles Foto:
In der Marina Rovinj ,
 

Logbucheintrag Nr. 04/2009 vom 11.Mai 2009  14.05.2009 
Montag, 11. Mai 2009, 1100 BZ Aktuelle Position: 45°15,1'N 013° 31,8'E (Kurs Rovinj), Wetter: Temperatur: 25°C, heiter, schwacher Wind aus Süd

Logbucheintrag des Skippers:

Das Skippertraining ist der erste richtige Törn dieser Saison. Es ist nur leichter Wind angesagt, dafür aber bestes Wetter mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen um die 25°C. Sonnabend waren wir zum Manövertraining unter Motor vor Izola und im Hafen, Sonntag ging es dann Richtung Kroatien, bei wenig bis fast keinem Wind. Abends in eine Ankerbucht folgte das Anbaden. Mit etwa 18°C noch etwas kühl, aber es ging schon mal. Skipper für diesen Tag war Bernd. Heute ist Sascha Skipper und wir nehmen Kurs auf Rovinj. Es scheint so als ob noch Segelwind kommt. Auf jeden Fall haben wir schon mal wieder Sonne.

Hier ein kleines Video der Crew beim Manövertraining zum downloaden (ca. 4,9 MB): Video Skippertraining  

Logbucheintrag Nr. 03/2009 - Ansegeln 10.April 2009  13.04.2009 
Freitag, 10. April 2009, 1300 BZ Aktuelle Schiffsposition: 45°31,6'N 013° 33,7'E (vor Piran), Wetter: Temperatur: 21°C, wolkenlos, schwacher Wind aus West

Logbucheintrag des Skippers:

Fast eine Woche haben wir zu dritt (Dieter, Christian und ich) an der "Tiamo" gearbeitet, nun ist sie fit für den ersten Törn.
Das Wetter meinte es die ganze Woche gut mit uns, so dass wir "nebenbei" schon die erste Sonnenbräune aufgenommen haben.
Am Donnerstag vor Ostern ging die "Tiamo" nach der Überholung des Unterwasserschiffs wieder zu Wasser. Karfreitag war dann Ansegeln. Wir kreuzten bei herrlichem Wetter, leichtem Wind bis Piran.

Hier ein kleines Video zum downloaden (ca. 3,7 MB): Video Ansegeln 2009

Der erste Törn beginnt am 8.Mai 2009. Bis dahin weiterhin viel Vorfreude. 

Logbucheintrag Nr. 02/2009 - Fotoimpressionen Venedig 2008  27.03.2009 
Für alle die schon an Bord der „Tiamo“ waren oder es noch vor sich haben hier ein besonderes Highlight:

Fotoimpressionen eines Segeltörns nach Venedig

Dr. Aribert Spiegler aus Erfurt stellte seine Fotos eines Segeltörns nach Venedig im September 2008 für eine Präsentation zur Verfügung. Aus Sicht eines Mitseglers und begeisterten Hobbyfotografen einmal etwas Anderes – zum Erinnern und Träumen.

Die Präsentation können Sie hier downloaden: Fotoimpressionen Venedig 2008 ,

Viel Vergnügen beim Anschauen.

Noch einmal herzlichen Dank an Dr. Aribert Spiegler für die Fotos.
 

Logbucheintrag Nr. 01/2009 vom Sonntag 15.März 2009  15.03.2009 
Sonntag, 15. März 2009, 1300 BZ Aktuelle Position: 45°32,1'N 013° 39,1'E (Marina Izola, Liegeplatz H42), Wetter: Temperatur: 14°C, heiter, schwacher Wind aus NW

Logbucheintrag des Skippers:

Während des Winters gab es über das Segeln nicht allzu viel zu berichten. Die „Tiamo“ lag winterfest im Yachthafen von Izola. Zum Jahreswechsel eine kurze Inspektion und ein paar Arbeiten, ansonsten Winterschlaf.
Nun aber, die ersten Törns sind schon in „Sichtweite“, wieder ein erster Logbucheintrag für dieses Jahr.
Natürlich ist auch bei mir schon die Vorfreude da, wie bestimmt bei allen anderen die 2009 an Bord der „Tiamo“ kommen werden. Gleich ob es „Neulinge“ sind, die sich das erste Mal den Wind um die Nase wehen lassen möchten oder ob es alte Bekannte sind, die schon einmal auf der „Tiamo“ zu Gast waren – alle sind herzlich willkommen. Wir werden gemeinsam wieder viel erleben, versprochen!
Für 2009 gibt es übrigens nur noch wenige freie Plätze – wer also in Gedanken bereits mitsegelt, sollte diese Gedanken schnell mitteilen Buchungsanfrage 2009. Auch für 2010 gibt es schon einige Anfragen und können Buchungswünsche mitgeteilt werden.
Im Hintergrund, für die MitseglerInnen kaum zu bemerken, laufen im Winter die Vorbereitungen für die kommende Saison. Anfang April ist Krantermin für die jährliche Überholung des Unterwasserschiffs. Außerdem sind diverse andere Arbeiten an und unter Deck zu erledigen. Die Arbeitsliste ist lang. 4-5 Tage Arbeit warten. Danach wird es Ostern für die Ersten bereits einen kleinen Segeltörn geben, gewissermaßen das „Ansegeln 2009“, quasi eine kleine Belohnung für den Frühjahrs-Check.
Das Wetter in Izola ist (siehe oben) schon angenehm frühlingshaft. Nach dem diesjährigen „richtigen“ Winter ist das einfach herrlich. Wir hoffen natürlich auch für Anfang April auf die wärmenden Sonnenstrahlen und den einen oder anderen Espresso im Freien.
 

Logbucheintrag Nr. 19/2008 vom Sonnabend, 08.11.2008  08.11.2008 
Sonnabend, 08. November 2008, 1000 BZ Aktuelle Position: 45°32,1'N 013° 39,1'E (Marina Izola, Liegeplatz H42), Wetter: Temperatur: 13°C, bewölkt, schwacher Wind aus SE,

Logbucheintrag des Skippers:

Die Segelsaison ist nun vorbei. Der letzte Törn in diesem Jahr endete am Freitag, 31.10.2008. Dann wurde die „Tiamo“ winterfest gemacht.
Von den beiden letzten Törns „schulde“ ich noch den üblichen Bericht. Es gab technische Probleme mit dem Laptop und dem Internetzugang, so dass es dieses Mal von unterwegs keinen Eintrag gab. Ich will das gern nachholen.
Also was gibt es zu berichten? Die letzten beiden Törnwochen dieses Jahr waren dem Skippertraining vorbehalten, also Mitseglern, die schon einen Segelschein haben oder demnächst machen möchten oder auch nur etwas mehr und sportlicher segeln möchten. Das bedeutet, dass wir ein Trainingsprogramm absolvieren, welches auf die Wünsche der Trainees abgestimmt ist und natürlich auch nach Wind und Wetter angepasst werden muss. Daneben bleibt natürlich auch beim Skippertraining Zeit für Landgänge und besondere Erlebnisse.
Das Wetter im Oktober ist natürlich nicht so sonnensicher wie in den Sommermonaten, aber wir hatten noch recht angenehme Temperaturen. Etwas über 25°C waren drin. Es reichte auf jeden Fall zum Abbaden – aber das Wasser war schon soooooo kalt. Das passierte wieder bei spiegelglatter Adria und strahlendem Sonnenschein auf dem Weg von Grado nach Izola.
Dann gab es auch ein paar Starkwindtage, an welchen die Bedingungen schwieriger waren, aber für das Skippertraining genau richtig.
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch eines Weingutes mit einer tollen Weinverkostung. Es gab vier einheimische Weine und dazu Schinken, Salami, Käse, Oliven und Weißbrot. Alle waren angenehm überrascht von der Qualität der slowenischen Weine und es wurden auch einige Flaschen mit nach Hause genommen.
Auch vom Besuch in Grado waren alle begeistert – wir bummelten die lange Uferpromenade bei herrlichem Sonnenschein entlang. Abends wurde in der kleinen aber feinen Marina San Vito gegrillt.
Ein angenehmer Nebeneffekt des Segelns im Oktober ist auch, dass man die Adria fast für sich allein hat. Nur wenige Segler und noch weniger Motoryachten waren draußen.
Nun heißt es wieder ein paar Monate bis zur nächsten Segelsaison warten und von einsamen Buchten, alten Fischerorten und urigen Konobas träumen.

Hier einige Fotos:
Mit dem Beiboot vor Grado
Abbaden 26.10.2008
Die besondere Speisekarte - "hemendex" gefällig?
Marktplatz von Piran
Wellenbrecher, Uferpromenade von Piran
Blick von der Stadtmauer von Piran

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Mitsegler des Jahres 2008 für ihr Vertrauen und für die nette Zeit an Bord. Ich freue mich auf neue Törns mit Euch und werde auch immer wieder neue und interessante Dinge erkunden und ausprobieren, so dass Alle auf angenehme Überraschungen gefasst sein müssen. Sicher wird es auch noch das eine oder andere Nachtörntreffen geben, um Fotos und Erinnerungen auszutauschen und vielleicht neue Pläne zu schmieden. In diesem Sinne wünsche ich Allen eine gute Zeit. 

Logbucheintrag Nr. 18/2008 vom Donnerstag 11.09.2008  13.09.2008 
Dienstag, 09. September 2008, 1000 BZ Aktuelle Schiffsposition 45°25,8'N 012° 20,6'E (Marina San Giorgio in Venedig), Wetter: Temperatur: 29,4°C, wolkenlos, windstill,

Logbucheintrag des Skippers:

Nach unserem Nachttörn von Rovinj Richtung Venezia (Foto: Kurs Venedig in den Sonnenuntergang) erleben wir 0645 BZ den Sonnenaufgang vor Porto di Lido. (Foto: Wache 3 – Bert, morgens vor Porto di Lido) Wieder kein Wölkchen am Himmel, es wird ein schöner Tag. Dann segeln wir bei gutem Wind mit 7kn in die Lagune, passieren die beiden Semaphore am Porto di Lido. Kurz nach 0900 Uhr kommen wir an der Marina San Giorgio an – kein freier Platz. Der Hafenmeister bedeutet uns aber, dass wir gegen 1000 Uhr einen Platz bekommen könnten. Solange „cruisen“ wir (wie Bert meinte) unter Motor direkt vor dem Marcusplatz im dichten Gewimmel der Boote, Wassertaxen, Wasserbusse, Fähren, Kreuzfahrtschiffe und was dort sonst noch alles fährt und schwimmt. Bedeutet erhöhte Aufmerksamkeit.
Dann wird ein Liegeplatz frei – in der schönsten Lage. Wir haben den Marcusplatz direkt vor unserer Nase, etwa 2 Kabellängen entfernt.
Wir beginnen den Tag in Venedig um 1030 BZ mit einem kräftigen Frühstück, das wir uns nach dem Nachttörn redlich verdient haben. Es gibt Rührei mit Schinken, Zwiebeln und Tomaten, dazu Kaffee und Brot. Wir frühstücken an Deck mit Blick auf den Marcusplatz – ein herrliches Gefühl. (Foto: SY Tiamo in der Marina San Giorgio vor dem Marcusplatz)
Gegen 1200 BZ wird es Zeit für mich, etwas Schlaf nachzuholen. Ich habe in der Nacht nur in der Wache von Jens mal 30 Minuten schlafen können. Die anderen wollen schon nach Venedig. Wir verabreden uns für später in Venedig. 1530 stehe ich auf, trinke an Bord einen Espresso und fahre gegen 1630 hinüber zu San Marco. Dort trifft sich die Crew, wir bummeln durch Venedig. Langsam werden es weniger Touristen. Abends essen wir in einer kleinen Gasse etwas abseits jeder eine Pizza (Foto: Die Crew beim Pizza essen in Venedig)
für 7,-€ dazu eine Flasche Pinot Grigio für 18,-€ - für Venedig wohl akzeptable Preise. Danach mit dem Wasserbus zurück und sind 2130 an Bord. Nach einem Absacker Nachtruhe um 2230 BZ – alle sind müde. Der Crew gefällt es in Venedig so gut, dass beschlossen wurde, noch einen weiteren Tag hier zu verbringen.

Mittwoch, 10. September 2008, 1945 BZ Aktuelle Schiffsposition 45°25,8'N 012° 20,6'E (Marina San Giorgio in Venedig), Wetter: Temperatur: 26,6°C, wolkenlos, windstill,

Logbucheintrag des Skippers:

Bert und ich wollen früh nach Venedig, um noch in Ruhe, vor dem Touristenansturm Venedig zu genießen. Wir frühstücken um 0700 Uhr wieder an Deck, weil der Blick auf Venedig einfach einzigartig ist. 0800 brechen wir auf, schlendern über den fast touristenfreien Marcusplatz. Ein paar japanische Reisegruppen erobern schon Venedig – irgendwie sind die immer schon da. Wir genießen Venedig im wahrsten Sinne des Wortes. An der Rialtobrücke gönnen wir uns einen Cappuccino und Espresso, wir sitzen direkt am Canale Grande. Danach eine Fahrt mit einer Gondel – aber nur von einem Ufer des Canale Grande zum Anderen, also eine Gondel als Fähre. Dort angekommen landen wir auf dem Fischmarkt. Herrlich frischer Fisch aller Art vom Bransin bis Calamari, Triglia, Muscheln, Scampi etc. Nebenan gibt es frisches Obst und Gemüse.
Gegen 1200 fahren wir zurück an Bord. Ich habe nachmittags etwas Arbeit und will außerdem das Kapitänsdinner für den Abend vorbereiten. Bert fährt nach kurzer Erholung noch einmal hinüber, Heike und Jens bleiben bis Abends in Venedig.
Donnerstag soll es sehr früh losgehen, wir müssen ja wieder bis Izola, eine Strecke von ca. 55sm.
(Foto: Starklipper unter Segeln vor San Giorgio)

Donnerstag, 11. September 2008, 1440 BZ Aktuelle Schiffsposition 45°30,3'N 013° 17,1'E (Golf von Venedig, 10,5sm vor der Küste), Wetter: Temperatur: 30,3°C, wolkenlos, windstill, diesig

Logbucheintrag des Skippers:

Die Adria ist spiegelglatt. Plötzlich auf der Wasseroberfläche kleine Wellen und irgendein Körperteil eines Meerestieres. Von weitem sieht es aus wie eine Schildkröte. Wir fahren näher heran und sehen einen kleinen Rochen (Foto: Rochen 10sm vor der kroatischen Küste) ,
der direkt an der Oberfläche paddelt, gar nicht scheu. Wir fotografieren aus nächster Nähe. Wieder ein tolles Erlebnis.
Dann legen wir noch einen kurzen Badestopp mitten auf dem Meer ein. Bert geht wie immer mit vollem Einsatz auf Fotomotivjagd, nimmt den Fotoapparat mit ins Wasser, um uns zu fotografieren.
Weiter geht es Richtung Izola. Da wir heute noch dort sein müssen bleibt uns nichts anderes übrig, als zu motoren. Das ist ein gutes Abklingen nach den vielen Eindrücken von Venedig. Jeder kann noch einmal entspannen. 

Logbucheintrag Nr. 17/2008 vom Dienstag, 19.08.2008  20.08.2008 
Dienstag, 19. August 2008, 1945 BZ Aktuelle Schiffsposition 45°19,2'N 013° 33,8'E (Marina Novigrad), Wetter: Temperatur: 28,6°C, wolkenlos, windstill,

Logbucheintrag des Skippers:

Seit gestern haben wieder super Wetter, bis dahin war es durchwachsen. Zwar nicht richtig schlechtes Wetter, aber heiter bis wolkig und etwas kühler. Wobei auch das ja relativ ist – bei sonstigen Temperaturen von 33-35°C sind 27° eben schon kühl.
Wir haben eine interessante Crewzusammensetzung: 3 Väter mit ihren 3 Söhnen. Auch diese Woche gab es schon viele Erlebnisse, die sich lohnen ausführlicher zu beschreiben.
Sonntag mittag vor Rovinj lagen gleich zwei Kreuzfahrtschiffe, davon eins als Segelschiff mit 5 Masten – die „Club Med 2“. Wir bekamen in Rovinj um 1345 BZ gerade noch den letzten Platz außen längsseits. Aber der Besuch von Rovinj hat sich wieder gelohnt.
Am Montag sind wir dann etwas weiter hinaus aufs Meer und sahen eine Schildkröte ca. 7 sm westlich von Rovinj auf dem offenen Meer paddeln. Ziemlich groß, wir schätzen so etwa 1m. Wir machten noch 2 Wenden um zu fotografieren.

Fotos:

Unter Segeln vor Rovinj , Schildkröte auf dem offenen Meer ,
Väter und Söhne ,
 

Logbucheintrag Nr. 16/2008 vom Mittwoch, 13.August 2008  13.08.2008 
Mittwoch, 13. August 2008, 1840 BZ Aktuelle Schiffsposition 45°19,2'N 013° 33,8'E (Marina Novigrad), Wetter: Temperatur: 33,5°C, wolkenlos, leichter Wind aus SW,

Logbucheintrag des Skippers:

Die Woche ist fast schon wieder herum. Leider für die Crew. Wir liegen heute in Novigrad. Eigentlich ein Ausweichhafen, denn wir wollten nach Vrsar. Dort war aber kein Platz zu bekommen. Diese Woche schon das 2.Mal, dass die Marina voll ist. In Rovinj haben wir gerade noch einen Platz längsseits außen bekommen, und das schon um 1445 Uhr! Es ist eben Urlaubszeit. Heute hatten wir draußen 5 Windstärken und reichlich Seegang. Vor dem Wind segelten wir von Funtana, wo wir über Nacht geankert hatten bis Novigrad. Die Tiamo rollte in den Wellen. Dazu Sonnenschein. Ein herrliches Bild.
Die Crew erlebt diese Woche einige Widrigkeiten und Prüfungen: Eine besondere erste Nacht an Bord mit wenig Schlaf (die Geschichte ist zu lang, ich erzähle sie dann allen Mitseglern persönlich), Ankerbucht mit Volksfest und Beschallung bis spät in die Nacht und noch andere Dinge. Insgesamt haben alle Schlafnachholebedarf. Aber den kann man am Tag ja ausgleichen. Die Crew schlägt sich ganz toll, großes Lob. Besonders an Anne, die das erste Mal mitsegelt. Sie erledigt alle Dinge so gut, wie ein alter Seebär.
Ganz liebe Grüße an Karin und Bernd, die leider zu Hause bleiben mussten. Wir sind in Gedanken bei Euch.

Fotos:

Sicherheitseinweisung , Abendstimmung in Rovinj ,
Strandpromenade in Izola ,
Tiamo vor Anker ,
 

Logbucheintrag Nr. 15/2008 vom Montag, 4.August 2008  06.08.2008 
Montag, 04. August 2008, 1715 BZ Ankerbucht U Maric, Wetter: Temperatur: 31,9°C, wolkenlos, leichter Wind aus SW,

Logbucheintrag des Skippers:

Wir liegen in einer herrlichen Ankerbucht etwas nördlich der Brijunischen Inseln. Das Wasser ist klar, lädt zum Schnorcheln ein. 1430 fiel der Anker. Seitdem heißt es faulenzen. Es gab schon Espresso, Kaffee und etwas Süßes. Nun versucht jeder der Hitze etwas zu entkommen. Am besten mit Nichtstun.
Die neue Crew (Jana, Thomas und Kerstin) ist eingespielt. Wir waren schon zusammen segeln. Wir kennen Jana und Thomas schon viele Jahre.
Wider Erwarten hatten wir heute recht guten Segelwind. Bei meistens 3 Bft schafften wir sogar mal kurz 7kn. Es ging von Rovinj noch etwas nach Süden, vorbei am Leuchtturm Ivan na Pucini. Der Delfinausguck konnte heute aber leider keinen Erfolg vermelden. Dafür hatte unser Angler Thomas Glück und fing am Sonnabend einen kleinen Hornhecht in der Bucht U Slanik – leider aber zu klein und nicht essbar. So durfte er wieder ins Wasser.

Fotos dieser Woche:

Romantik ,
Hornhecht (wieder freigelassen) ,
Steuerfrau ,
Nach dem Ablegen in Rovinj ,


Fotos der Tiamo von der vergangenen Woche (Dankeschön an Jörg und Kersten fürs Fotografieren und an Gudrun und Trixi für die Manöver unter Segeln):

Tiamo unter Segeln 1 , Tiamo unter Segeln 2 , Tiamo unter Segeln 3 , Tiamo unter Segeln 4
 

Logbucheintrag Nr. 14/2008 vom Dienstag, 29. Juli 2008  29.07.2008 
Dienstag, 29. Juli 2008, 1555 BZ
Aktuelle Schiffsposition: 45°19,2'N 013° 33,8'E Marina Novigrad, Wetter: Temperatur: 31,6°C, wolkenlos, Windstille bis leichter Wind aus NW,

Logbucheintrag des Skippers:

Um 1505 legten wir in der Marina Novigrad an. Es ist wieder heiß, strahlend blauer Himmel, kein Wölkchen am Himmel. Wir hatten heute leichten Segelwind einmal sogar kurz bis 3 Bft. Dabei machte unsere Tiamo dann 6kn Fahrt. Das Wetter erfordert einfach mehrfaches Baden am Tag. Dabei ist das schönste Erlebnis immer wieder das Baden von der Yacht aus draußen auf dem Meer – kristallklares Wasser, die Sonnenstrahlen dringen tief nach unten und es ergibt dieses wunderbare Blau.
Der Törn wird auch für diese Crew wieder unvergesslich sein – das steht ohne Übertreibung jetzt schon fest. Wir hatten am Sonntag einen herrlichen Abend im Restaurant in Rovinj mit vielen Höhepunkten, Stichwörter für alle Insider: „Lidder“, „Oder so“, „Stadium des Schmetterlings vor seiner endgültigen Entfaltung“. Der Fisch war wieder besonders lecker. Bea hatte eine Trilia – ein absolute Rarität, wird selten gefangen, ansonsten gab es Seebarsch und Zahnbrasse mit herrlichem Mangold und Kartoffeln. Die Crew schreibt gerade nebenbei Ansichtskarten. Ich höre gerade wie sie ihre Schreibfaulheit mit viel Arbeit auf dem Schiff und wenig Freizeit begründen wollen. Aber ich habe diverse Fotos, die eindeutig das Gegenteil beweisen – die gesamte Crew aalt sich an Deck. Es gibt sogar Fotos für die mir schon viel geboten wurde, wenn ich sie n i c h t veröffentliche!
Montag sind wir erst mittags in Rovinj abgefahren – die Crew war noch in der wunderschönen Altstadt. Dann haben wir einen kurzen Stopp in Vrsar eingelegt – wir haben jetzt wieder ein Beiboot.
Es ging anschließend gemütlich die Küste lang zu einer Ankerbucht für die Nacht. Kurz vor 1800 BZ dann der Höhepunkt: Vor Porec sehen wir Delfine. Wir beobachten sie eine Dreiviertelstunde. Ein ganz junger Delfin springt immer wieder übermütig aus dem Wasser, macht Salti. Wir stoppen die Yacht. In der Stille hören wir das Ausatmen der Delfine. Alle sind fasziniert und ärgern sich über die rücksichtslosen Motorboot- und Jetskifahrer, die den Delfinen zu nahe kommen und sie teilweise wohl gar nicht wahrnehmen. Sie rasen einfach an den schönsten Dingen vorbei.
Abends in der Bucht wurde dann lecker gekocht. Heute Abend wollen wir essen gehen.
Das Wetter bleibt die nächsten Tage so, also wenig Wind – heißt viel Sonnen und Baden.

Fotos:

Vor Anker – Grillabend , Rovinj am Abend , Delfine vor Porec  

Logbucheintrag Nr. 13/2008 vom Donnerstag, 24. Juli 2008  24.07.2008 
Donnerstag, 24. Juli 2008, 0830 BZ
Aktuelle Schiffsposition: 45°26,3'N 013° 31,0'E Marina Umag, Wetter: Temperatur: 29,8°C, sonnig, leichter Wind aus E,

Logbucheintrag des Skippers:

Aus der Pantry duftet es nach Rührei, der Kaffee ist fertig, frisches Weißbrot ist da. Gleich gibt es ein leckeres Frühstück. Es wartet wieder ein Sonnentag auf uns. Leider für diese Crew der letzte des Törns. Heute nachmittag werden wir wieder im Heimathafen Izola sein.
Gestern mittag segelten wir aus unserer Ankerbucht Sv. Martin los. Wir hatten dort eine sehr ruhige Nacht. Am Dienstag Abend erlebten wir ein fantastisches Naturschauspiel. Weit draußen auf der Adria ging ein Gewitter nieder. Das Farbenspiel der Blitze in den Wolken war einmalig. Es war wie ein Theaterabend der Natur, grandios. Mittwoch war guter Segelwind. Die Crew hat, wie alle anderen bisher auch, nach 2 Tagen Seebeine bekommen und die kleinen Wellen, die am ersten Tag noch für leichtes Unwohlsein sorgten, werden nun gar nicht mehr registriert. Unsere Tiamo machte bei 4 Bft eine Spitzengeschwindigkeit von 8 kn. Sascha fing die herrlichen Bilder der rauschenden Wellen und der schäumenden Gischt mit dem Fotoapparat ein.
Abends in Umag gab es Essen an Bord, die Crew war vorher noch im Ort. Wieder sahen wir einen herrlichen Sonnenuntergang.


Fotos:

Maxi im Masttop , Abendstimmung in der Marina Umag
 

Logbucheintrag Nr. 12/2008 vom Montag, 21.Juli 2008  21.07.2008 
Montag, 21. Juli 2008, 1740 BZ
Aktuelle Schiffsposition: 45°09,0'N 013° 36,1'E Marina Vrsar, Wetter: Temperatur: 29°C, sonnig, zeitweise wolkig, leichter bis mäßiger Wind aus E,

Logbucheintrag des Skippers:

Heute hatten wir nur einen kurzen Segeltag. Wir blieben bis 1300 Uhr in Rovinj, legten dann ab. Es war recht frischer Wind, aber mit Raumschot-Kurs war es gemütlich.
Wir wollten noch eine Bucht zum Baden anlaufen, aber der Himmel zog sich doch ziemlich zu. Es schien ein Gewitter zu werden. Deshalb liefen wir doch gleich den Hafen Vrsar an. Auch dieser Ort ist mit der sehr hübsch auf einem Hügel gelegenen Kirche Sveta Marija aus dem 12.Jahrhundert als Blickfang sehr interessant. Das Gewitter kam dann doch (noch) nicht. Aber es ist wohl noch nicht ganz ausgestanden.
Wir beschließen heute an Bord zu essen, vorher geht ein Teil der Crew noch auf Landgang.
Rovinj am Sonntag hat unsere gesamte Crew fasziniert. Nach dem Abendessen auf der Terrasse des Restaurants „Pastrik“ mit Blick auf den Hafen und die Sveta Eufemia waren wir noch bummeln. Die vielen Gassen „lebten“, ein Stimmengewirr und buntes Leben. Die Restaurants und Cafes waren voll, vor der Einfahrt lag ein Kreuzfahrtschiff mit Lichterketten. Dazu war es angenehm mild, abends um 2300 Uhr noch immer 25°C – einfach nur herrlich zu erleben.
Die gemeinsamen Erlebnisse an Bord und an Land sind vielfältig, es wird viel gelacht, manches ist für die Segel-Neulinge ungewohnt, aber es sind alle mit Eifer und Interesse dabei und freuen sich über gemeinsame Segel- oder An- und Ablegemanöver. Auch die nicht so häufigen – wie das Eindampfen in die Achterspring – haben wir gemeinsam schon bewältigt.
Hier die ersten Eindrücke von unterwegs:

Kurs Piran , Grillabend , Ankerbucht U slanik

Logbucheintragung der Crew vom ersten Segeltag (Sonnabend, 19.07.2008)

Wir stechen in See

Der Tag begann mit klassischem Unterricht in der Segelschule „Bodo“. Das bedeutete 2 Stunden Einführung ins harte Seefahrerleben. Es warteten komplizierte Manöver und Haushaltsplanungen auf uns, jedoch trotzten wir ihnen erfolgreich. (1. Lob vom Skipper)
Wir ließen Slowenien hinter uns und segelten in den Gewässern Kroatiens (Erste Opfer der Seekrankheit sind zu vermelden, die jedoch nach kurzem Landaufenthalt wieder genesen). Dort hielten wir Ausschau nach einer einsamen Bucht, die auf unsere Gesellschaft aus war und wurden auch fündig. Hier warteten Badevergnügen und Grilldinner bei einem romantischen Sonnenuntergang auf uns, womit wir den Tag ausklingen ließen.
 

Logbucheintrag Nr. 11/2008 vom Montag,14.07.2008  17.07.2008 
Montag, 14. Juli 2008, 0825 BZ
Aktuelle Schiffsposition: 45°19,2'N 013° 33,8'E Marina Novigrad, Wetter: Temperatur: 28°C, sonnig, leichter Wind aus SE,

Logbucheintrag des Skippers
Gestern (Sonntag) wurde die Crew (Jolanda, Martin und Antje aus Großromstedt, Ralf aus Niederroßla, Katja und Thomas aus Apolda) gefordert. Es war Yugo (Wind aus SE mit Regen) angesagt. In unserer Bucht U Slanik zog es schon mächtig am Anker. Da der angekündigte Regen doch nicht kam (alle freuten sich natürlich darüber), blieben wir noch bis 1230 Uhr in der Bucht – Entspannen, Baden, Angeln.
Dann hieß es Anker auf. Draußen wehte es dann recht kräftig- seemännisch genau: steifer Wind Aus diesem Grund haben wir besprochen, gleich den nächsten Hafen Novigrad anzusteuern. Nach ungefähr 1,5h gegen den Wind und die Wellen hatten wir die 5sm geschafft, legten in der Marina an. Super Anlegemanöver der Crew, alle haben sehr gut mitgemacht.
Auch im Hafen war von Regen nicht viel zu sehen. Es war zwar in nordwestlicher Richtung immer eine Wolkenwand da, aber so richtig kam sie nicht rüber.
Nachmittags ging es auf ein Eis und Espresso in die Stadt.
Abends haben wir an Bord gegessen – die Crew wünschte sich Nudeln mit Tomatensauce, dazu ein Gläschen Rotwein – die Backschaft hat sich angestrengt und alles super hingekriegt. Allerdings – die Crew hätte auch noch gern ein Dessert gehabt. Die Backschaft wollte den folgenden aber noch Steigerungsmöglichkeiten offen lassen…
Es gibt gleich Frühstück, es riecht schon nach Kaffee und Rührei. Danach wollen wir mal sehen, was uns der Tag bringt. Der Himmel sieht super aus – strahlendes blau, Wind zum Segeln wird es auch geben.
 

Logbucheintrag 11/2008 vom Montag, 14.07.2008  16.07.2008 
Montag, 14. Juli 2008, 0825 BZ
Aktuelle Schiffsposition: 45°19,2'N 013° 33,8'E Marina Novigrad, Wetter: Temperatur: 28°C, sonnig, leichter Wind aus SE,


Gestern (Sonntag) wurde die Crew (Jolanda, Martin und Antje aus Großromstedt, Ralf aus Niederroßla, Katja und Thomas aus Apolda) gefordert. Es war Yugo (Wind aus SE mit Regen) angesagt. In unserer Bucht U Slanik zog es schon mächtig am Anker. Da der angekündigte Regen doch nicht kam (alle freuten sich natürlich darüber), blieben wir noch bis 1230 Uhr in der Bucht – Entspannen, Baden, Angeln.
Dann hieß es Anker auf. Draußen wehte es dann recht kräftig- seemännisch genau: steifer Wind Aus diesem Grund haben wir besprochen, gleich den nächsten Hafen Novigrad anzusteuern. Nach ungefähr 1,5h gegen den Wind und die Wellen hatten wir die 5sm geschafft, legten in der Marina an. Super Anlegemanöver der Crew, alle haben sehr gut mitgemacht.
Auch im Hafen war von Regen nicht viel zu sehen. Es war zwar in nordwestlicher Richtung immer eine Wolkenwand da, aber so richtig kam sie nicht rüber.
Nachmittags ging es auf ein Eis und Espresso in die Stadt.
Abends haben wir an Bord gegessen – die Crew wünschte sich Nudeln mit Tomatensauce, dazu ein Gläschen Rotwein – die Backschaft hat sich angestrengt und alles super hingekriegt. Allerdings – die Crew hätte auch noch gern ein Dessert gehabt. Die Backschaft wollte den folgenden aber noch Steigerungsmöglichkeiten offen lassen…
Es gibt gleich Frühstück, es riecht schon nach Kaffee und Rührei. Danach wollen wir mal sehen, was uns der Tag bringt. Der Himmel sieht super aus – strahlendes blau, Wind zum Segeln wird es auch geben.
Von den ersten Tagen hier noch einige Fotos.

Einweisung an Bord , Übersetzen mit dem Beiboot , Grillabend  

Logbucheintrag Nr. 10/2008 vom Dienstag, 24.06.2008  24.06.2008 
Logbucheintrag des Skippers:

Montag, 23. Juni 2008, 0830 BZ
Aktuelle Schiffsposition: 45°04,6'N 013° 38,2'E Rovinj (ACI-Marina), Wetter: Temperatur: 27°C, sonnig, windstill, Aussichten: beständige Hochdruckwetterlage

Auf ausdrücklichen Wunsch der Crew erfolgt heute ein Eintrag für die Angehörigen und Freunde zu Hause: Alle genießen den Törn. Die Mitsegler sind auch mental schnell im Urlaub angekommen. Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen: Alle sind vom Entspannen richtig kaputt, am frühen Abend (spätestens ab 2000 Uhr) müde. Kalle ist sogar so müde, dass er zu Hause erst einmal ausruhen will. Also sozusagen Ausruhen vom Ausruhen? Es ist schönes Wetter, aber wie immer: man ist trotzdem nicht zufrieden. Teilweise ist es schon zu heiß, es geht kaum ein Lüftchen. Segeln ist demzufolge eher Glückssache.
Wir machen das Beste draus, baden von der Yacht aus, sonnen, schlafen, lesen, essen – also das übliche bei den Törns.
Sonntag morgen schliefen wir bis 0730 in unserer Ankerbucht. Die Nacht war ruhig, spiegelglatte See, die Yacht bewegte sich kaum. Fast alle gingen noch vor dem Frühstück schwimmen.
Nachmittags kamen wir gegen 1600 in Rovinj an. Die Crew schaute sich die Altstadt an. Wir verabredeten uns zum Essen im „Pastrik“ – mit der schönsten Aussicht auf den Hafen und die Altstadt. Außerdem gab es dazu wieder den perfekten Blick in die untergehende Sonne. Dieses Bild sollte nach einhelliger Meinung der Crew gleich ins Internet gestellt werden. Also bitte hier einige Fotos: Foto 1 Rovinj , Foto 2 Rovinj , Foto Ankerbucht

Heute Vormittag ist noch einmal Bummeln in Rovinj angesagt, nachmittags Ankerbucht. Dann sehen wir weiter.
Nebenbei höre ich schon wieder aus allen Richtungen Beschwerden über die Wärme, wir haben jetzt (0950 Uhr BZ) schon 30°C. Da hilft nur in den schmalen, schattigen Gassen rund um die Sv. Eufemia einen Espresso trinken oder ein Eis essen.

Dienstag, 24. Juni 2008, 1410 BZ
Aktuelle Schiffsposition: 45°15,2'N 013° 35,6'E Ankerbucht Sv. Martin, Wetter: Temperatur: 31°C, sonnig, fast windstill, ganz leichte Brise, Aussichten: weiter beständige Hochdruckwetterlage

Der gestrige Abend klang ruhig aus. Gegen 1800 Uhr erreichten wir unsere Ankerbucht für die Nacht bei Funtana. Dann gab es Kapitänsdinner, wegen des Sommerwetters wurde die Anzugsordnung kurzfristig von Smoking auf Badehose und T-Shirt geändert. Wir saßen anschließend an Deck, gegen 2200 war Nachtruhe.

Der Dienstag begann wieder mit morgendlichem Schwimmen, das Wasser ist einfach herrlich. Heute Abend wollen wir in Porec sein. Das ist nur eine kleine Strecke und so konnten wir uns Zeit lassen. Gegen 1030 hieß es Anker auf. Draußen gelingt es mir dann endlich nach mehreren vergeblichen Versuchen die Einstellungen des Autopiloten und Fluxgate-Kompass zu korrigieren. Er funktioniert wieder.
1200 Ankunft in der Ankerbucht Sv. Martin mit Baden, dann Essen, Mittagsruhe. Jetzt werden wir noch einmal ins Wasser gehen. Es ist im Moment eine herrliche Ruhe an Bord. 

Logbucheintrag Nr. 9/2008 vom Freitag, 20. Juni 2008  20.06.2008 
Logbucheintrag des Skippers:

Freitag, 20. Juni 2008, 0700 BZ
Aktuelle Schiffsposition: 45°32,1'N 013° 39,1'E (Marina Izola, Liegeplatz H42), Wetter in Izola: Temperatur: 21°C, sonnig, Wind: windstill

Ankunft in Izola gestern Nachmittag gegen 1500 Uhr. Strahlender Sonnenschein und (leider) so gut wie gar kein Segelwind. Ich habe die Zeit genutzt und nach einer kleinen Verschnaufpause gleich noch den Großteil des Einkaufs erledigt. Bis Alles so erledigt war und der Proviant auf der Yacht gestaut war verging so einige Zeit. Eigentlich wollte ich mir ja das EM-Viertelfinale Deutschland-Portugal von Beginn ansehen. Bis zum Anpfiff habe ich es aber wegen des Proviants dann doch nicht ganz geschafft. Ich hatte mir vorgenommen hier im Hafen in der Pizzeria etwas zu essen und dort Fußball zu schauen, weil ich weiß, dass dort ein Flachbildschirm mit Sportprogramm läuft. Mit ganz ungutem Gefühl ob ich dort nach Anpfiff noch einen Platz bekommen würde kam ich kurz nach 2100 Uhr hin. Es stand schon 1:0 für Deutschland, ich sah gerade noch eine Zeitlupe vom Tor. Aber welche Überraschung – in der Pizzeria gähnende Leere. Ich hatte also wider Erwarten freie Platzwahl, bestellte eine Pizza und Rotwein und konnte den Fußballabend genießen. Der Wirt schaute Ab und Zu auch mal hin. Allerdings war es für mich auch eine Premiere, das Fußballspiel in einem Lokal ganz allein zu erleben – bisher war auch in Häfen immer recht großes Interesse. Später kam dann auch noch ein Landsmann der mit schaute. Keine Bange, ich will mich nun nicht wie manch Anderer im kommentieren versuchen. Ich war wie viele zu Hause sicher auch begeistert über das unwahrscheinlich schnelle, spannende und unterhaltsame Spiel beider Mannschaften und natürlich über das Ergebnis für uns. Nun könnte es für das Halbfinale was das Publikumsinteresse angeht genau das Gegenteil von gestern Abend werden – falls Kroatien das Halbfinale erreicht. Wir sind zum Halbfinalspiel der Deutschen in Kroatien – ich glaube da müssen wir dann wirklich rechtzeitig einen Platz sichern. Ein leeres Restaurant werden wir in Kroatien sicher nicht finden.
Ich werde jetzt an Deck frühstücken und dann Alles weiter vorbereiten – die Crew wird so gegen 1700 Uhr eintreffen. Da soll Alles fertig sein. 

Logbucheintrag Nr. 8/2008 vom Sonntag, 8. Juni 2008  08.06.2008 
Logbucheintrag des Skippers:

Sonntag, 8. Juni 2008, 1100 BZ
Aktuelle Schiffsposition: 45°32,1'N 013° 39,1'E (Marina Izola, Liegeplatz H42), Wetter in Izola: Temperatur: 24°C, sonnig, Wind: NE 2 Bft

Bei dem gestern zu Ende gegangenen Törn gab es keine gute Gelegenheit für einen Bericht von unterwegs. Ich will das nachholen und wieder ein paar Eindrücke und Erlebnisse wiedergeben. Was gibt es also zu berichten? Eine sehr gemütliche, ruhige Woche. Das betrifft sowohl die Strecke unseres Törns, als auch Wind und Wetter und die Stimmung der Crew. Es war einfach, wie so oft, Entspannung pur. Spätestens nach einem Tag fiel Alles von uns ab – keiner fragte mehr nach Uhrzeit, Planung oder dachte gar an die Arbeit zu Hause. Es ist für viele immer wieder faszinierend – festzustellen, dass es sehr gut ohne die tägliche teils selbst verordnete Hektik und die Pflichten zu Hause geht. So soll der Segelurlaub natürlich sein. Trotzdem ist es eine andere Sache wenn ich davon vorher erzähle und die Mitsegler erleben es dann wirklich genau so.
Das Wasser in der Adria ist schon sehr warm – in den Ankerbuchten hatten wir etwa 25° Wassertemperatur. Auch das trägt natürlich zum guten Urlaubsgefühl bei – man möchte gar nicht mehr wieder raus aus dem Wasser. Unser Törn brachte uns wieder in hübsche Häfen entlang der Küste. Wir waren unter anderem in Rovinj wieder ausgiebig bummeln, Espresso in einem der vielen Straßencafés genießen und abends den besonderen heimischen Rotwein zu gutem Essen kosten. Auch die kleine Hafenstadt Umag haben wir etwas ausführlicher unter die Lupe genommen. Viele nette Geschäfte (Achtung Mitseglerinnen: Schuhe, Schuhe, Schuhe – italienische Mode, sehr preiswert), Eiscafés …..
Zum Abschlussabend gab es dann noch einen wirklichen kulinarischen Höhepunkt. Im Restaurant „mediterraneo“ in der Marina Izola gab es ein leckeres Thunfisch-Steak, das Beste, was ich je gegessen habe – sehr zu empfehlen. Dazu ein exzellentes Ambiente und Blick von der Terrasse auf die Yachten im Hafen. Es passte einfach Alles.
Leider verging die Woche wie immer viel zu schnell – aber es gibt bestimmt einen nächsten Törn und die Erinnerung an viele Erlebnisse. 

Logbucheintrag Nr. 7/2008 vom Freitag, 23. Mai 2008  23.05.2008 
Logbucheintrag des Skippers:

Fr, 23.Mai 2008, 1510 BZ
Aktuelle Schiffsposition: 45°32,1'N 013° 39,1'E (Marina Izola, Liegeplatz H42), Wetter in Izola: Temperatur: 20°C, heiter, Wind: SE 2 Bft

Heute vor einer Woche ging der erste Törn zu Ende. Die Erinnerungen sind noch ganz frisch und vielfältig. Jetzt werden die Fotos noch einmal angeschaut und überlegt, welche am schönsten sind.
Eine kleine Auswahl ist in der PDF-Datei (ca. 759kB) zu sehen.
Fotogalerie Mai 2008  

Logbucheintrag 6/2008 vom Di, 13.Mai 2008  16.05.2008 
Logbucheintrag des Skippers:

Di, 13.Mai 2008, 0730 BZ
Aktuelle Schiffsposition: 45°19,5'N 012° 45,3'E, 15sm vor Porto Lido, Temperatur: 21°C, sonnig, Wind: NE 2-3 Bft, Fahrt über Grund: 6,7kn

Ein wunderschöner Morgen auf dem Meer. Es ist noch kein Land in Sicht, auch wenn wir nicht weit vor der Einfahrt Porto Lido segeln. Seit gestern Abend 2010 Uhr BZ sind wir von Rovinj unterwegs nach Venedig. Anfangs hatten wir gar keinen Wind. Mehr durch Strömung als durch Wind machten wir 1 kn Fahrt. Um 2200 Uhr war Sv. Eufemia noch gut zu sehen. Wir wollten aber nicht motoren und genossen die ruhige spiegelglatte Adria. Wir hofften auf Wind – der Wetterbericht hatte für die Nacht etwas zunehmenden Wind vorher gesagt, zumindest etwas weiter draußen auf dem Meer. Strichweise kam dann zwar auch etwas Wind auf, mehr als 3kn Fahrt waren aber nicht drin. Für die lange Strecke zu wenig. Ab 2200 segelten wir dann in Wachen im 3-Stunden-Rhythmus. Es war einiger Schiffsverkehr, meistens Fischer. Die Nacht war klar und durch den Mond auch relativ hell. Ein sehr angenehmer Nachtsegeltörn. Um 0400 Uhr nahmen wir dann doch den Motor zu Hilfe um etwas schneller voran zu kommen und vor Allem um die Batterien wieder etwas zu laden. 0545 sahen wir einen fantastischen „Reiseprospekt-Sonnenaufgang“ auf dem Meer. Ab etwa 0700 Uhr hatten wir endlich guten Segelwind. Also Motor aus und mit Rauschefahrt von 7,5 kn ging es unter Groß und Genua Venedig entgegen.
Um 0700 Uhr endete die dritte Wache. Zur Zeit schläft die ganze Crew noch etwas. Ich bin allein an Deck und genieße das Rauschen der Wellen, rieche die würzige Luft, freue mich auf Venedig.
Hier noch 2 Fotos unseres Törns:
Foto 1 ,
Foto 2 ,  

Logbucheintrag 5/2008 vom So, 11.Mai 2008  12.05.2008 
Logbucheintrag des Skippers:
S0, 11.Mai 2008, 1625 BZ
Aktuelle Schiffsposition: 45°04,6'N 013° 38,1'E (ACI-Marina Rovinj), Temperatur: 26°C, sonnig, Wind: SE 1-2 Bft

Wir liegen mit unserer Tiamo vis avis der Insel Sveti Katarina und sehen daneben auf der tropfenförmigen Halbinsel den imposanten Turm der Kirche Sv. Eufemia, mit 60m der höchste Kirchturm Istriens. Die Sonne strahlt, es ist warm, leichter Wind - genau das Segelwetter, was sich jede Crew wünscht.
Kurz vor dem Hafen von Rovinj tauchten Delfine auf. Eine ganze Delfinschule. Ein faszinierendes Bild wie die Delfine einzeln oder in kleinen Gruppen auftauchen und ihre Bahn ziehen. Der erste Höhepunkt unseres Törns. Bis dahin war es schon ein sehr entspannter, aber auch erlebnisreicher Törn. Freitagabend kam die Crew an Bord. Wir waren im Hafen von Izola noch Pizza essen und sind nach einem Absacker an Bord in die Kojen. Sonnabend hatten wir uns nur eine kleine Strecke vorgenommen. Gegen 10.00 Uhr legten wir bei strahlendem Sonnenschein und leichtem Wind in Izola ab. Nach den Zollformalitäten ging es dann ganz gemütlich an Piran und Portoroz vorbei Richtung Kroatien. Auf dem Meer ein Gewimmel von Booten. Vor Izola fand eine Segelregatta statt und außerdem waren viele Wochenendsegler auf dem Wasser. Kurz hinter der kroatischen Grenze suchten wir uns eine ruhige Ankerbucht. Anbaden war angesagt – zwar noch etwas frisch, aber es ging schon mal. Dann haben wir wunderbar an Bord zu Abend gegessen – vor lauter Palstek und Webleinenstek hatte die Crew Appetit auf Steak. Bei einem Gläschen Wein danach haben wir die weiteren Tage besprochen. Es ist wie immer sehr lustig an Bord. Christian baute allen Landratten die einfachste Eselsbrücke für Backbord (links) und Steuerbord (rechts) – Backbord ist die Seite wo auf der Tiamo der Backofen steht. Die Nacht war ruhig, alle haben an Bord gut geschlafen. Sonntagmorgen gab es – wie immer - ein gutes Frühstück, dann hieß es „Anker auf“. Ziel für Sonntag sollte Rovinj sein - weil Rovinj mit seiner hübschen Altstadt einfach ein ‚Muß‘ ist und wir außerdem dort ein Treffen mit unseren Segelfreunden Regi und Jens aus Jena verabredet hatten.
Wir segelten bei schönstem Wetter aus unserer Ankerbucht los. Manchmal schlief der Wind ein und reichte nicht zum Segeln. Da wir aber keinen Zeitplan haben, dümpelten wir so vor uns hin und genossen die Ruhe. Die Crew aalt sich an Deck – der Skipper versucht jeden Streifen Wind auszunutzen, zieht an dieser Schot und an jenem Fall um die Geschwindigkeit vielleicht doch noch etwas zu vergrößern.
Abends wollen wir dann in ein Restaurant. wir werden viel zu erzählen haben.
Auch die nächsten Tage werden spannend. Wenn Alles klappt sind wir Dienstag in Venedig. 

Logbucheintrag Nr. 4/2008 vom Samstag, 3. Mai 2008  03.05.2008 
Logbucheintrag des Skippers:

Sa, 03.Mai 2008, 0730 Uhr BZ
Aktuelle Schiffsposition: 45°32,1'N 013° 39,1'E (Marina Izola, Liegeplatz H42), Temperatur: 9°C, sonnig, Wind: SE 2 Bft

Nun sind es nur noch Stunden bis zum ersten Segeltörn 2008. Unsere Segelyacht 'Tiamo' liegt gut vertäut und für die Saison vorbereitet in der Marina von Izola. Am 7.Mai geht es mit einer kleinen Vorhut los, um der Yacht noch den letzten Schliff zu geben. Christian, der Freund meiner Tochter wird sich um die elektrische Anlage kümmern und ich werde Alles noch einmal prüfen, hier und da noch etwas basteln, polieren ...
Am 9. Mai kommt dann der Rest der Crew: meine Frau Kerstin, meine Tochter Katrin und zwei langjährige Freunde aus Hamburg, Verena und Dieter. Diese Crew wird das Ansegeln 2008 erleben. Alle sind erfahrene Mitsegler und freuen sich schon sehr.
Fast vergessen oder zumindest weit in den Hinterkopf gerückt sind die Strapazen der Schiffsüberführung. Am Nikolaustag 2007 legten wir, Dieter und ich, nach 20-stündigem Segeln von Zadar kommend in Izola an. Dabei war das Segeln in dieser aufregenden und anstrengenden Woche noch das Angenehmste. Auch wenn von den 20 Stunden Segeln 15 in der Dunkelheit lagen und sich das Ganze im Dezember abspielte, also auch für die Adria nicht unbedingt die "Vorzugs"-Segelzeit.
Unser erster Törn dieses Jahr ist fast schon ein bisschen spät, zumindest für die Adria. Viele Segler haben es nicht mehr abwarten können und segelten schon die ersten Schläge.
Nun heißt es aber noch die letzten Vorbereitungen zu Hause zu erledigen. Das bedeutet viel Organisieren, Packen, ein letztes Mal die Checkliste durchgehen.
Die Vorhersage für das Wetter verspricht für nächste Woche Gutes: 23°C, Sonne, leichter Wind - was wollen wir mehr. 

Logbucheintrag Nr. 3/2008 vom Do, 10.04.2008  20.04.2008 
Do, 10.April 2008, 1900 Uhr BZ
Logbucheintrag des Skippers:

Aktuelle Schiffsposition: 45°32,1'N 013° 39,1'E (Marina Izola, Liegeplatz H42), Temperatur: 12°C, bedeckt, Wind: SW 2 Bft

Die Wartungsarbeiten sind bis auf Kleinigkeiten beendet. Segelfreund Dieter und ich haben von Di bis Do kräftig Hand angelegt, um Alles wieder für die Segelsaison startklar zu machen. Ein großes Dankeschön an Dieter! Am Mo, 07.April wurde die Tiamo aus dem Wasser genommen, um den Unterwasseranstrich (Antifouling) zu erneuern, Mi, 9.April ging sie wieder zu Wasser. Hier Fotos der Tiamo – wie sie in den (Kran-)Seilen hängt. Foto 1 , Foto 2 . Außerdem wurde das Teak-Deck aufpoliert, der Motor gewartet, innen eine ganze Menge gebastelt, die Polsterbezüge aufgezogen usw. Die Zeit verging wie im Flug.
Das Wetter war von Di bis Do leider schlecht – viel Regen. Das ist aber für alle Mitsegler wieder eine gute Nachricht, denn nun sind von den wenigen (statistisch gesehen) Regentagen des Jahres schon 3 weitere aufgebraucht – also die Wahrscheinlichkeit, dass wir bei unseren Segeltörns Sonne haben werden ist noch etwas größer geworden. 

Logbucheintrag 2/2008  16.02.2008 
Persönlicher Logbucheintrag des Skippers:

Fr, 08.Februar 2008, 1300 Uhr
Aktuelle Schiffsposition: 45°32,1'N; 013°39,1'E (Marina Izola, Liegeplatz H42),
Temperatur: 11°C, wolkenlos, strahlender Sonnenschein, Wind: NE 4-5 Bft

Unsere "Tiamo" liegt im Hafen von Izola. In der Marina herrscht geschäftiges Treiben, die Yachten werden für die Saison fit gemacht. Die Cafes haben Tische und Stühle schon wieder nach draußen gebracht. Einige Segler sind sogar schon auf dem Wasser. Vor Koper sehen wir eine Trainingsgruppe Kinder mit ihren "Optis". Die Einheimischen und die noch wenigen Touristen genießen ihren Espresso bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen schon draußen. Bei unserer kurzen Stippvisite schauen wir auf der Yacht nach dem Rechten (Ladezustand Batterien etc.), erledigen einige Formalitäten mit Behörden und mit dem Marinabüro. Anschließend gönnen wir uns einen Cappuccino in der hübschen Altstadt von Izola.
Unsere "Tiamo" ist fast startbereit. Im April erfolgt noch die jährliche Überholung des Unterwasserschiffs und ein paar kleinere Arbeiten. Dann kann es losgehen. 

Logbucheintrag 1/2008 - In eigener Sache  16.02.2008 
Ab sofort erscheinen hier aktuelle Logbucheinträge der Segelyacht "Tiamo". Immer dann, wenn es etwas Neues oder Interessantes gibt, wird der Skipper oder auch ein Mitsegler an dieser Stelle berichten. Auch wenn wir mit der "Tiamo" auf Törns unterwegs sind, wollen wir Hin und Wieder über Aktuelles informieren.

Skipper